Streichorchester
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Michael Junge

Michael Junge entstammt einer Lehrerfamilie aus Sachsen-Anhalt.
Schon mit sieben Jahren erhielt er den ersten Klavierunterricht. Mit 13 war er Mitglied des Extrachores des Theaters seiner Heimatstadt Brandenburg.
Von 1973 bis 1977 besuchte er das heutige Gerhart-Hauptmann-Gymnasium in Wernigerode mit den Spezialklassen für Musikerziehung. Junge war dort Mitglied des Rundfunk-Jugendchores und erhielt seinen ersten Gesangsunterricht.
Nach dem Abitur und der Erlangung des Chorleiterdiploms studierte er von 1979 bis 1984 an der Hochschule für Musik "Franz Liszt“ in Weimar bei Herrn Prof. Hans Kremers.
1984 bis 1986 folgte dort ein Zusatzstudium. Weitere Studien führten ihn zu Frau Kammersängerin Anna Reynolds und Herrn Kammersänger Jean Cox sowie zu Herrn Martin Ulrich.
Sein erstes Engagement trat er 1984 am Deutschen Nationaltheater Weimar als Kavalierbariton an. Bei verschiedenen internationalen Wettbewerben und Seminaren erhielt er Diplome, so beim Antonin-Dvorak-Wettbewerb 1982 in Karlovy Vary, dem Opernsängerwettbewerb in Gera 1985 und beim Belvedere-Wettbewerb 1990 und 1994 in Wien und vervollkommnete sich bei berühmten Sängern wie Kammersänger Joseph Greindl in München, bei Kammersänger Günther Leib und Kammersänger Siegfried Lorenz.
Operngastspiele führten ihn durch ganz Deutschland, Brasilien, Polen und Liechtenstein.
Michael Junge arbeitete mit solch bekannten Dirigenten und Regisseuren zusammen wie Oleg Caetani, Claus Peter Flor, Robert Hanell, Ude Nissen, Rolf Reuter, Fritz Bennewitz, Johannes Felsenstein, Erhard Fischer und George Tabori.
Daneben kann er auf zahlreiche Liederabende, Konzerte, Rundfunk- und Fernsehauftritte sowie CD-Produktionen verweisen.
Im Jahre 1994 wurde ihm das Richard-Wagner-Stipendium des Internationalen Richard-Wagner-Verbandes verliehen.
In den letzten Jahren hat sich Michael Junge mit den großen Verdi und Verismo-Partien, wie Rodrigo in „Don Carlo“, Renato in „Un ballo in maschera“, Germont in „La Traviata“, Don Carlo in „La forza del destino“, Rigoletto, Nabucco, Tonio in „Pagliacci“ von Leoncavallo, Alfio in „Cavalleria rusticana“ sowie dem Wolfram in Wagners „Tannhäuser“, dem Amfortas in „Parsifal“ von Richard Wagner, mit welchem er im Sommer 2002 am Teatro Castro Alves in Salvador da Bahia (Brasilien) debütierte, als auch mit Wagners Telramund und Holländer sowie den Bösewichtern in "Hoffmanns Erzählungen" und weiteren wichtigen Rollen das Charakter- und Heldenfach erarbeitet.

Oktober 2006


 

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