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Valentina Babor

Im Juli 1989 in München geboren, erhielt die junge Pianistin Ihren ersten Klavierunterricht neben Geigen, Flöten, und Gesangsunterricht im Alter von 5 Jahren . Bereits mit acht Jahren gab sie ihren ersten Soloabend und wurde mit zwölf als Ausnahmebegabung an der Universität Mozarteum Salzburg und dem „Institut für Hochbegabten-Förderung“ aufgenommen.

Ihre Lehrer waren Ludmila Gourari, Karl-Heinz Kämmerling und Elisso Wirssaladze. Im Juni 2011 absolvierte sie mit höchster Auszeichnung ihr Solistendiplom bei Gerhard Oppitz an der Hochschule für Musik und Theater in München und erhielt zudem mehrfach wichtige künstlerische Impulse von András Schiff.

Schon sehr früh wurde die Münchnerin mit zahlreichen ersten Preisen ausgezeichnet, so mit sechs Jahren einen ersten Preis bei „Jugend musiziert“ und zwei weitere erste Preise beim „Münchner Klavierpodium der Jugend.“ In den kommenden Jahren gewann sie vier mal einen ersten Preis beim „Grotrian Steinweg Klavierwettbewerb“ und zwei weitere erste Bundespreise beim internationalen Jugend-Wettbewerb „Jugend musiziert.“

Sie spielte u. a. mit der Jungen dt. Philarmonie, der Mitteldeutschen Philarmonie, dem Georgischen Kammerorchester, dem Kammerorchester des BR, sowie dem Münchner Kammerorchester unter Christoph Poppen. Als Kammermusikerin musizierte sie u. a. mehrfach mit Graham Waterhouse, Clément Courtin, Konstantin Sellheim, Sebastian Klinger, Maximilian Hornung, Valeriy Sokolov oder Boris Kucharsky.

Ihr außergewöhnlich reifes Musikverständnis und die starke Ausdruckskraft ihres Spiels brachten der jungen Künstlerin seit ihrer Kindheit hohe Anerkennung. So wurde sie bereits 1999 als größte Nachwuchshoffnung des Jahres ausgezeichnet und erhielt 2006 als führender Nachwuchsstar ihrer Pianistengeneration den klassischen Förderpreis „Rising Stars.“

Zudem fühlt sich die junge Pianistin leidenschaftlich der zeitgenössischen Musik verpflichtet, was u. a. durch die enge Zusammenarbeit und Freundschaft mit dem Londoner Komponisten und Cellisten Graham Waterhouse, dem walisischen Komponisten Dafydd Llywelyn und dem Münchner Komponisten Willfried Hiller intensiviert wurde und zahlreiche Widmungen hervorbrachte.

Im Dezember 2010 gab Valentina Babor eine Uraufführung sämtlicher Klavierwerke aus dem neu erschienenen „Buch der Sterne“ von Wilfried Hiller zu Gehör, im Oktober 2011 gestaltete sie zusammen mit Solisten der Münchner Philharmoniker im Rahmen des „Liszt Festivals München“ eine Uraufführung des mitreißenden Klavierquintetts „Rhapsodie Macabre“ von Graham Waterhouse.

Neben ihrer Tätigkeit als Solistin gründete Valentina Babor 2012 zwei neue Kammermusik Ensembles – ein deutsch-französisches Klavierquintett mit dem Namen „Montgelas Ensemble München,“ dessen Repertoireschwerpunkt französische und deutsche Kammermusikwerke umfasst, sowie ein Klaviertrio aus jungen Preisträgern (Babor Trio) – und widmet sich intensiv der spanischen und südamerikanischen Klaviermusik.


 

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