Details

"2010: Chopin – Schumann – Wolf"

Komponist: Frédéric Chopin, Robert Schumann, Hugo Wolf

Interpret(en): William Youn

Aufnahme: Oktober 2009

Qualität: DSD

EAN: 4260052380741

Bestell-Nr.: ARS 38 074

Preis: 21,00 €

Spieldauer: 72:57

Veröffentlicht: 01.03.2010


“Geburtstag” der 3 Komponisten in 2010...


Frédéric Chopin (1810-1849)
01    Nocturne in Des Dur Op.27 Nr.2

Drei Mazurkas Op.59
02    Nr.1 in a moll
03    Nr.2 in As Dur
04    Nr.3 in fis moll

05    Polonaise-Fantasie in As Dur, op.61


Robert Schumann (1810-1856)
Davidsbündlertänze Op.6

Heft I
06    Lebhaft
07    Innig
08    Mit Humor
09    Ungeduldig
10    Einfach
11    Sehr rasch
12    Nicht schnell
13    Frisch
14    Lebhaft

Heft II
15    Balladenmäßig. Sehr rasch
16    Einfach
17    Mit Humor
18    Wild und lustig
19    Zart und singend
20    Frisch
21    Mit gutem Humor
22    Wie aus der Ferne
23    Nicht schnell


Hugo Wolf (1860-1903)
Aus der Kindzeit
24    Nr.1  Schlummerlied
25    Nr.2  Scherz und Spiel

26    Meistersinger-Paraphrase


William Youn, Piano


Pizzicatos Excellentia Awardausgezeichnet mit:
Excellentia Award

der Fachzeitschrift "pizzicato"






ICMA nomination 2011
nominiert für:
International Classical Music Award 2011

(Nachfolge-Award des MIDEM Classical Awards)




Inhalt des Albums
Titel Dauer Bitrate   Aktion Preis
01. Chopin: Nocturne Des Dur Op.27 Nr.2 05:57  320 kbit/s   
 
1,20 € 
02. Chopin: Mazurka Op.59 Nr.1 a moll 04:05  320 kbit/s   
 
1,20 € 
03. Chopin: Mazurka Op.59 Nr.2 As Dur 02:25  320 kbit/s   
 
1,20 € 
04. Chopin: Mazurka Op.59 Nr.3 fis moll 03:16  320 kbit/s   
 
1,20 € 
05. Chopin: Polonaise-Fantasie in As Dur, op.61 12:42  320 kbit/s   
 
1,20 € 
06. Schumann: Davidsbündlertänze Op.6 - Lebhaft 01:31  320 kbit/s   
 
1,20 € 
07. Schumann: Davidsbündlertänze Op.6 - Innig 01:26  320 kbit/s   
 
1,20 € 
08. Schumann: Davidsbündlertänze Op.6 - Mit Humor 01:21  320 kbit/s   
 
1,20 € 
09. Schumann: Davidsbündlertänze Op.6 - Ungeduldig 01:20  320 kbit/s   
 
1,20 € 
10. Schumann: Davidsbündlertänze Op.6 - Einfach 01:48  320 kbit/s   
 
1,20 € 
11. Schumann: Davidsbündlertänze Op.6 - Sehr rasch 01:43  320 kbit/s   
 
1,20 € 
12. Schumann: Davidsbündlertänze Op.6 - Nicht schnell 02:55  320 kbit/s   
 
1,20 € 
13. Schumann: Davidsbündlertänze Op.6 - Frisch 00:38  320 kbit/s   
 
1,20 € 
14. Schumann: Davidsbündlertänze Op.6 - Lebhaft 00:51  320 kbit/s   
 
1,20 € 
15. Schumann: Davidsbündlertänze Op.6 - Balladenmäßig. Sehr rasch 01:22  320 kbit/s   
 
1,20 € 
16. Schumann: Davidsbündlertänze Op.6 - Einfach 01:40  320 kbit/s   
 
1,20 € 
17. Schumann: Davidsbündlertänze Op.6 - Mit Humor 00:38  320 kbit/s   
 
1,20 € 
18. Schumann: Davidsbündlertänze Op.6 - Wild und lustig 02:34  320 kbit/s   
 
1,20 € 
19. Schumann: Davidsbündlertänze Op.6 - Zart und singend 01:59  320 kbit/s   
 
1,20 € 
20. Schumann: Davidsbündlertänze Op.6 - Frisch 01:17  320 kbit/s   
 
1,20 € 
21. Schumann: Davidsbündlertänze Op.6 - Mit gutem Humor 01:20  320 kbit/s   
 
1,20 € 
22. Schumann: Davidsbündlertänze Op.6 - Wie aus der Ferne 04:02  320 kbit/s   
 
1,20 € 
23. Schumann: Davidsbündlertänze Op.6 - Nicht schnell 01:54  320 kbit/s   
 
1,20 € 
24. Wolf: Aus der Kindzeit - Nr.1 Schlummerlied 01:27  320 kbit/s   
 
1,20 € 
25. Wolf: Aus der Kindzeit - Nr.2 Scherz und Spiel 00:47  320 kbit/s   
 
1,20 € 
26. Wolf: Meistersinger-Paraphrase 11:03  320 kbit/s   
 
1,20 € 
CDs / SACDs
Titel Dauer Medium   Aktion Preis
2010: Chopin – Schumann – Wolf 72:57 SACD  
21,00 €
Tipps

Auszeichnungen

Unsere SACD-Produktion
"2010: Chopin - Schumann - Wolf"
wurde mit dem "Excellentia Award for 04/2010"
der Fachzeitschrift "pizzicato" ausgezeichnet. 
www.pizzicato.lu
Den ausführlichen Text zur Auszeichnung finden Sie auf der Produktseite unter Rezensionen.

Rezensionen
Pizzicato's Excellentia Award for 04/2010
Legitimation der Großen

Diese CD reicht für 24 Stunden Regen. Der junge koreanische Pianist William Youn bindet auf ihr seinen Lieblingskomponisten Chopin und Schumann, sowie dem als Schöpfer von Klavierwerken nicht unbedingt so sehr bekannten Hugo Wolf einen ganz besonders originellen, aufmerksam gemischten Geburtstagsstrauß.
Gleich die ersten Noten des Nocturne von Frédéric Chopin entführen den Hörer in eine ganz besondere Reise, eine Reise in die Schönheit der Musik. Die Zusammenstellung der fünf Chopin-Stücke zeigt, wie konsequent der Interpret diese Reise aufbaut, wie sicher er vom verträumten Nocturne zur Polonaise-Fantasie seinen Weg findet und den Traum langsam, aber sicher in die Wirklichkeit hineinkehrt, wenn auch mit bewegenden Reminiszenzen. Überm durchaus flüssigen Spielen findet Youn immer wieder Zeit, die eine oder andere Note so anzuschlagen, dass sie ganz langsam im Raum verschwindet und man ihr nachhört wie ein Kind, das seinen Luftballon anmutig im Himmel entschweben sieht. Das sind magische Momente und Ausdruck einer Musikalität, die ganz tief aus dem Herzen eines Musikers kommt, der viel Herz hat und dennoch auch die nötige Intelligenz, um die Kongruenz von Seele, Geistigem und Technischem wunderbar herzustellen. So wird die Polonaise-Fantaisie zum phantastischen Psychogramm eines Komponisten, der mit glasigen Augen durch die nebeldurchsponnene Nacht seiner Einsamkeit im östlichen Himmel die Umrisse der Heimat zu fixieren scheint.
Nicht weniger aufregend ist das Erkunden der Schumannschen Davidsbündlertänze, wenn man einen Führer wie William Youn hat. Jedes der 18 Stücke steht da als klares und in sich geschlossenes Bild, jedes in seiner eigenen, besonderen Atmosphäre, da Youn jedem Stück sozusagen ins Tiefinnere zu sehen scheint und seinen Charakter hundertprozentig erfasst. Weil in diesen Davidsbündlern bereits der ganze Schumann spricht, kann Youn ein ideales Porträt des Komponisten zeichnen und auch das Fieberhafte der Musik packend darstellen, in der Verbindung von großer Überschau und äußerster Sensibilität der klanglichen und dynamischen Detailbehandlung. So etwas bringt nur ein Interpret zustande, der die höchste dynamische und klangliche Kultur mit der spirituellen Größe des Tons verbinden kann.
Mit zwei perfekt geformten Miniaturen bereitet Youn den Weg für Hugo Wolfs Meistersinger-Paraphrase, in der er mit einer singulären Beherrschung der dynamischen Verläufe die Wagnersche Hausordnung zwischen Pathos und Lust, zwischen Intimität und berückendem Lyrismus fantasievoll anreichert. Und wenn dann die Platte vorbei ist, die Reise beendet, die Eindrücke geordnet, aber nicht unbedingt verarbeitet sind, hat man gleich schon wieder Lust, in Youns Welt einzutauchen, weiter zu reisen mit diesem jungen Pianisten, der die Nährwerte der Musik so verarbeitet, dass der Hörer satt wird und doch immer noch Hunger hat. Damit hat Youn die Legimitation der Großen. Hoffentlich findet er auch bald die Öffentlichkeit, das der Welt zu zeigen.

RéF
 
Stereo 07/10
Audiophiles Highlight des Monats
Musik:4 Sterne
Klang: 5 Sterne

Aus der schier unüberschaubaren Zahl an jungen Pianisten, die von den Labels als vermeintlich singulär angepriesen werden, fällt William Youn tatsächlich besonders auf: Seine Chopin-Interpretationen zeichnen sich durch tonliche Schönheit und stilistisches Finish aus, Schumanns "Davidsbündlertänze" werden facettenreich, hintergründig und markant ausgereizt, und mit Hugo Wolfs "Meistersinger"-Paraphrase zeigt der Koreaner, dass er auch über eine majestätische Virtuosenpranke verfügt, die er aber nie demonstrativ einsetzt. Hier sitzt ein echtes Talent am Flügel.

F.S.
 
Piano 04/2010
Dass William Youn ein vortrefflicher Chopin-Exeget ist, verdeutlichte bereits seine Einspielung der Klavierkonzerte Nr. 1 und 2 (siehe PIANO-News 2-2010). Mit seiner ersten großen Solo-CD hat der Südkoreaner nun jedoch die Erwartungen weit übertroffen: Die Selbstverständlichkeit, mit der er fragilste Kaskaden nuancenreich und klangsinnlich schimmern lässt, nimmt gefangen: Daran kann man sich nicht satthören. Tatsächlich verraten die "Nocturne" op. 27, Nr. 2, die "Mazurka" op. 59, Nr. 1 oder die "Polonaise-Fantasie" op. 61, dass sich Youn umsichtig und ernsthaft mit der - gerade bei Chopin - brennenden Frage nach dem Einsatz des Pedals auseinandergesetzt hat. Innig oder gefühlvoll heißt bei ihm nicht sentimental, stilles lyrisches Sinnen entwickelt ein überreiches Eigenleben - völlig ungezwungen, aufrichtig und wahrhaftig empfunden, mit souveräner, bravouröser Anschlagstechnik. Dieser Eindruck setzt sich in Schumanns "Davidsbündlertänzen" fort (vor allem im "Innig", "Zart und singend" und "Wie aus der Ferne"): Auch hier gähnt nirgends der hohle Effekt, nichts bleibt eitler Selbstzweck, ein junger Künstler ringt um größtmögliche Authentizität. Diese Ehrlichkeit und Reife, die Selbstverliebtheit nicht kennt, berührt. Musiken von Hugo Wolf runden die CD ab [...]
Es lohnt sich, diesen Namen zu merken.

Marco Frei
 
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