Streichorchester
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Ulrich Hübner

Ulrich Hübner erlernte zunächst Violine. Nach erstem Hornunterricht bei Günter Koch in Darmstadt wurde er 1981 Jungstudent bei Prof. Hermann Baumann und Mahir Çakar an der Musikhochschule in Stuttgart. Bereits in dieser Zeit mit dem Naturhorn in Kontakt gekommen, spielte er nach seinem Hornstudium bei Prof. Erich Penzel in Köln zunächst fünf Jahre modernes Horn im Orchester des Staatstheaters Mainz. 1993 beim "Internationalen Naturhornwettbewerb Bad Harzburg" mit einem 1. Preis ausgezeichnet, verließ Ulrich Hübner die Orchesterstelle 1995, um sich seitdem in führenden europäischen Orchestern wie Anima Eterna, Concerto Köln, Balthasar-Neumann-Ensemble und La Stagione Frankfurt der historischen Aufführungspraxis zu widmen. Erforschung der Vorgänger des heutigen Horns und ihrer Spielweisen sowie ihres vergessenen Repertoires ergänzen die rege Konzerttätigkeit Ulrich Hübners, die in vielen Rundfunk- und CD-Produktionen dokumentiert ist.
Seine von der Kritik hochgelobte Aufnahme von Mozarts Hornkonzert KV 447 mit dem Orchester Anima Eterna unter der Leitung von Jos van Immerseel wurde 2006 mit dem "Diapason d'Or" ausgezeichnet, im selben Jahr führten ihn verschiedene Konzertreisen als Solist durch Europa und nach Mexico City.
Seine besondere Liebe gilt der Kammermusik, die er nicht nur praktisch pflegt (Trio Ulmian, Das Reicha’sche Quintett), sondern ebenfalls intensiv erforscht. Im Rahmen des Ohrwurm-Projektes Frankfurt gibt Ulrich Hübner Kinderkonzerte an hessischen Grundschulen ("Hornissimo: Vom Horn und seinen Verwandten"), seit 1996 unterrichtet er an der  Musikhochschule Köln.


 

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