Details

"Legenden des Gesanges, Vol. 2 | Heinrich Schlusnus"

Komponist: Hugo Wolf

Interpret(en): Heinrich Schlusnus, Franz Rupp, Sebastian Peschko, Orchester der Staatsoper Berlin, Gerhard Steeger, Orchester des Hessi...

Aufnahme: 1927 bis 1949

Qualität: AAD

EAN: 4260052387023

Bestell-Nr.: ARS 38 702

Preis: 13,00 €

Spieldauer: 67:58

Veröffentlicht: 01.05.2008


"Legenden des Gesanges" – diese Edition verfolgt das Ziel, die herausragendsten Stimmen des 20. Jahrhunderts, herausragende Interpretationen und unwiederbringliche Sternstunden der vokalen Klassik in einer einzigartigen CD-Sammlung zu erfassen. Aufwendig von den bestmöglichen verfügbaren Originaltonträgern remastert, restauriert und zum Teil ergänzt durch bisher unzugängliches Dokumentarmaterial entsteht auf diese Weise eine einmalige Musiksammlung von bleibendem Wert.


Zur vorliegenden CD
Diese CD fasst alle von Heinrich Schlusnus überlieferten Wolf-Titel zusammen, teils in verschiedenen Versionen. Alle wurden von raren, originalen Schellackplatten überspielt, von denen einige aus dem Nachlass des Sängers stammen. Einige Aufnahmen erscheinen erstmals auf CD.
Auffällig, dass sich Stimmklang und Stimmführung zwischen 1927 und 1949 nicht verändert haben. Hingegen gewinnt die Interpretation! Klangschattierungen, Aussprachenuancen, die emotionale Tiefe und die Ausdruckskraft des Sängers erreichten in den 1930er Jahren ihre volle Reife.


Legendäre Einspielungen • Legendary Recordings
Aufgenommen / Recorded 1927 – 1949

Hugo Wolf (1860–1903)

1     An die Geliebte
       Matr.Nr.: 150 DB / Grammophon 90179 / 1931
2     Dass doch gemalt all deine Reize wären
       Matr.Nr.: 149 DB / Grammophon 90179 / 1931
3     Der Schreckenberger
       Matr.Nr.: 3333 BH / Grammophon 90203 / November 1932
4     Frühling über’s Jahr
       Matr.Nr.: 3334 BH / Grammophon 90203 / November 1932
5     Epiphanias (Die heiligen drei Könige)
       Matr.Nr.: 1487 be / Grammophon 66609 / 4. Juni 1927
6     Heimweh (Text: Joseph von Eichendorf)
       Matr.Nr.: 337 b / Grammophon 62622 / 4. Juni 1927
7     Der Tambour
       Matr.Nr.: 1625 BH / Grammophon 62678 / 1929
8     Verschwiegene Liebe
       Matr.Nr.: 1672 bk / Grammophon 62655 / Herbst 1928
9     Er ist’s
       Matr.Nr.: 1673 bk / Grammophon 62655 / Herbst 1928
10   Biterolf
       Matr.Nr.: 1606 bk / Grammophon 62678 / Herbst 1928
11   Gesang Weylas
       Matr.Nr.: 6059 GR / Grammophon 3009 / 17. Juni 1935
12   Anakreons Grab
       Matr.Nr.: 6161 GR / Grammophon 30010 / 11. September 1936
13   Storchenbotschaft
       Matr.Nr.: 7162 GR / Grammophon 30028 / 18. Juni 1937
14   Ständchen (Text: Joseph von Eichendorff)
       Matr.Nr.: 7161 GR / Grammophon 30028 / 18. Juni 1937
15   Gebet
       Matr.Nr.: 7228 / Grammophon 62784 / 14. Juli 1937
16   Fußreise (Text: Eduard Mörike)
       Matr.Nr.: 8945 GR / Grammophon 62820 / 19. April 1940
17   Auch kleine Dinge können uns entzücken (Text: Paul Heyse)
       Matr.Nr.: 8949 GR / Grammophon 62820 / 19. April 1940
18   Der Gärtner (Text: Paul Heyse)
       Matr.Nr.: 8949 GR / Grammophon 62820 / 19. April 1940
19   Selbstgeständnis
       Matr.Nr.: 9922 GR / Grammophon 62851 / 18. Mai 1943
20   Begegnung
       Matr.Nr.: 9922 GR / Grammophon 62851 / 18. Mai 1943
21   Verborgenheit (Text: Eduard Mörike)
       Matr.Nr.: 9948 GR / Grammophon 62850 / 28. Mai 1943
22   Denk es, oh Seele (Text: Eduard Mörike)
       Matr.Nr.: 9949 GR / Grammophon 62850 / 28. Mai 1943
23   Abschied
       Matr.Nr.: 6161 GR / Grammophon 30010 / 11. September 1936
24   Anakreons Grab
       Matr.Nr.: 1468-2 GS / Grammophon 67593 / 27. April 1940
25   Der Rattenfänger
       Matr.Nr.: 1499-2 GS / Grammophon 67593 / 27. April 1940
26   Der Freund 
       Aufnahme vom 12. April 1949 - Erstveröffentlichung


Bonus-Track
27   Über Nacht kommt still das Leid
       Matr.Nr.: 8898 GD / unveröffentlicht / 11. März 1941 - Erstveröffentlichung

 

Heinrich Schlusnus, Bariton

Titel 1-10   Klavierbegleitung: Franz Rupp
Titel 11-23    Klavierbegleitung: Sebastian Peschko
Titel 24-25   Orchester der Staatsoper Berlin, Ltg.: Gerhard Steeger
Titel 26   Orchester des Hessischen Rundfunks, Ltg.: Kurt Schröder
Titel 27   Klavierbegleitung: Sebastian Peschko

 

Inhalt des Albums
Titel Dauer Bitrate   Aktion Preis
01. An die Geliebte 03:20  320 kbit/s   
 
1,20 € 
02. Dass doch gemalt all deine Reize wären 02:07  320 kbit/s   
 
1,20 € 
03. Der Schreckenberger 01:37  320 kbit/s   
 
1,20 € 
04. Frühling über’s Jahr 01:50  320 kbit/s   
 
1,20 € 
05. Epiphanias (Die heiligen drei Könige) 04:35  320 kbit/s   
 
1,20 € 
06. Heimweh 02:17  320 kbit/s   
 
1,20 € 
07. Der Tambour 02:24  320 kbit/s   
 
1,20 € 
08. Verschwiegene Liebe 02:37  320 kbit/s   
 
1,20 € 
09. Er ist’s 01:19  320 kbit/s   
 
1,20 € 
10. Biterolf 02:42  320 kbit/s   
 
1,20 € 
11. Gesang Weylas 01:38  320 kbit/s   
 
1,20 € 
12. Anakreons Grab 03:25  320 kbit/s   
 
1,20 € 
13. Storchenbotschaft 03:31  320 kbit/s   
 
1,20 € 
14. Ständchen 03:04  320 kbit/s   
 
1,20 € 
15. Gebet 02:21  320 kbit/s   
 
1,20 € 
16. Fußreise 02:52  320 kbit/s   
 
1,20 € 
17. Auch kleine Dinge können uns entzücken 01:50  320 kbit/s   
 
1,20 € 
18. Der Gärtner 01:24  320 kbit/s   
 
1,20 € 
19. Selbstgeständnis 01:16  320 kbit/s   
 
1,20 € 
20. Begegnung 01:46  320 kbit/s   
 
1,20 € 
21. Verborgenheit 02:57  320 kbit/s   
 
1,20 € 
22. Denk es, oh Seele 03:02  320 kbit/s   
 
1,20 € 
23. Abschied 02:55  320 kbit/s   
 
1,20 € 
24. Anakreons Grab 03:57  320 kbit/s   
 
1,20 € 
25. Der Rattenfänger 02:35  320 kbit/s   
 
1,20 € 
26. Der Freund 01:57  320 kbit/s   
 
1,20 € 
27. Über Nacht kommt still das Leid 02:37  320 kbit/s   
 
1,20 € 
CDs / SACDs
Titel Dauer Medium   Aktion Preis
Legenden des Gesanges, Vol. 2 | Heinrich Schlusnus 67:58 CD  
13,00 €
Tipps

Rezensionen
Redaktion Klassik.com
Miquel Cabruja von klassik.com schrieb am 20.07.2008 Folgendes über diese Cd:
"Legendärer Auftakt
‘Legenden des Gesanges’ – Mit einer neuen CD-Serie erinnert das Label ARS an große Sänger der Vergangenheit. Jens-Uwe Völmecke, Liebhabern historischer Aufnahmen bestens bekannt, ist für Auswahl und liebevolle Edition der Serie verantwortlich. Das hervorragende Remastering der Tondokumente besorgte der ausgesprochen musikalische und kenntnisreiche Toningenieur Holger Siedler.

Besondere Beziehung zu Wolf
Wie Wunderlich glänzte auch Heinrich Schlusnus als Opernsänger und Liedinterpret. International machte er vor allem in Wagnerrollen (Wolfram) und im Verdi-Fach (Rigoletto, Germont) Karriere. Zusammen mit seinem Begleiter Sebastian Peschko wurde er auch als Liedinterpret rund um den Globus gefeiert.
Eine besondere Beziehung hatte Schlusnus zu den Liedern von Hugo Wolf. Fast in jedem Konzert setzte er sich für den seinerzeit noch weitgehend unterschätzten Komponisten ein. Dessen Klavierlieder sind oft als Wagneropern in Miniaturform bezeichnet worden und Schlusnus verfügte über die Fähigkeiten, die es für die Interpretation dieser ‘Kleinstopern’ braucht. Seine kraftvoll-geschmeidigen Bariton-Stimme, gestattete ihm ein Höchstmaß an Ausdrucksfähigkeit und Dynamik, seine interpretatorische Intelligenz erlaubte ihm die Entfaltung ganzer Dramen auf kleinstem Raum.
[...] Jens-Uwe Völmecke zeigt Schlusnus in Begleitung des Pianisten Franz Rupp (1927-31) und zusammen mit seinem Partner Sebastian Peschko (1935-42). Daneben sind Orchesterlieder unter Gerhard Steeger (1940) und Kurt Schröder (1949) zu hören. Als Bonus gibt es die erstmals veröffentliche Aufnahme von ‘Über Nacht kommt still das Leid’ aus dem Jahre 1940 (mit Peschko am Klavier).

Altmeister der Farben
In allen Aufnahmen erweist sich Schlusnus als Altmeister der Farben und Nuancen. In ‘Epiphanias’ schlüpft er wie ein Schauspieler in die verschiedenen Rollen, gibt jeder Person einen eigenen Klangcharakter. Mit souveränem Ernst und akribischem Gestaltungswillen interpretiert er ‘Der Schreckenberger’. Herrliches Legato-Singen und tagträumerische Zwischentöne zeigt er in ‘Verschwiegene Liebe’. Subtilen Humor entwickelt er in ‘Storchenbotschaft’. ‘Anakreons Grab’ gestaltet Schlusnus zu einem stillen Drama, das von seinem textverständlichen Singen und der hochvirtuosen Klangbildung profitiert. Vor allem aber erweist sich Schlusnus immer wieder als wahrhaftiger Erzähler. ‘Gebet’ trägt er mit einer Innigkeit und Echtheit vor, die man heute vielfach vergebens sucht. Sebastian Peschko agiert als partnerschaftlicher Mit-Gestalter am Klavier. Perlende Läufe, ahnungsvolle Motive und eine geradezu intuitive Klanggestik verschmelzen mit dem Gesang Baritons zu einem harmonischen Ganzen. Mit dieser CD unterstreicht Jens-Uwe Völmecke die Bedeutung des Wolf-Interpreten Heinrich Schlusnus und erinnert daran, dass es auch vor Elisabeth Schwarzkopf und Dietrich Fischer-Dieskau Künstler gab, die Qualität der Wolf-Leider erkannten und einem Publikum bekannt machten."
 
Kundenrezensionen
Noch keine Rezensionen vorhanden.
Neue Rezension schreiben




1
2
3
4
5
Keine Wertung


 

E-Mail

Passwort

Warenkorb
Der Warenkorb enthält noch keine Produkte.

Warenkorb >>

Legende
 

 
 
award