Details

"Maria Gabrys – Late Piano Works"

Komponist: Schubert, Brahms, Chopin

Interpret(en): Maria Gabrys

Aufnahme: 22.–24.9.2014

Qualität: DSD

EAN: 4260052381755

Bestell-Nr.: ARS 38 175

Preis: 21,00 €

Spieldauer:

Veröffentlicht: 1.3.2015


Franz Schubert - 3 Klavierstücke op. posth. D 946
Nr 1 es-Moll Allegro assai – Andante – Tempo I – Andantino – Tempo I
Nr 2 Es-Dur Allegretto
Nr 3 C-dur Allegro

Johannes Brahms - 6 Klavierstücke op. 118
Nr 1 Intermezzo a-Moll Allegro non assai, ma molto appassionato
Nr 2 Intermezzo A-dur Andante teneramente
Nr 3 Ballade g-Moll Allegro energico
Nr 4 Intermezzo f-Moll Allegretto un poco agitato
Nr 5 Romanze F-Dur Andante
Nr 6 Intermezzo es-Moll Andante, largo e mesto

Fryderyk Chopin
Mazurka g-Moll op.67 Nr 2
Mazurka a-Moll op.67 Nr 4
Mazurka f-Moll op.68 Nr 4
Largo Es-Dur

Auf der vorliegenden SACD finden sich späte Klavierwerke von Franz Schubert, Fryderyk Chopin und Johannes Brahms.

Jeder Mensch sieht sich am Ende seines Lebens mit ähnlichen Fragen konfrontiert. So sehrsich die drei Romantiker selbstverständlich voneinander unterscheiden, so sehr entdecken wir im Moment ihrer künstlerischen Reife und angesichts des nahenLebensendes verwandte Züge wie Licht – Schatteneffekte, Nachdenklichkeit, Spiritualität. Sehr persönliche Aussagen und eine sehr intime Stimmung leuchten aus ihren letzten Klavierwerken, die wie an der Schwelle zum anderen, geistigen Welt stehen.

Die 3 Klavierstücke D946 op.posth. von Franz Schubert, eigentlich ein nie vollendeter Zyklus von 4 Impromptus, entstanden im Mai 1828, nur wenige Monate vor seinem Tod. Unerwartete Modulationen wie Es-Moll zu H-Dur und "himmlische Längen" bezauberten viele Jahre später Johannes Brahms, der zum ersten Herausgeber dieser Stücke wurde.

In seinen eigenen späten Kompositionen, speziell im zweitletzten Klavierzyklus op.118, überrascht uns die Mannigfaltigkeit und gleichzeitig Kohäsion der musikalischen Ideen. Der Musikwissenschaftler Philipp Spitta schrieb über eben dieses op.118 treffend in seinem Brief an den Komponisten (22. Dez.1893) "Unausgesetzt beschäftigen mich die Clavierstücke, die von allem, was Sie für Clavier geschrieben haben, so sehr verschieden sind, und vielleicht das Gehaltreichste und Tiefsinnigste, was ich ein einer Instrumentalform von Ihnen kenne".

Fryderyk Chopin wandte sich im Geiste am Ende seines Lebens seiner Vergangenheit zu, was sich in der von ihm gewählten Form der Mazurka äußert. Der Mazurek ist eine Mischform, die aus drei polnischen Nationaltänzen, nämlich dem Mazur, Kujawiak, Oberek entstanden ist. Chopin komponierte Mazurkas das ganze Leben lang, sie begleiteten ihn in allen Lebenslagen, spiegelten seine Gemütszustände Sehnsucht, Freude, Hoffnung, Verzweiflung, Enttäuschung, und sie können somit als sein musikalisches Tagebuch verstanden werden. Erschütternd tönt die letzte Note, Dominante, wo das Manuskript unerwartet, in der Mitte der Phrase aufhört...

Die SACD wurde auf einem historischen Blüthner- Flügel vom 1874 aufgenommen, was der Musik einen besonderen Reiz und Echtheit verleiht.

Inhalt des Albums
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Maria Gabrys – Late Piano Works SACD  
21,00 €

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