Details

"Franz Schubert, Alfred Schnittke - Sonatas and Songs"

Komponist: Franz Schubert, Alfred Schnittke

Interpret(en): Friedrich Kleinhapl, Andreas Woyke

Aufnahme: Februar 2007

Qualität: DSD

EAN: 4260052380284

Bestell-Nr.: ARS 38 028

Preis: 21,00 €

Spieldauer: 63:03

Veröffentlicht: 25.11.2007


Franz Schubert  (1797-1828) 
Ausgewählte Lieder
1.    "Erlkönig" op. 1
2.    "Die liebe Farbe" op. 25 Nr. 16
3.    "Gute Nacht" op. 89 Nr. 1
4.    "An die Musik" op. 88 Nr. 4

Alfred Schnittke (1934–1998) 
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1 (1978)
5.    Largo
6.    Presto
7.    Largo


Franz Schubert  
Sonate für Violoncello und Klavier a-moll "Arpeggione-Sonate"
8.    Allegro moderato
9.    Adagio
10.    Allegretto

Friedrich Kleinhapl, Violoncello • Andreas Woyke, Klavier

Inhalt des Albums
Titel Dauer Bitrate   Aktion Preis
01. Schubert: Ausgewählte Lieder "Erlkönig" op. 1 04:04  320 kbit/s   
 
1,20 € 
02. Schubert: Ausgewählte Lieder "Die liebe Farbe" op. 25 Nr. 16 04:03  320 kbit/s   
 
1,20 € 
03. Schubert: Ausgewählte Lieder "Gute Nacht" op. 89 Nr. 1 04:04  320 kbit/s   
 
1,20 € 
04. Schubert: Ausgewählte Lieder "An die Musik" op. 88 Nr. 4 02:31  320 kbit/s   
 
1,20 € 
05. Schnittke: Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1 - Largo 04:07  320 kbit/s   
 
1,20 € 
06. Schnittke: Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1 - Presto 05:57  320 kbit/s   
 
1,20 € 
07. Schnittke: Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1 - Largo 13:26  320 kbit/s   
 
1,20 € 
08. Schubert: Sonate für Violoncello und Klavier a-moll "Arpeggione-Sonate" - Allegro moderato 11:48  320 kbit/s   
 
1,20 € 
09. Schubert: Sonate für Violoncello und Klavier a-moll "Arpeggione-Sonate" - Adagio 04:32  320 kbit/s   
 
1,20 € 
10. Schubert: Sonate für Violoncello und Klavier a-moll "Arpeggione-Sonate" - Allegretto 08:10  320 kbit/s   
 
1,20 € 
CDs / SACDs
Titel Dauer Medium   Aktion Preis
Franz Schubert, Alfred Schnittke - Sonatas and Songs 63:03 SACD  
21,00 €
Tipps

Rezensionen
Klassik.com
Aron Sayed von klassik.com schrieb am 13.01.2008 über diese Cd:
"Schnittke/Schubert
Franz Schubert (1797-1828) und Alfred Schnittke (1934-1988) scheint weder auf den ersten noch auf den zweiten Blick viel zu verbinden. Zu groß sind sowohl die zeitlichen Abstände als auch die kompositorischen Unterschiede zwischen dem in der Klassik wurzelnden Romantiker aus Wien und dem 140 Jahre später geborenen, die Musik des 20. Jahrhunderts maßgeblich prägenden Wolgadeutschen. Schaut man in das Booklet der neuen Live- Einspielung auf SACD des Cellisten Friedrich Kleinhapl zusammen mit dem Pianisten Andreas Woyke, so findet sich diese Tatsache darin bestätigt, dass Kleinhapls Einführungstext zwischen den beiden Komponisten nur biographische und charakterliche Gemeinsamkeiten aufzählt, die musikalischen hingegen fallen weg. Folglich muss die eigentliche Originalität der Kombination jeweils einer Cellosonate von Schubert mit einer von Schnittke woanders liegen. Und liest man weiter, so wird man in der Gegensätzlichkeit der beiden Werke fündig: Während Schnittke in seiner kontrastreichen ersten Cellosonate von den Instrumenten einzig offene Fragen in den dunkel zerfurchten Raum werfen lässt, gäbe es in Schuberts "Arpeggione"-Sonate a-Moll DV 821 nur Antworten "frei von allem Fragen und Suchen". Diese Begründung mag nun zunächst selbst ein wenig gesucht wirken, wie viel Sinn sie ergibt, stellt sich jedoch beim Hören dieser bei Ars Produktion erschienenen SACD heraus, genauer gesagt, beim direkten Hintereinanderhören der Sonaten.
Tatsächlich verändert das Nachwirken Schnittkes im Schubert das Hörerlebnis ungemein, so dass die noch zögerlichen a-Moll Anfangstakte im Klavier mit einer geradezu schmerzhaften Schönheit aufgeladen werden, die ansonsten fehlen würde. Es hat, wie Kleinhapl treffend schreibt, etwas von "Spannung und Erlösung" in sich.
[...] auch das den Satz beschließende Ritardando wird sowohl von Kleinhapl als auch von Woyke wunderbar ausgespielt. So richtig in Form gerät das inzwischen seit vier Jahren zusammen spielende Duo dann im Idyll des Adagios, das in sensibler, dynamisch ausdifferenzierter Kantabilität sonnenuntergangshell leuchtet.
[...] Besonders das abschließende Largo könnte in seiner fatalen Resignation kaum noch aushauchender gegeben werden."
 
Financial Times Deutschland, www.FTD.de
Dagmar Zurek von der Financial Times Deutschland schrieb am 03.01.2008 Folgendes über diese Cd:
"Klassik - 'Franz Schubert, Alfred Schnittke - Sonatas ...' von Friedrich Kleinhapl
Gemeinsam ist beider Musik der Hang zu Schwermut und Melancholie: Das Schöne und das Tragische liegen bei Schubert und Schnittke ganz eng beieinander. Hörbar wird das auf der neuen CD Franz Schubert, Alfred Schnittke - Sonatas and Songs von Friedrich Kleinhapl und Andreas Woyke. Ein "Erlkönig" ganz ohne Gesang - warum nicht? Zumal wenn die vokale Linie mit solch wunderbar warm nuanciertem Celloton gespielt wird wie hier von Friedrich Kleinhapl. Auch die "Arpeggione" kommt ohne klischeehafte Sentimentalität aus. Sehr suggestiv und durchdacht interpretiert: die sehr kontrastreiche erste Cellosonate Alfred Schnittkes, in der ein flirrend-glitzerndes Presto zwischen zwei der wohl schmerzhaftesten, aber schönen Largos steht, die im 20. Jahrhundert geschrieben wurden."

FTD-Bewertung: 4 von 5 Punkten
 
Kronen Zeitung
Matthias Wagner schrieb in der Kronen Zeitung Folgendes über diese Cd:
"Schubert'scher Sonnenaufgang
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind: Mit entschiedenem Galopp wirft sich das Klavier in Schuberts "Erlkönig"-Vertonung und damit die jüngste Produktion von Friedrich Kleinhapl (Cello) und Andreas Woyke (Klavier), die auf der bei "Ars" erschienenen CD Schubert und Schnittke überzeugend kombiniert haben.
Es ist schlafwandlerische Sicherheit, mit der Woyke den Grundstein für Kleinhapls instrumentale Liedinterpretation legt. Der Fazioli liefert in der Akustik der List-Halle eine Klangarchitektur der klaren hierarchischen Linien. Sei es im stürmischen "Erlkönig" oder im glückseligen "An die Musik": Das Cello darf sich frei bewegen, mit sparsamem Vibrato, behutsamer Phrasierung das Fehlen der Texte gar zum glücklichen Umstand erklären. Sanfte Gewalt wendet Kleinhapl auf das "Largo" zu Alfred Schnittkes erster Sonate für Cello und Klavier an, die unter entschiedenem Bogenstrich beklemmende Spannkraft entwickelt. Das großartige Werk (1978) bringt mit dem Presto des zweiten Satzes einen scharfen Kontrast, den das Duo am obersten energetischen Anschlag durchpeitscht, das abschließende Largo kulminiert in dynamischer Synchronität, um sich in todesnahem Zweifel zu verlieren. Wie ein Sonnenaufgang wirkt daraufhin das erste Thema in a-Moll aus Schuberts "Arpeggione-Sonate". Kaum hätte man zwei Werke besser kombinieren können."
 
Kleine Zeitung
Ernst Naredi-Rainer schrieb in der Kleinen Zeitung Folgendes über diese Cd:
"Der Turboeffekt in einer steten Karriere
[...] Nicht zuletzt legt Kleinhapl auch enormen Fleiß an den Tag: Erstmals veröffentlicht er in einem Jahr zwei Compact Discs. Seine neueste, bereits siebente CD, die er am Freitag mit Live-Darbietungen präsentiert, kombiniert die 1978 entstandene erste Cellosonate von Alfred Schnittke mit der Arpeggione-Sonate von Franz Schubert, von dem außerdem vier Lieder in Bearbeitungen eingespielt wurden. Die in der List-Halle vor Publikum entstandenen Aufnahmen zeigen Kleinhapl und seinen pianistischen Partner Andreas Woyke als eingeschworenes Duo, das ausgereifte Konzepte mit viel Spontaneität und Temperament umsetzt, wobei die instrumentale Virtuosität nicht minder beeindruckt wie die höchst poetische Klangsensibilität, die das Programm an einen roten Ariadnefaden knüpft."
 
STADER TAGEBLATT, 15.03.2008
Jürgen Gahre schrieb im Stader Tageplatt vom 15.03.2008 Folgendes über diese Cd:
"Emotionaler Tiefgang
Seit 2003 treten sie oft zusammen auf: der Cellist Friedrich Kleinhapl aus Siegen und der Pianist Andreas Woyke aus Graz. Sie sind Vollblutmusiker mit emotionalem Tiefgang und leidenschaftlicher Hingabe an das zu interpretierende Werk. Da ihnen die Spontaneität ihres Spiels wichtiger ist als kühle Perfektion, haben sie sich entschlossen, ihre Aufnahmen in der akustisch hervorragenden Helmut-List-Halle in Graz in Konzertform mit Publikum einzuspielen.
Der 1901 komponierten Cello-Sonate (g-Moll) von Sergej Rachmaninow gewinnen sie ein Höchstmaß an Leidenschaft ab, ohne je die subtile Struktur des Werkes aus den Augen zu verlieren. Den melodischen Reichtum der Sonate kosten sie voll aus und stellen dabei ihr virtuoses Können ganz in den Dienst des Werkes. Auch in César Francks hochromantischer Violinsonate, die hier in der Fassung für Cello und Klavier noch schwärmerischer klingt, können sie zeigen, wie sie Klangschönheit mit Ausdrucksstärke verbinden können. Aufnahmetechnisch ist diese am 6. Februar 2007 mitgeschnittene Super Audio CD ebenfalls eine Meisterleistung.
In einem Konzert am darauf folgenden Tag hatten Friedrich Kleinhapl und Andreas Woyke Alfred Schnittkes Cellosonate von 1978 und Franz Schuberts "Arpeggione-Sonate" (1824) auf dem Programm. So unterschiedlich die beiden Werke auch sein mögen, so ergänzen sie sich doch – wenn man sie nacheinander hört – auf wundersame Weise. "Wir waren betroffen", sagt Kleinhapl, "von der Strahlkraft, die beide Werke aufeinander ausüben – Schnittke auf Schubert, aber auch rückwirkend Schubert auf Schnittke."
Schnittke, der "ewig Suchende", der von Thomas Manns "Doktor Faustus" fasziniert und beeinflusst war, begegnet hier dem "Wanderer" Schubert, und plötzlich bekommt die "Arpeggione-Sonate" eine Bedeutungstiefe, die staunen macht. Eine grandiose CD!"
 
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