Details

"Forgotten Treasures, Vol. 5 | Bernhard Romberg"

Komponist: Bernhard Romberg

Interpret(en): Kölner Akademie, Michael Alexander Willens

Aufnahme: 26-30.06.06 / 18-19.02.07

Qualität: DSD

EAN: 4260052380260

Bestell-Nr.: ARS 38 026

Preis: 21,00 €

Spieldauer: 80:56

Veröffentlicht: 01.08.2007


Sic transit gloria mundi – so vergeht der Ruhm der Welt, dieser alte lateinische Spruch kommt unwillkürlich dem in den Sinn, der sich mit Leben und Werk von Bernhard Romberg beschäftigt. Zu Anfang des 19. Jahrhunderts gefeiert als exzellenter Virtuose auf dem Violoncello und anerkannt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Komponisten drohte er schon gegen Ende seines Lebens als veraltet und sich selbst überlebt habend zu gelten. Zu Beginn des Jahrhunderts überschlug sich die Presse in Elogen und Superlativen: Er sei als "Komponist und Kunstkenner der erste Violonzellspieler auf dem Erdboden" (Hamburg 1801), man sah in ihm den "trefflichsten aller jetztlebenden Violoncellisten" (Berlin 1805), er galt als "einer der trefflichsten Komponisten und als der vollkomenste aller jetzt lebenden Cellisten", als "der erste und größte Virtuos auf seinem Instrument", der auch als Komponist "sehr bedeutend" sei (Leipzig 1807). Als Bernhard Romberg jedoch im Februar 1840 ein letztes Mal Paris besuchte und dort öffentlich auftrat, resümierte der Lexikograph und Kritiker François-Joseph Fétis mit spitzer Feder, dass "nichts mehr von dem schönen Talent vorhanden war, das ich 38 Jahre vorher in Paris bewundert habe. Schwacher Ton, furchtsames Spiel, zweifelhafte Intonation [...]." Auch sein kompositorisches Schaffen fiel – abgesehen von einigen zu Unterrichtszwecke bis heute verwendeten Werken – bald nach seinem Tod der Vergessenheit anheim.
Bert Hagels


Musik auf historischen Instrumenten
Bernhard Romberg (1767-1841)

Trauer-Symphonie
auf den Tod der Königin Luise von Preußen c-Moll op. 23

    1    Andante lento maestoso – Allegro
    2    Adagio non troppo – Allegro non troppo
    3    Con più moto – Andante lento
        Andante grazioso

Symphonie Nr. 2 Es-Dur op. 28
    4    Allegro
    5    Andante lento
    6    Menuetto: Allegretto – Trio
    7    Finale: Vivace

Symphonie Nr. 3 C-Dur op. 53
    8    Poco Largo – Allegro
    9    Scherzo: Vivace – Alternativo
    10    Andante con moto
    11    Finale: Allegro assai

Kölner Akademie
Flöte: *Georgia Browne, *Ildiko Kertesz, **Martin Sandhoff
Oboen: *Josep Domenech, *Simone Stultiens, **Michael Niesemann, **Benoit Laurent
Klarinette: *Bernhard Köstling, *Lisa Eichenberg
Fagotte: Veit Scholz, *Katharine Brahe, **Moni Fischalek
Hörner: Oliver Nicolai, Maria Vornhusen
Trompeten: *Hannes Rux, *Ute Hartwich, **Robert Vanryne, **Thibaud Robinne
Pauken: Stefan Wißmann
Violinen 1: Annette Wehnert, Konzertmeisterin, **Chiharu Abe, *Jutta Bunnenberg, *Adelheid Goosses, *Rachel Isserlis, *Gabriele Nüßberger, **Frauke Pöhl, **Gabriele Steinfeld, **Hedwig von der Linde, Anna von Raußendorf
Violinen 2: *Albrecht Kühner, *Anna Gärtner, *Jürgen Groß, *Lena Maria Kühner, Malina Mantcheva, **Gudrun Englehardt, **Piroska Batori, **Kristin Deeken, **Anna Maria Smerd
Bratschen: Cosima Bergk, Sara Hübrich, *Irina Chodora, **Anna Gärner
Violoncelli: Martin Burkhardt, *Julie Maas, Elizabeth Wand, **Antje Renner
Kontrabässe: Eberhardt Maldfeld, *Tom Devaere, **Claus Körfer
*Tracks 1-7, 10 **Tracks 8, 9, 11

Michael Alexander Willens

 

Empfehlung der Redaktion klassik.com

 

Supersonicausgezeichnet mit:
Supersonic pizzicato Award

der Fachzeitschrift "pizzicato"

 

 

 

Inhalt des Albums
Titel Dauer Bitrate   Aktion Preis
01. Trauer-Symphonie c-Moll op. 23 - Andante lento maestoso – Allegro 13:01  320 kbit/s   
 
1,20 € 
02. Trauer-Symphonie c-Moll op. 23 - Adagio non troppo – Allegro non troppo 05:00  320 kbit/s   
 
1,20 € 
03. Trauer-Symphonie c-Moll op. 23 - Con più moto – Andante lento - Andante grazioso 05:55  320 kbit/s   
 
1,20 € 
04. Symphonie Nr. 2 Es-Dur op. 28 - Allegro 10:16  320 kbit/s   
 
1,20 € 
05. Symphonie Nr. 2 Es-Dur op. 28 - Andante lento 04:18  320 kbit/s   
 
1,20 € 
06. Symphonie Nr. 2 Es-Dur op. 28 - Menuetto: Allegretto – Trio 04:40  320 kbit/s   
 
1,20 € 
07. Symphonie Nr. 2 Es-Dur op. 28 - Finale: Vivace 08:40  320 kbit/s   
 
1,20 € 
08. Symphonie Nr. 3 C-Dur op. 53 - Poco Largo – Allegro 09:47  320 kbit/s   
 
1,20 € 
09. Symphonie Nr. 3 C-Dur op. 53 - Scherzo: Vivace – Alternativo 05:42  320 kbit/s   
 
1,20 € 
10. Symphonie Nr. 3 C-Dur op. 53 - Andante con moto 06:13  320 kbit/s   
 
1,20 € 
11. Symphonie Nr. 3 C-Dur op. 53 - Finale: Allegro assai 07:02  320 kbit/s   
 
1,20 € 
CDs / SACDs
Titel Dauer Medium   Aktion Preis
Forgotten Treasures, Vol. 5 | Bernhard Romberg 80:56 SACD  
21,00 €
Tipps

Auszeichnungen

Unsere SACD-Produktion
"Forgotten Treasures, Vol. 5 | Bernhard Romberg" wurde mit dem "Supersonic Award 06/2008"
der Fachzeitschrift "pizzicato" ausgezeichnet. 
www.pizzicato.lu
Den ausführlichen Text zur Auszeichnung finden Sie auf der Produktseite unter Rezensionen.

Rezensionen
Empfehlung der Redaktion Klassik.com
Interpretation: 5 Sterne
Klangqualität: 5 Sterne
Repertoirewert: 4 Sterne
Booklet: 5 Sterne


Tobias Pfleger von klassik.com schrieb am 21.7. 2007 Folgendes über diese Cd:
"Lobenswerte, glänzende Reanimierung
In jenen Tagen, als sich die allgemein bekannten Vertreter historisch informierter Aufführungspraxis an eine Erweiterung des Repertoires in Richtung 19. Jahrhundert machten, standen zuerst einmal die üblichen Schlachtrösser auf dem Programm – zum einen durch die Kaufgepflogenheiten der Konsumenten bedingt, lieber noch einen Mendelssohn- oder Schumann-Zyklus nach Hause zu tragen als Sinfonien von Rietz, Raff, Volkmann, Bruch oder anderer Komponisten, die gern mit dem abschätzigen Etikett ‘Kleinmeister’ versehen wurden. Zum anderen konnten sich jene Interpreten durch die Konzentration auf bekanntes Repertoire mit ihrem eigenen, individuellen, abweichenden Zugang stärker profilieren als dies mit unbekannten Werken möglich gewesen wäre. Seit einigen Jahren nun lässt mit positiver Überraschung der Wagemut einiger Labels und (meist in der breiten Wahrnehmung eher unbekannter) Ensembles wahrnehmen, sich den vergessenen Schätzen des (vor allem frühen) 19. Jahrhunderts zu widmen. Das kleine, aber feine Label Ars Produktion Schumacher schürte in diesem Bereich mit den bereits veröffentlichten, durchwegs herausragenden Produktionen seines Projekts 'Forgotten Treasures' hohe Erwartungen; nun kann sich der Hörer an einem neuen vergessenen Schatz erfreuen, den drei Sinfonien aus der Feder Bernhard Rombergs.

Überschäumende Spiellaune, fabelhafte Transparenz
Bernhard Romberg, heutzutage höchstens noch einigen Cellisten als Komponist von Übungsstücken bekannt, wurde in seinen mittleren Jahren nicht nur als Cello-Virtuose gefeiert, sondern auch als formidabler Komponist. Davon legt diese reizende SACD ein klingendes Zeugnis ab. Das Ensemble Kölner Akademie (mit dem Beinahmen 'Orchester Damals und Heute') widmet sich, bestückt mit historischen Instrumenten und nach altem Vorbild angeordnet, unter der Leitung seines Chefs Michael Alexander Willens mit überschäumender Spiellaune den drei Sinfonien Rombergs. Eingeleitet wird die klanglich exzellent geratene Produktion mit der 'Trauer-Symphonie auf den Tod der Königin Luise von Preußen' c-Moll op. 23. Durch trockene Paukenschläge angestoßen, entfaltet sich zuerst ein Trauermarsch eher mit den Mitteln des späten 18. Jahrhunderts als mit der emotionalen Überwältigung eines Beethoven-Zeitgenossen. Dynamische Kontraste werden hart nebeneinander gestellt, eine fließendere Melodik erhält Einzug, worauf nach einer Wiederaufnahme des Marsch das Hauptthema Einzug erhält. Willens modelliert Gestus sowie Farbe des Eingangsteils mit einer überwältigend subtilen Delikatesse. Die einzelnen Instrumente der Kölner Akademie sind bestens austariert, so dass jede einzelne Instrumentalfärbung sich effektvoll mitteilen kann ohne dass der Ensembleklang zerfällt. Schon hier zahlt sich die Anordnung des Orchesters nach historischem Vorbild mit antiphonaler Anordnung der Geigen und Positionierung der Kontrabässen zu beiden Seiten positiv aus: Die Bass-Grundierung über die ganze Breite des Klangbilds gibt der Musik das nötige Fundament, der enge Dialog der Geigen kommt hier wie so oft durch diese Positionierung erst richtig zum Tragen.

Ausgezeichnetes Ensemble
Michael Alexander Willens präsentiert sich hier von Anfang bis Ende als optimaler Vermittler dieser kontrastreichen Musik. Er lässt sowohl Streicher wie auch die lebhaft und gefühlvoll agierenden Bläser sprechend, klar und geschmeidig artikulieren. Damit gewinnt diese Musik deutlich an Präsenz. Durch die gekonnte Abstimmung der Ensemblegruppen gewährleistet er nicht nur höchste Transparenz des Klangs (was der Kontrapunktik in Rombergs Sinfonien zugute kommt), sondern auch eine Staffelung der Klangfärbungen: je nach Ausdrucksmoment dürfen auch schon mal die köstlich kernigen Blechbläser klanglich in den Vordergrund treten, ohne aber das restliche Ensemble zuzudecken. Die Kölner Akademie spielt dabei mit einer ansteckenden Energie, um jedes Detail hörbar und vor allem erlebbar zu machen. Mit lebhaften Akzenten, deutlichen dynamischen Kontrasten, schwungvollen Tempi und viel Gespür für Inhalt und optimale Darstellung dieser Musik gelingt den Musikern eine Interpretation, die in allen Belangen überzeugt. Auch wenn Rombergs Sinfonik sicherlich nicht so viele ins mittlere 19. Jahrhundert weisende Züge trägt wie etwa die von Ferdinand Ries, kommt hier doch ein Sinfoniker zu seinem Recht, der mehr als ordentliche Musik zu Papier brachte. Dass daraus dann noch viel mehr wird, ist der phantasievollen und klanglich hervorragend geratenen Interpretation durch die Kölner Akademie zu danken. Abgerundet wird diese erstklassige Einspielung durch einen kenntnisreichen Booklettext, der keine Fragen offen lässt. Ein wirklich großer Wurf!"
 
Supersonic Award - pizzicato 6/2008
In pizzicato (RéF) erschien Folgendes über diese Cd:
"Musik eines Vollkommenen

Bernhard Romberg (1767-1841) galt zu Lebzeiten als "einer der trefflichsten Komponisten und als der vollkommenste aller jetzt lebenden Cellisten" und Beethoven, mit dem er zusammen im Kurfürstlichen Orchester in Bonn gespielt hatte, pries seine Musik in höchsten Lobestönen. Dennoch zählt Romberg heute zu den großen Vergessenen der Musikgeschichte. Drei seiner Symphonien erscheinen jetzt als Welt-Ersteinspielung bei Ars Produktion, und sofort wenn das Programm mit dem Trauermarsch der 'Trauer-Symphonie auf den Tod der Königin Luise von Preußen' beginnt, ist der Hörer erstaunt, welch bemerkenswerte Qualität diese Musik hat. Die drei Symphonien sind durchaus eigenständige Werke, mit einer originellen thematischen Erfindung, und auch wenn Romberg konventioneller schreibt als Beethoven etwa, so ist seine kontrastreiche Musik doch nirgendwo platt und abgegriffen, ganz im Gegenteil, sie überrascht immer wieder mit einer charakteristischen Gestik, die sich Michael Alexander Willens an der Spitze der auf historischen Instrumenten spielenden Kölner Akademie zunutze macht, um mit viel Impetus, subtil gemischten Farben, akzentreich, effektvoll und lebhaft zu musizieren. Wo der Hörer so viel Gespür für Form und Inhalt ausmachen kann, so sehr den Eindruck hat, dass Dirigent und Orchester hundertprozentig hinter der Musik stehen, die sie sich souverän zu eigen gemacht haben, und die vortreffliche Musik auch noch in einem tollen Surround-Klang zu genießen ist, ist die Entdeckerfreude über eine erfreuliche Bereicherung des Katalogs groß."
 
Partituren 12/2007
In Partituren (VT) erschien Folgendes über diese Cd:
"Das Schönste an dieser Rarität sind die Originalinstrumente. Sie sorgen dafur, dass Romberg, der neben Grützmacher bedeutendste Cellist des 19. Jahrhunderts, aufregend zeitgeistig klingt. Die Bässe kommen anständig reingegrätscht, das Blech knarzt wild durch die Gegend - Romberg saß als junger Mann nicht zufällig neben Beethoven im Kurkölnischen Hoforchester. Einmal gebärdete er sich bei allem Eklektizismus sogar richtig innovativ: In seiner Trauer-Symphonie von 1810 ist souverän das klassische Satzschema außer Gefecht gesetzt. Viel mehr ist ihm zum Tod der preußischen Königin Luise allerdings nicht eingefallen. Auf Ruppigkeiten verstand er sich besser, wie die beiden späteren Symphonien verraten."
 
Kundenrezensionen
none Sterne
von Barbie am 08.12.2011 um 02:50 Uhr
At last! Somenoe who understands! Thanks for posting!
none Sterne
von xthxayapd am 08.12.2011 um 09:29 Uhr
fNlJpF <a href="http://scqyspwjnbmd.com/">scqyspwjnbmd</a>
none Sterne
von klgzkoem am 09.12.2011 um 15:00 Uhr
r6CRuj , [url=http://kgzxkurjidku.com/]kgzxkurjidku[/url], [link=http://trggdmyfjqzp.com/]trggdmyfjqzp[/link], http://roguhzdibbif.com/
none Sterne
von wwogepdq am 10.12.2011 um 18:09 Uhr
96gzdw <a href="http://xuwjdbaxxvlq.com/">xuwjdbaxxvlq</a>
none Sterne
von arfieyybxvr am 12.12.2011 um 13:48 Uhr
qPYqNq , [url=http://izevtgnicmxt.com/]izevtgnicmxt[/url], [link=http://hgrybnqgmpuh.com/]hgrybnqgmpuh[/link], http://bdlbfbanurop.com/
Neue Rezension schreiben




1
2
3
4
5
Keine Wertung


 

E-Mail

Passwort

Warenkorb
Der Warenkorb enthält noch keine Produkte.

Warenkorb >>

Legende
 

 
 
award