Details

"Forgotten Treasures, Vol. 7 | Virtuose Oboenkonzerte"

Komponist: Johann Christian Fischer, Carl Stamitz

Interpret(en): Michael Niesemann, Kölner Akademie, Michael Alexander Willens

Aufnahme: 20.-23.02.07

Qualität: DSD

EAN: 4260052380291

Bestell-Nr.: ARS 38 029

Preis: 21,00 €

Spieldauer: 72:23

Veröffentlicht: 01.05.2008


Johann Christian Fischer war in der Epoche der Klassik einer der berühmtesten Oboisten. Wenn man seine vierzehn Konzerte in den Kontext seiner außergewöhnlichen Karriere stellt, entsteht das faszinierende Portrait einer Person, die Komponist und Virtuose zugleich war, sowohl in London als auch auf dem gesamten europäischen Festland.
Anders als Stamitz komponierte Fischer seine Oboenkonzerte, um seine außergewöhnlichen Fähigkeiten als virtuoser Solist zu präsentieren. Seine zutiefst persönlichen Werke vermitteln das lebendige Bild eines international berühmten Virtuosen im georgianischen England.
William Thauer, Übersetzung Alexander Kellner


Musik auf historischen Instrumenten

Johann Christian Fischer (1733-1800)
Oboenkonzert Nr. 1, C-Dur
A Favourite Concerto for the Hoboy or German Flute with Instrumental Parts
Composed by Gio: Christiano Fischer Nr. 1
    1    Allegro
    2    Andante
    3    Rondeaux

Oboenkonzert Nr. 7, F-Dur
A Seventh Concerto with the Favorite Air "Gramachree Molly" for a Hautboy or German Flute
Accompanied by two Violins, two French Horns Tenor and Bass
Composed by John Christian Fischer, Musician to the Queen of Great Britain Nr. 7
    4    Allegro
    5    Larghetto
    6    Andante "Gramachree Molly with Variations"

Carl Stamitz (1745-1801)
Concerto B-Dur
    7    Allegro
    8    Andante moderato
    9    Tempo di Menuetto

Johann Christian Fischer (1733-1800)
Oboenkonzert Nr. 2, Es-Dur
A Second Concerto for a Hautboy, German Flute or Violin with Accompanyments for
two Violins, two French Horns, Tenor and Bass, Composed by Gio: Christiano Fischer Nr. 2
    10    Allegro
    11    Adagio
    12    Rondeau: Allegro


Michael Niesemann, Oboe
Kölner Akademie
Michael Alexander Willens

Oboe nach Hammig von Piet Dhont 1991

Inhalt des Albums
Titel Dauer Bitrate   Aktion Preis
01. J. C. Fischer: Oboenkonzert Nr. 1, C-Dur - Allegro 07:35  320 kbit/s   
 
1,20 € 
02. J. C. Fischer: Oboenkonzert Nr. 1, C-Dur - Andante 05:17  320 kbit/s   
 
1,20 € 
03. J. C. Fischer: Oboenkonzert Nr. 1, C-Dur - Rondeaux 04:43  320 kbit/s   
 
1,20 € 
04. J. C. Fischer: Oboenkonzert Nr. 7, F-Dur - Allegro 06:45  320 kbit/s   
 
1,20 € 
05. J. C. Fischer: Oboenkonzert Nr. 7, F-Dur - Larghetto 05:48  320 kbit/s   
 
1,20 € 
06. J. C. Fischer: Oboenkonzert Nr. 7, F-Dur - Andante 04:07  320 kbit/s   
 
1,20 € 
07. Carl Stamitz: Concerto B-Dur - Allegro 09:20  320 kbit/s   
 
1,20 € 
08. Carl Stamitz: Concerto B-Dur - Andante moderato 05:34  320 kbit/s   
 
1,20 € 
09. Carl Stamitz: Concerto B-Dur - Tempo di Menuetto 05:23  320 kbit/s   
 
1,20 € 
10. J. C. Fischer: Oboenkonzert Nr. 2, Es-Dur - Allegro 08:06  320 kbit/s   
 
1,20 € 
11. J. C. Fischer: Oboenkonzert Nr. 2, Es-Dur - Adagio 03:30  320 kbit/s   
 
1,20 € 
12. J. C. Fischer: Oboenkonzert Nr. 2, Es-Dur - Rondeau: Allegro 06:15  320 kbit/s   
 
1,20 € 
CDs / SACDs
Titel Dauer Medium   Aktion Preis
Forgotten Treasures, Vol. 7 | Virtuose Oboenkonzerte 72:23 SACD  
21,00 €
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Rezensionen
kulturradio rbb | www.kulturradio.de
Angelika Lucchesi erwähnte im Kulturradio am Mittag am 27.06.2008 Folgendes über diese Cd:
"Michael Niesemann, virtuoser Musiker auf moderner und historischer Oboe, hat zusammen mit der Kölner Akademie 3 Oboenkonzerte von Johann Fischer und eines von Carl Stamitz eingespielt. Er „entführt“ uns damit in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts, als es üblich war, als reisender Virtuose auch die eigenen, passenden, vor allem Bewunderung hervorrufenden Werke aufzuführen.
[...] es ist ein Verdienst von Niesemann, uns mit Werken von Johann Christian Fischer bekannt zu machen, der zu seiner Zeit fast vier Jahrzehnte lang ein hoch gefeierter Virtuose war, u.a. am Dresdner Hof und längere Zeit in England lebte.
Große Hochachtung vor der künstlerischen Umsetzung durch Michael Niesemann. Auch wenn man als Hörer eher mit dem Klang moderner Oboen vertraut ist, so ist es Niesmann gelungen, einen sehr zarten schlanken Ton, besonders in den Höhen zu erreichen, der den Intentionen der Komponisten Fischer und Stamitz so weit wie möglich gerecht zu sein scheint. Alles wirkt authentisch, dazu trägt auch die Kölner Akademie unter Michael Alexander Willems entscheidend bei."
 
Redaktion Klassik.com


Interpretation: 3 Sterne
Klangqualität: 5 Sterne
Repertoirewert: 4 Sterne
Booklet: 5 Sterne

Tobias Roth von klassik.com schrieb am 04.07.2008 Folgendes über diese Cd:
"Schokolade im Schatten

Die siebte CD der Reihe ‘Forgotten Treasures’ (der nostalgische Rückwärtsblick beinhaltet natürlich den Zusatz ‘auf historischen Instrumenten’) des Labels ARS Productions warten auf mit ‘Virtuosen Oboenkonzerten’, namentlich drei Konzerten von Johann Christian Fischer und einem von Carl Stamitz. Der Träger dieser Musik ist eine ‘Hybrid Multichannel Disc’, zu deutsch eine SACD, die Normalsterbliche schon jetzt auf ihren Geräten voll aushören können. Wie dem auch sei, diese HybridCD gibt eine außerordentlich gute Klangqualität, füllig und plastisch, – und das so zu hörende Orchester macht die Sache noch besser. Die Kölner Akademie unter Michael Alexander Willens gibt die spätbarocken Konzerte gefasst, knapp und pointiert, getragen von einem durchsichtigen, zielgenau unter den Instrumentengruppen ausbalancierten Klang. Auch liefert die CD ein äußerst ausführliches und hübsch fabriziertes Booklet. Allerdings erscheinen die vier Konzerte, was die Solostimme der Oboe anbelangt, nicht gerade das zu sein, was man unter Virtuosenstücken auf Anhieb erwarten könnte. Von über- bis tollwütigem Auftrumpfen, das sich vor nichts fürchtet, ist hier nur eine leichte Spur. Vielmehr geben sich v.a. die Werke Fischers, der selbst konzertierender Oboist war, elegant und bedächtig proportioniert, ohne Artistik und ohne Akrobatik, wenn auch zuweilen mit raschen Passagen und Verzierungen durchsetzt. Gesangvolle Melodien und konzentrierte, übersichtige Figuren bestimmen das Klangbild, und nicht instrumental verzückte Raffinesse. Man könnte dadurch etwas vermissen, aber man sollte sich denken: umso besser. Denn der Solist Michael Niesemann ist bei diesen galanten Konzerten wohl besser aufgehoben als bei den delikaten Turnübungen eines Pasculli.

Niesemann, der in Köln studierte, und momentan eine Professur in Essen innehat, stimmt wie gesagt zum gemessenen Schritt der Konzerte. Durch die sehr gemäßigt gewählten Tempi führt er mit höfisch bis höflicher Geste, spielt alles deutlich und glasklar aus. Keine Experimente. Seine Phrasengestaltung ist an den sehr gelungenen Stellen wirklich eine Lust zu hören: er versteht sich auf Spannungsbögen und Klangrede [...]"
 
Klassik Heute
Christof Jetzschke schrieb bei klassik-heute.de am 28.08.2008 Folgendes über diese Cd:
"Versteht man unter Virtuosität in erster Linie schaustellerische Artistik, so sucht man diese auf Folge 7 der Serie „Forgotten Treasures“ des Labels „Ars Produktion“ unter dem Titel „Virtuose Oboenkonzerte“ nahezu vergebens. Das überrascht, schrieb Johann Christian Fischer (1733-1800), der zu seiner Zeit wohl berühmteste Oboenvirtuose, seine Werke doch zum Zweck der Demonstration seiner eigenen Meisterschaft. Fischer studierte bei dem großen italienischen Oboisten Alessandro Besozzi, ging 1755 ans Dresdner Hoforchester, eroberte als reisender Virtuose zwischen 1764 und 1767 fast ganz Europa und kam über Berlin1768 schließlich nach London, wo er als Solist regelmäßig in den berühmten „Bach-Abel-Konzerten“ für Aufsehen sorgte. Schnell hatte sich Fischer aufgrund seiner blendenden Spieltechnik einen schon zu Lebzeiten legendären Ruf erworben. Und tatsächlich stellen die sehr gesanglich gehaltenen, auf historischem Instrumentarium musizierten Oboenkonzerte Nr. 1 C-Dur, Nr. 2 Es-Dur und Nr. 7 F-Dur hohe Anforderungen an den Solisten.

Sind diese anmutigen Konzerte galant, leichtfüßig und gerade in der Ausgestaltung des Oboenparts eher unspektakulär und übersichtlich denn vordergründig virtuos gesetzt, so verlangen sie allerdings in den Figurationen und Solokadenzen der Ecksätze – etwa im Allegro von Fischers bekanntestem Werk, dem C-Dur-Konzert, im Rondeau des Es-Dur-Konzerts oder im Allegro und Finale des Konzerts F-Dur – eine unangestrengte Überlegenheit in Sachen Spieltechnik und Tonformung.
[...] die vorzüglich die Balance zwischen Solist und Orchester haltende und mit beeindruckender Akkuratesse agierende Kölner Akademie unter der Leitung von Michael Alexander Willens. Ob im publikumswirksamen F-Dur-Konzert mit seinen Final-Variationen über die irische Volksweise Gramachree Molly oder in dem ebenfalls auf dieser CD vertretenen, höfisch-eleganten Concerto B-Dur von Carl Stamitz: Transparenz, vornehme Klanglichkeit, Spritzigkeit, ja eine immer wieder überschäumend musikantische Spiellaune machen diese Aufnahme [...] zu einem kurzweiligen Hörvergnügen."
 
Rohrblatt - Heft 1/2009
Diether Steppuhn schrieb in Rohrblatt Folgendes über diese Cd:
"Europäische Oboenkunst

Mit Michael Niesemann verbindet sich eine Erinnerung, die fast zwanzig Jahre zurückreicht. Damals erfreute mich der renommierte Oboenspieler mit einer hinreißenden Interpretation des Mozartkonzerts KV 314, vor allem seines sptzbübischen dritten Satzes, von einem begeisternden Concerto Köln unterstützt. Und weil die anderen beiden Werke dieser Capriccio-Aufnahme - das Klarinettenkonzert KV 622 und das Doppelkonzert für Flöte und Harfe KV 299 – mit gleichermaßen großartigen Solisten prächtig gespielt werden, wurde mir dieser Silberling eine CD „für die einsame Insel“ und blieb es bis heute. Der vielseitige Oboen-Professor hat seither Karriere gemacht und auch in fast allen wichtigen europäischen Orchestern der Historischen Aufführungspraxis gespielt. Seit einiger Zeit begibt er sich, auch mit Blockflöte und Saxophon, erfolgreich auf Ausflüge ins Crossover, in die Jazz-Szene und in die Kunst der freien Improvisation – neue CDs aus diesem Bereich sind angekündigt und machen neugierig!

Nun begegnet er mir wieder mit einer Einspielung, die sich würdig einreiht in die Reihe der Wiederentdeckungen, für die das Concerto Köln in den 1990er Jahren bekannt wurde, als es lange verschollene Kompositionen von Joseph Martin Kraus, Gaetano Brunetti, Pietro Antonio Locatelli, Antonio Rosetti, Johann Baptist Vanhal oder Evaristo Felice dall’Abaco ausgrub und gemeinsam mit dem DeutschlandRadio die „Kölner Festtage Alte Musik“ als aufsehenerregende Wochenenden gestaltete.

Niesemann macht uns auf dieser SACD bekannt mit drei von vierzehn Oboenkonzerten von Johann Christian Fischer. Der zu seiner Zeit berühmte Oboist stammte aus Freiburg im Breisgau, bereiste aber – getrieben von brennender Begeisterung für die Musik – ganz Europa. Er lernt in jungen Jahren in Italien beim berühmten Oboisten und Komponisten Alessandro Besozzi, der später an den Dresdner Hof ging. Man findet auch Fischer mit gerade 21 Jahren erst als „Jagdpfeiffer“, dann als „Kappel-Oboist“ in Dresden, als Adolf Johann Hasse dort das Hoforchester leitete. Die Stadt aber litt so sehr unter den Wirren des Siebenjährigen Kriegs, daß sich Fischer in den 1760er Jahren wie manche andere Kollegen durch Konzertauftritte in vielen europäischen Städten durchzuschlagen versucht und 1765 dabei in Den Haag den neunjährigen Mozart trifft, dem sein Spiel gefällt. 1767 findet Fischer in der Hofkapelle Friedrichs II. in Berlin eine nur kurze Anstellung, denn schon ein Jahr später zieht es ihn nach London, wohin ihm schon zehn Jahre zuvor sein Dresdner Kollege Karl Friedrich Abel vorausgegangen war, inzwischen im Londoner Musikleben als eifrig tätiger Impressario eine feste Größe. Fischer bleibt in London, tritt in vielen Konzerten auf, die Abel mit dem inzwischen auch nach London gekommenen Johann Christian Bach als die „Bach-Abel-Konzerte“ veranstaltet. Nur einmal noch reist er für Konzertauftritte aufs Festland, doch ist er nicht mehr so erfolgreich wie früher und kehrt nach London zurück, wo er als angesehener Musiker bis zu seinem Tod lebt und wirkt.

Viele Instrumentalisten und Dirigenten, die Fischer auf den vielen Stationen seines abwechslungsreichen Lebens getroffen hat, prägten sein Spiel und seine Kompositionstechnik. Sie gehören zu den führenden Musikern Europas in jener Zeit, etwa Besozzi, der schon genannt wurde, oder in Berlin Quantz, der früher auch in Dresden war, und Carl Philipp Emanuel Bach, der seine Oboenkonzerte vielleicht für Fischer geschrieben hat, in London dann Giuseppe Sammartini. Fischer beschäftigte sich auch immer wieder mit der Verbesserung von Oboeninstrumenten – in Dresden stand er in Kontakt mit den Instrumentenbauern August Grenser und Jakob Grundmann, in London experimentierte Sammartini mit neuartigen Oboen.

Fischers C-Dur-Oboenkonzert wurde sein bekanntestes Werk; in der British Library finden sich mindestens zwölf unterschiedliche Fassungen dieses Konzerts. Es stellt hohe Anforderungen an den Solisten und zeichnet sich aus durch melodische Eleganz, wie man sie auch in den Werken Johann Christian Bachs findet. Das F-Dur-Konzert überrascht im Schlußsatz mit der irischen Volksweise „Grammachree Molly“; sie bietet – wie der sehr ausführliche und kenntnisreiche zweisprachige Booklet-Kommentar von William Thauer zurecht anmerkt – dem Solisten reichlich Gelegenheit, überschäumende „Italianitá“-Virtuosität mit publikumswirksamen Melodien zu kombinieren, wie sie in den „Vauxhall Gardens“ damals en vogue waren: dabei fordern die immer vertrackter werdenden Variationen über das Lied vom Solisten höchste Finger- und Zungenfertigkeit. Der kurze Mittelsatz des Es-Dur-Konzerts ist ein Musterbeispiel an ergreifender sanglicher Melodik. Das außerdem mit aufgenommene Stamitz-Konzert – damit überschreitet die Spieldauer des Silberlings 72 Minuten! – ist als Klarinettenkonzert erhalten geblieben, doch vermutlich in der hier eingespielten Form als Oboenkonzert komponiert worden, wie im Beihefttext näher begründet wird. Der auch in London kurze Zeit lebende Carl Stamitz war Geiger und Bratscher, hat das Werk also nicht für sich selbst geschrieben; wohl deshalb ist es auch nicht so virtuos konzipiert wie Fischers Konzerte, der mit ihnen solistisch brillieren wollte.

Michael Niesemann zeigt sich auf seiner einem historischen Instrument nachgebauten Oboe in allen vier Konzerten als meisterhafter Instrumentalist, der auch mutig immer wieder – vor allem in den vermutlich von ihm selbst außerordentlich virtuos gestalteten Kadenzen – seinem spielerischen Temperament so die Zügel schießen läßt, wie er das vor vielen Jahren schon im Mozartkonzert riskierte. Die Kölner Akademie unter der kundigen Leitung von Michael Alexander Willens geht in allen Ausdrucksnuancen begeistert mit. In der Reihe „Forgotten Treasures“ des Labels Ars Productions ist die in angenehm üppigem Raumklang eingespielte SACD ein neuer Höhepunkt."
 
Fanfare Magazine Sept/Oct 2009
Ron Salemi schrieb im Fanfare Magazine Folgendes über diese Cd:
"The oboe virtuoso and composer Johann Christian Fischer was born in Germany, studied in Italy, and made a career throughout Europe, especially in Germany and in London. He was a member of the Dresden court orchestra, where some of his colleagues were Quantz, Zelenka, Hasse, and Abel. The young Mozart met him in 1765 at the Hague and was impressed by his playing. After a short period of service at the court of Frederick the Great in Berlin, Fischer established himself in London, where his former colleague Abel was established with J. C. Bach as presenters of concerts. The first concert of the 1768 series featured the Concerto in C recorded here. It was very popular, especially the final Rondeau, on which Mozart, J. C. Bach, and other composers wrote sets of variations. The three concertos recorded here are technically demanding as well as engagingly tuneful. The Concerto in F ends with a set of variations on an Irish tune, Gramachree Molly, that will brighten your day and have you tapping your toes.
Carl Stamitz was the son of the composer Johann Stamitz, who was one of the founders of the Mannheim School. Carl played in the Mannheim Orchestra before moving to Paris, where he was court composer for the Duke of Noailles and where he and his brother Anton performed at the Concerts Spirituel. He spent the last 25 years of his life in precarious circumstances seeking permanent employment. He composed at least 51 symphonies, 38 symphonies concertantes, and 60 concertos. The Oboe Concerto in B♭ was published as a clarinet concerto, but the oboe version exists in manuscript parts in a copyist’s hand; it may have been the original.
Virtuoso oboist Michael Niesemann has had a wide-ranging career in music from the Baroque era through modern music. He was a member of Musica Antiqua Köln for 10 years and has been principal oboist with John Eliot Gardiner’s two orchestras for 15 years. He has technique to spare for the works presented here. The Kölner Akademie does not limit itself to period practice, but also performs more-recent music on modern instruments. They make a major contribution here, helped by the sensible leadership of Willens, who has been its music director since 1996.
This disc is Vol. 7 of Ars’s series of “Forgotten Treasures.” All three concertos are claimed as first recordings, which I find no reason to dispute. It is fortunate these works have found such ardent advocates. Ars’s packaging is a bit strange. There is no inner tray; the disc rests on the paper insert, which serves as the back cover of the jewel case. On the other hand, the CD booklet is a model of how such things should be done, with full notes on the composers and the compositions in readable type. This is a very enjoyable release."
 
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