Details

"Schumann: Gesamtwerk für Pedalflügel"

Komponist: Robert Schumann

Interpret(en): Martin Schmeding

Aufnahme: 12.-16.11.2004

Qualität: DSD

EAN: 4260052380116

Bestell-Nr.: ARS 38 011

Preis: 21,00 €

Spieldauer: 65:42

Veröffentlicht: 29.07.2005


Robert Schumann (1810-1856)

Studien für den Pedalflügel op. 56: Sechs Stücke in kanonischer Form

01    I    Nicht zu schnell (C-Dur I C major)         
02    II   Mit innigem Ausdruck (a-moll I A minor)     
03    III  Andantino - Etwas schneller (E-Dur I E major)
04    IV Innig (As-Dur I A flat major)         
05    V  Nicht zu schnell (h-moll I B minor)        
06    VI Adagio (H-Dur I B major)             
07    Kanon D-Dur op. 124, Nr. 2             

Skizzen für den Pedalflügel op. 58
08    I    Nicht schnell und sehr markiert (c-moll I C minor)     
09    II   Nicht schnell und sehr markiert (C-Dur I C major)    
10    III  Lebhaft (f-moll I F minor)                
11    IV Allegretto (Des-Dur I D flat major)            
12    Kanon D-Dur op. 124, Nr. 2                 

Sechs Fugen über den Namen BACH für Orgel oder Pianoforte mit Pedal op. 60
13     I    Langsam - Nach und nach schneller und stärker (B-Dur I B flat major)    
14    II   Lebhaft (B-Dur I B flat major)                    
15    III  Mit sanften Stimmen (g-moll I G minor)                
16    IV Mäßig, doch nicht zu langsam (B-Dur I B flat major)            
17    V  Lebhaft (F-Dur I F major)                        
18    VI Mäßig, nach und nach schneller - Lebhafter (B-Dur I B flat major)        
19    Kanon D-Dur op. 124, Nr. 2                         

 
Martin Schmeding, Pedalflügel

Inhalt des Albums
Titel Dauer Bitrate   Aktion Preis
01. Studien für den Pedalflügel Op. 56 (I) 02:03  320 kbit/s   
 
1,20 € 
02. Studien für den Pedalflügel Op. 56 (II) 03:44  320 kbit/s   
 
1,20 € 
03. Studien für den Pedalflügel Op. 56 (III) 01:42  320 kbit/s   
 
1,20 € 
04. Studien für den Pedalflügel Op. 56 (IV) 03:30  320 kbit/s   
 
1,20 € 
05. Studien für den Pedalflügel Op. 56 (V) 02:25  320 kbit/s   
 
1,20 € 
06. Studien für den Pedalflügel Op. 56 (VI) 04:04  320 kbit/s   
 
1,20 € 
07. Kanon D-Dur op. 124, Nr. 2 01:01  320 kbit/s   
 
1,20 € 
08. Skizzen für den Pedalflügel Op. 58 (I) 03:05  320 kbit/s   
 
1,20 € 
09. Skizzen für den Pedalflügel Op. 58 (II) 03:13  320 kbit/s   
 
1,20 € 
10. Skizzen für den Pedalflügel Op. 58 (III) 04:35  320 kbit/s   
 
1,20 € 
11. Skizzen für den Pedalflügel Op. 58 (IV) 02:27  320 kbit/s   
 
1,20 € 
12. Kanon D-Dur op. 124, Nr. 2 01:25  320 kbit/s   
 
1,20 € 
13. Sechs Fugen über den Namen BACH Op. 60 (I) 05:09  320 kbit/s   
 
1,20 € 
14. Sechs Fugen über den Namen BACH Op. 60 (II) 05:37  320 kbit/s   
 
1,20 € 
15. Sechs Fugen über den Namen BACH Op. 60 (III) 04:53  320 kbit/s   
 
1,20 € 
16. Sechs Fugen über den Namen BACH Op. 60 (IV) 04:36  320 kbit/s   
 
1,20 € 
17. Sechs Fugen über den Namen BACH Op. 60 (V) 02:59  320 kbit/s   
 
1,20 € 
18. Sechs Fugen über den Namen BACH Op. 60 (VI) 07:22  320 kbit/s   
 
1,20 € 
19. Kanon D-Dur Op. 124, Nr. 2 01:20  320 kbit/s   
 
1,20 € 
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Schumann: Gesamtwerk für Pedalflügel 65:42 SACD  
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Tipps

Rezensionen

Musik und Kirche, März/April 2006
Interpretation: 5 Sterne
Aufnahme: 5 Sterne
Booklet: 5 Sterne

Michael Töpel schrieb in Musik und Kirche Folgendes über diese Cd:
"Originalklang nach 160 Jahren

Das Schumann-Jahr 2006 mag der Anlass für das Erscheinen dieser CD gewesen sein, entscheidender jedoch ist, dass sie eine bemerkenswerte Lücke schließt, denn hier wird endlich Schumanns Gesamtwerk für Pedalflügel auf einem hervorragenden historischen Instrumentarium vorgelegt. Soviel sei vorweg genommen, Martin Schmeding, Dresdner Kreuzorganist und Freiburger Orgelprofessor (als Nachfolger von Zsigmond Szathmáry), hat mit dieser CD ein wertvolles Dokument geschaffen. Wertvoll in mehrfacher Hinsicht: indem es geeignet ist, einen Exoten unter den Tasteninstrumenten von der allzu einseitigen Einstufung zu einem reinen hauslichen Übevehikel für Organisten zu befreien. Das zugegebenermaßen schmale Repertoire für Pedalflügel spricht allein schon für sich, und es zeigen die drei auf dieser CD versammelten Zyklen deutlich auf, dass es sich hierbei um genuine Werke für Pedalflügel und nicht bloß, um verkappte Orrgelwerke handelt, die man notfalls auf diesem Instrument darbieten kann. Wertvoll ist diese CD auch im Hinblick auf die Wiederentdeckung des Klangeindruckes dieser drei 1845 entstandenen Werkzyklen 160 Jahre nach ihrer Entstehung. Ein bereicherndes Hörerlebnis vermittelt Schmeding, dieser feinsinnig agierende, subtil artikulierende Interpret, dem mit einem Pleyel-FIügel von ca. 1840 und einem Pleyel-Pédalier von ca. 1890 ein rares, wertvolles Instrumentarium aus der ansonsten verschlossenen Sammlung "van Heirseele-Schweiger", Ostende zu Verfügung steht.

Während die vier Skizzen für den Pedalflügel op. 58 noch am ehesten dem Genre des romantischen Charakterstückes für Klavier entsprechen, spricht aus der frei angewandten kanonischen Textur in den Studien op. 56 Schumanns Beschäftigung mit der Kontrapunktik und - vor allem im ersten Stück deutlich herausgestellt - seine Verehrung Bachs. Der Untertitel des dritten Zyklus hebt die unterschiedliche Ausführungsmoglichkeit hervor: Sechs Fugen über den Namen BACH für Orgel oder für Pianoforte mit Pedal op. 60. Die - mangels vorhandener bzw. brauchbarer Pedalflügel - quasi ausschließlich vom Klangbild der Orgel bekannten Fugen erhalten nun eine ganzlich andere Klanggestalt, die für alle durch Orgelklang Konditionierten nur zunächst ungewöhnlich ist, um letztlich eine neue Sichtweise auf das Iineare Binnenleben und auf die formale Dramaturgie zu erwirken. Dies dürfte auch für das eigene Spiel dieser Werke auf der Orgel nicht ohne Gewinn bleiben. Der im Vergleich mit modernen FIügeln nach dem perkussiven Anschlag sich etwas rascher abschwächende Klang erfordert eine sehr direkte Mikrophonierung, die einen entsprechend unmittelbaren Klangeindruck vermittelt - mit einigen unvermeidbaren, kaum störenden Nebengerauschen, etwa durch das Treten der Pedale.

Hervorzuheben ist außer der exzellenten aufnahmetechnischen Qualität das sehr informative, ansprechend gestaltete Booklet mit instruktiven Fotos, einem auffschlussreichen Praxisbericht Schmedings, Peter von Heirseeles Beschreibung seiner Instrumentensammlung und Joachim Draheims treffliche Betrachtungen zu den Werken."
 
Ein neuer ästhetischer Reiz
Andreas Bomba (2006/09) schrieb über diese Cd:
"[...] Robert Schumann erkannte sogleich, daß diesen Instrumenten auch ein neuer ästhetischer Reiz innewohnte. So schrieb er nach 1845, als die Schumanns ein solches „Pedal unter den Flügel“ zur Miete bekamen, drei Zyklen für dieses Instrument, die nun erstmals in dieser Form auf CD eingespielt wurden – und darin besteht der hauptsächliche Wert dieser CD. Martin Schmeding, seit kurzem Orgelprofessor in Freiburg, spielt auf einem historischen Pleyel-Flügel, das „Pédalier séparé“ dazu stammt aus den Jahren um 1890.
Schmeding bringt die sangliche Eleganz des Flügels zum Klingen, spielt agogisch spannend, mit klarer Sicht auf die Form der Miniaturen. Das Booklet informiert ausführlich, in Wort und Bild, über die Musik und die Instrumente. Auch die Frage, ob Pianisten oder Organisten die geeigneten Interpreten für diese Musik du dieses Instrument sind, stellt Schmeding in den Raum. Jean Guillous beispielsweise hat vor vielen Jahren mit seinen bizarr-farbenfrohen Orgelinterpretationen eine überzeugende Antwort gegeben. Allerdings ist es gut, sich nun auch dem historischen Original nähern zu können!"
 
www.kirchenmusik.de
Rainer Goede schrieb bei kirchenmusik.de Folgendes über diese Cd:
"Rechtzeitig zum Schumannjahr 2006 erschien die Erstaufnahme seiner Kompositionen für den Pedalflügel, eingespielt durch den Freiburger Professor Martin Schmeding auf einem Pleyel-Flügel von ca. 1840 und einem Pleyel-Pédalier von ca. 1890 aus der Sammlung "van Heirseele-Schweiger", Ostende. Das Resultat ist nicht nur erstmalig, sondern in allen Facetten gelungen. Zu hören ist der im Vergleich zu modernen Flügeln sich etwas früher abschwächende Klang der zeitgenössischen Pleyel-Instrumente, was die deswegen notwendige direkte Aufnahmetechnik sehr gut einfing. Zu hören ist die schwermütige Leichtigkeit der Skizzen, Charakterstücke edelster Romantik, und der Studien in ihrer von Bach geprägten Kanonik von 1845 sowie die sehr viel gewichtigeren und orgelmäßigeren Fugen, die zeitlich kurz davor entstanden. Die Emanzipierung des Pedalflügels als Konzertinstrument ist damit Schumann durchaus gelungen, allerdings fand er kaum Gleichgesinnte, die geholfen hätten, das schmale Repertoire aufzubessern. Schmeding schließlich ist ein engagierter Interpret, der feinsinnig artikuliert und dem Werk eine subtile Genauigkeit widerfahren lässt. Eine CD, die orgelgewöhnte Ohren aufmerksam macht auf das ursprünglich gemeinte Klangbild und ein aufregendes Klangbild Schumannscher Klavierliteratur liefert. Das sehr informative und ansprechend bebilderte Booklet bringt ausführliche Texte von Joachim Draheim zum Werk, einen Praxisbericht von Schmeding und eine Beschreibung der Instrumente aus der Sammlung von Peter van Heirseele."
 
SA-CD.net


Performance: 5 Sterne
Sonics (S): 5 Sterne


Bei SA-CD.net (miguelito54) erschien am 08.01.2007 Folgendes über diese Cd:
"It is hard to believe that this is the first recording of some of Robert Schumann's works, more than 160 years after their composition, on the instrument they were intended for - but this is exactly the case here.
After returning from a tour of Russia with his wife in 1844, Schumann went through some kind of crisis, and part of his self-conceived therapy was deep contrapuntal studies, mostly of Johann Sebastian Bach's works, together with Clara. Furthermore, the Leipzig conservatory had acquired a pedal piano, i.e. a grand piano with a separate set of bass strings operated by a pedal. There had been pedal clavichords and pedal harpsichords before, and they were mainly used by organists for practice at home, but Schumann was fascinated by the sound effects and set out to write some pieces specifically for that pedal instrument, as an inspiring impulse for piano composition. Unfortunately, there were only few besides him to make use of the pedal piano (Fährmann, Alkan, Koechlin), and the instrument became obscure soon after the turn of the century.
For this reason these pieces became part of the organists' repertoire - and op. 60, 6 Fugues on B-A-C-H are indeed better suited for the organ, whereas the other two groups of pieces are rather pianistically conceived.
Organist Walter Schmeding came across an intact pedal piano in a Belgian piano collection and decided to record the pieces on it; to achieve a proper balance between manual and pedal a rather direct microphone placement was chosen, taking into account some noise from the instrument's mechanics and the player's soles, but I cannot say they are very prominent. On the contrary, the direct sound gives direct exposure to the subtle contrapuntal structures one would not except from a composer like Schumann (who believed his op. 60 would be his only work to be still appreciated in the future!) which are less clearly audible on organ. Still, there are strongly romantic stylistics in op. 56 and 58 as well.
Some critics have acused Schmeding of a rather dry and unvarying approach; I rather find his clear phrasing sticking closely to the written music lets it speak for itself. The only "dry" aspect of this CD is the recording. Strongly recommended to shed some light on a rather unknown piece in the complex puzzle of the works of Robert Schumann."
 

Kundenrezensionen

none Sterne
von Mark Malinowski am 03.09.2008 um 11:56 Uhr
Where can I get the Walter Schmeding recording of Schumann Pedal Piano music in the US? If not available in the US, can I order it from you? Thank you.
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