Details

"Rare Chamber Music Vol. II"

Komponist: Heinrich Anton Hoffmann

Interpret(en): Jansa Duo, Christine Rox, Klaus-Dieter Brandt

Aufnahme: Juli 2009

Qualität: DSD

EAN: 4260052380710

Bestell-Nr.: ARS 38 071

Preis: 21,00 €

Spieldauer: 77:58

Veröffentlicht: 01.11.2010


Heinrich Anton Hoffmann, deutscher Violinvirtuose und Dirigent, geboren am 24. Juni 1770 zu Mainz, studirte auf der Universität daselbst die Rechte und Philosophie. Beim Ausbruch des Revolutionskriegs starb sein Vater, und er sah sich in schwerer Zeit auf die eigene Erwerbsthätigkeit angewiesen. Er wählte, da er fertiger Violinist war, die Musik als Lebensberuf, wurde kurfürstl. Kammermusiker und blieb es bis zur Belagerung von Mainz, die ihn zur Auswanderung trieb, worauf er nach Aschaffenburg ging und von dort aus 1799 eine Violinistenstelle am Stadttheater in Frankfurt a. M. annahm. Im Jahre 1801 wurde er daselbst Correpetitor, später Concertmeister, 1817 Vice-Musikdirektor und 1819 wirklicher Musikdirektor und Mitdirektor des Theaters. Als Guhr 1821 zum Kapellmeister berufen wurde, blieb H. Vice-Musikdirektor und erster Violinist. Er liess sich 1835 pensioniren und lebte bis zu seinem Ende, am 19. Januar 1842, der Composition. Im Druck erschienen von seinen Werken sechs Streichquartette, zwei Violinconcerte, ein Concertante für zwei Violinen, 12 Lieder mit Clavierbegleitung und Duette für Violine und Violoncello, die sämmtlich ein hervorragendes Talent verrathen.
Quelle: Musikalisches Conversations-Lexikon, Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften Für Gebildete aller Stände,
bearbeitet und herausgegeben von Hermann Mendel. Berlin 1875


Musik auf historischen Instrumenten
WORLD PREMIERE RECORDING

Heinrich Anton Hoffmann (1770-1842)
Grands Duos Concertants

A-Dur op.5 Nr.2
1  Allegro
2  Andantino un poco con moto
3  Allegro non molto

G-Dur op.5 Nr.3
4  Allegro
5  Adagio
6  Rondo, Allegretto

Es-Dur op.5 Nr.6
7  Allegro un poco moderato
8  Rondo, Allegro con moto

F-Dur op.6 Nr.1
9  Adagio ma non molto-Allegro
10  Tema con Variazioni,Tempo di marcia


Jansa Duo:
Christine Rox, Violine
Klaus-Dieter Brandt, Violoncello

Inhalt des Albums
Titel Dauer Bitrate   Aktion Preis
01. Duo op.5 Nr.2 - Allegro 03:11  320 kbit/s      1,20 € 
02. Duo op.5 Nr.2 - Andantino un poco con moto 08:23  320 kbit/s      1,20 € 
03. Duo op.5 Nr.2 - Allegro non molto 07:45  320 kbit/s      1,20 € 
04. Duo op.5 Nr.3 - Allegro 08:57  320 kbit/s      1,20 € 
05. Duo op.5 Nr.3 - Adagio 08:16  320 kbit/s      1,20 € 
06. Duo op.5 Nr.3 - Rondo, Allegretto 04:50  320 kbit/s      1,20 € 
07. Duo op.5 Nr.6 - Allegro un poco moderato 10:45  320 kbit/s      1,20 € 
08. Duo op.5 Nr.6 - Rondo, Allegro con moto 04:43  320 kbit/s      1,20 € 
09. Duo op.6 Nr.1 - Adagio ma non molto-Allegro 10:33  320 kbit/s      1,20 € 
10. Duo op.6 Nr.1 - Tema con Variazioni,Tempo di marcia 09:35  320 kbit/s      1,20 € 
CDs / SACDs
Titel Dauer Medium   Aktion Preis
Rare Chamber Music Vol. II 77:58 SACD  
21,00 €
Tipps

Rezensionen
Westdeutsche Allgemeine WAZ
In der Westdeutschen Allgemeinen (hb) heißt es am 20.12.2010 über diese Cd:
"Bei der Kaiserkrönung Leopolds II. 1790 in Frankfurt lernte Mozart einen 20-Jährigen kennen, dessen musikalisches Können ihn offenbar beeindruckte. Warum sonst hätte er mit jenem Heinrich Anton Hoffmann zu dessen Elternhaus nach Mainz reisen sollen, um mit ihm dort zu musizieren? Hört man die neue CD des Jansa Duos mit Werken für Violine und Cello (Welt-Ersteinspielung!), fallen die blitzsaubere Satztechnik und der Ideenreichtum auf, die die Beschränkungen der Minibesetzung fast vergessen lassen. Das alles ist von Christine Rox und Klaus-Dieter Brandt auf Originalinstrumenten mit hinreißender Spiellaune eingefangen. Ein Fall für Kenner"
 
Klassik Heute
Thomas Bopp schrieb bei klassik-heute.de am 11.01.2011 Folgendes über diese Cd:
"Künstlerische Qualität: 9
Klangqualität: 9
Gesamteindruck: 9
(Bewertungsskala: 1-10)

Dass er als Zwanzigjähriger Gelegenheit hatte, den um 14 Jahre älteren Wolfgang Amadeus Mozart kennenzulernen, ließ Heinrich Anton Hoffmann noch im Alter von dessen Liebenswürdigkeit und seinem bezaubernden Spiel schwärmen. Sie waren sich 1790 anlässlich der Kaiserkrönung Leopolds II. in Frankfurt begegnet. Dem 1770 in eine einflussreiche Familie geborenen Heinrich Anton Hoffmann – der Vater bekleidete das Amt eines Kurfürstl. Mainzischen Hof- und Regierungsrats – verhalf sein frühkindlicher Kompositions- und Violinunterricht zu einer nicht vorgesehenen Musikerlaufbahn: Als sein Vater 1789 plötzlich starb , konnte der neunzehnjährige Philosophiestudent als ausgebildeter Geiger auf der Stelle in der Kurmainzer Hofkapelle alleine für sein Einkommen sorgen.

Hoffmann blieb Musiker: 1799 wurde er Mitglied im Frankfurter Theaterorchester, in dem er 1803 zum „ersten Geiger“ und 1811 zum Konzertmeister aufstieg. Dem Klangkörper blieb er bis zu seiner Pensionierung, um die er 1835 auf eigenen Wunsch nachgesucht hatte, verbunden. 1818 ernannte man Hoffmann neben Louis Spohr zum Vize-Musikdirektor, und als Spohr 1819 überraschend sein Direktorenamt abgab, vertrat Hoffmann ihn für anderthalb Jahre. Immer wieder griff der neben seiner Orchestertätigkeit auf den Konzertpodien begehrte Violinvirtuose auch selbst zur Feder. Er schrieb vornehmlich Kammermusik, darunter nicht wenige Duos für Violine und Violoncello, von denen das Jansa Duo nun (als Weltersteinspielung) vier Werke vorlegt. Verwurzelt noch in der klassischen Epoche lassen seine Duos stilistisch doch schon die frühe Romantik ahnen, eine musikalische Mixtur, die Hoffmanns strukturell und technisch mitunter außerordentlich anspruchsvollen Duos damals zu einer nicht unbeträchtlichen Anziehungskraft verholfen haben dürfte.

Sie sind auch eine Wiederentdeckung wert: Die Geigerin Christine Rox und den Cellisten Klaus-Dieter Brandt hatte die erste Beschäftigung mit diesen Duos im Jahr 2006 zur Gründung ihres nach Leopold Jansa, dem bedeutenden Wiener Violinvirtuosen des 19. Jahrhunderts, benannten Duos veranlasst. Dies bildete den Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung mit dem überraschend umfangreichen Repertoire für die Besetzung Violine / Violoncello, zu dem namhafte Komponisten noch im beginnenden 20. Jahrhundert einiges beigetragen haben. Beide Musiker sind firm in der historischen Aufführungspraxis, beide leiten in Köln Ensembles für Alte Musik, und diese historisch informierte Herangehensweise erweist sich für die Einspielung dieser vier Duos aus Hoffmanns op. 5 und op. 6 als Gewinn: Sie wissen Hoffmanns zwischen Gefälligkeit und Unberechenbarkeit changierenden und oft überraschenden Stilwendungen hellwach und mit Frische und Esprit, mit agiler Reaktionsschnelligkeit, einer sauber fokussierten, am Non-Vibrato geschulten Intonation und einer sehr lebendigen und in der Tongebung variantenreichen Klangvorstellung zu begegnen.

Hoffmann reizt die technischen Möglichkeiten der beiden Instrumente aus, er fordert immer wieder doppelgriffiges Spiel und führt das Violoncello bisweilen in hoher Lage sogar noch über die Violine hinaus. Die beiden Spieler sind Hoffmanns Anforderungen in jeder Hinsicht gewachsen, sie lassen sich nicht durch virtuoses Laufwerk bremsen und sind bewundernswert intonationsfest. Mit ihrem Elan und ihrem Drang nach Vorne, mit ihrer Freude an einer prägnanten Attacke und an einer flexiblen Modellierung verorten sie Heinrich Anton Hoffmann gewissermaßen neu: als einen jener Meister, denen es zu ihrer Zeit nicht vergönnt war, in jenes Rampenlicht zu gelangen, das die Zeiten zu überdauern vermag und die heute zu Unrecht ein Schattendasein fristen."
 
Financial Times Deutschland, 24.01.2011
Dagmar Zurek schrieb in der Financial Times Deutschland Folgendes über diese Cd:
"Seiner Musik wurde bereits zu seinen Lebzeiten „Fülle, Originalität, Einfachheit und tiefes Gefühl“ attestiert. Nun hat das Jansa Duo die Musik des Beethoven-Zeitgenossen Heinrich Anton Hoffmann wiederentdeckt. Der hatte sich vor allem dem kleinen Musikerwettstreit gewidmet, dem Duo. Auf ihrer neuesten Einspielung seltener Kammermusiken haben nun die Geigerin Christine Rox und der Cellist Klaus-Dieter Brandt die „Grands Duos Concertants“ Hoffmanns wieder zum Leben erweckt. Ob es nun das beschwingte in A-Dur ist, das mit Doppelgriffen gespickte, melodienselige in G-Dur oder das tiefsinnige F-Dur-Duo: Mitreißend und virtuos interpretieren die beiden Musiker diese spannungsvollen, zwischen Hochklassik und Frühromantik angesiedelten Preziosen."

5Sterne
 
Pizzicato 1/2011
5 Noten

RéF schrieb in Pizzicato Folgendes zu dieser Cd:
"Heinrich Anton Hoffmann (1770-1842) war ein brillanter Geiger und in seinen Grands Duos Concertants verlangt er dem Violinisten wie auch dem Cellisten technisch viel ab. Das Jansa Duo spielt hoch virtuos und brillant, mit pulsierendem Klang, der, wie schon in der ersten CD, im Surround-Klang ungemein großformatig und klangprächtig wirkt. So wird die Musik kräftig erhitzt und spritzt lustvoll in die Ohren."
 
Kundenrezensionen
none Sterne
von Elyza am 12.01.2012 um 13:17 Uhr
Very true! Makes a change to see smooene spell it out like that. :)
none Sterne
von libeoedv am 13.01.2012 um 16:58 Uhr
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