Details

"Johann Wenzel Kalliwoda"

Komponist: Johann Wenzel Kalliwoda

Interpret(en): Klavierduo Takezawa-Sischka, Eriko Takezawa, Christoph Sischka

Aufnahme: 2001

Qualität: DDD

EAN: 4011407974081

Bestell-Nr.: FCD 368 408

Spieldauer: 68:32

Veröffentlicht: 25.06.2001


Johann Wenzel Kalliwoda (1801-1866)

Symphonie Nr. 1 f-Moll op. 7
arrangée pour le Pianoforte à quatre mains par Carl Czerny

Divertissement F.Dur op. 28
pour le Pianoforte à quatre mains

Trois Grandes Marches op. 26
pour le Pianoforte à quatre mains

Grande Sonate g-Moll op. 135
pour le Piano à quatre mains

 

Klavierduo Takezawa-Sischka:
Eriko Takezawa
Christoph Sischka

Tipps

Rezensionen
www.klassik-heute.de
Peter Cossé schrieb am 01.12.2001 bei klassik-heute.de Folgendes zu dieser Cd:
"Von einer durch und durch vergnüglichen, geistvoll unterhaltsamen Klavierduo-CD ist zu berichten. Die Musik des Böhmen Kalliwoda ist bis jetzt nur am Rande des Repertoires bekannt geworden; die eine oder andere Nachricht verdankt man allenfalls den Bläsern. Stark verkürzt, könnte man diesen ungemein versierten (und auch fleißigen) Autor als einen slawischen Schubert bezeichnen, nicht zuletzt deshalb, weil seine Märsche oder sein hier berücksichtigtes Divertissement von der Genrewahl, aber auch von der musikalischen Diktion her stark an die entsprechenden Schubert-Arbeiten erinnert. Für Kalliwodas Rang und für seine damalige Reputation spricht natürlich auch, daß Carl Czerny sich seiner ersten Sinfonie gewissermaßen als pianistischer Promotor angenommen hat. Dank der rührigen, klavieristisch sehr aufgeweckten Leistung des Duos Takezawa/Sischka kommen nicht nur die Anmutigkeiten und Forschheiten dieser gekonnten f-Moll-Anstrengung zum Ausdruck, es wird auch Appetit geweckt auf eine orchestrale Realisation der Partitur."
 
Fono Forum Januar 2002
Frank Siebert schrieb im Fono Forum Folgendes über diese Cd:
"Nachdenkliches Biedermeier

Der in Prag geborene Johann Wenzel Kalliwoda (1801-1866) gehört zu jenen glücklichen Künstlerexistenzen des 19. Jahrhunderts, die früh zu Amt und Würden kamen und, zumindest materiell, ein sorgenfreies Leben führen konnten. Als Hofkapellmeister des Fürsten Carl Egon 11. zu Fürstenberg prägte er das Musikleben von Donaueschingen über 40 Jahre. Von den existenziellen Nöten, den dunklen Seiten des Lebens, den zahllosen Brüchen, wie sie die Komponisten der romantischen Epoche erlebten, scheint Kalliwodas Erfahrungsradius unberührt. Zwischen apollinischem Klassizismus und delikater Mendelssohnscher Leichtigkeit schrieb er eine Musik, die in ihrer Brillanz und ihrem Überschwang die Welt des großbürgerlichen Biedermeier repräsentiert.
Eriko Takezawa und Christoph Sischka lassen in der von Cerny bearbeiteten ersten Sinfonie Kalliwodas die Ernsthaftigkeit der düsteren Moll-Einleitung noch in der mühelosen Bravourentfaltung des anschließenden Allegro mitklingen. So unbeschwert vieles klingen mag - oft schleicht sich eine nachdenkliche Note ein, was das Werk vor salonhafter Eindimensionalität bewahrt. Auch die "Grande Sonate", die das Duo in einer gleichermaßen dramatischen wie klanglich entspannten Einspielung präsentiert, lohnt als gewichtiges Dokument vierhändiger Klavierliteratur das Kennenlernen."
 
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