Streichorchester
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Marianne Beate Kielland

Marianne Beate Kielland wurde 1975 in Norwegen geboren. Im Jahr 2000 schloss sie ihr Studium an der Norwegischen Musikakademie ab. Dort wurde sie u. a. von Ingrid Bjoner und Svein Bjørkøy unterrichtet. Sie studierte ebenfalls bei Oren Brown und Barbara Bonney und belegte Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau.
Als eine der herausragendsten skandinavischen Konzertsängerinnen hatte Marianne Beate Kielland nach ihrem Studium ein Engagement an der Staatsoper Hannover. Sie arbeitet regelmäßig mit allen führenden Orchestern und Chören aus Norwegen, darunter das Osloer Philharmonieorchester, das Norwegische Rundfunkorchester und das Norwegische Kammerorchester. Auf internationaler Ebene arbeitete sie bereits mit Anima Eterna (Brügge), der Akademie für alte Musik Berlin, Concerto Köln, Europa Galante (Italien), Concert des Nations (Spanien), dem RIAS Kammerchor (Berlin), Orchestre Champs-Elysees (Paris), Collegium Vocale Gent und dem Bach Collegium Japan.
Marianne Beate Kielland konzertierte mit Dirigenten wie Jos van Immerseel, Fabio Biondi, Rinaldo Alessandrini, Phillippe Herreweghe, Masaaki Suzuki, Helmuth Rilling, Fabio Bonnizioni, Jordi Savall, Thomas Dausgaard, Ari Rasilainen, Joshua Rifkin, Lars Ulrik Mortensen, Manfred Honeck, Iona Brown, Andreas Spering, Daniel Reuss, Hans Christoph Rademann, Thomas Søndergaard, Bjarte Engeset und Christian Eggen. Außerdem erscheint sie bei Konzertaufnahmen fast aller wesentlichen sakralen Musikstücke sowie bei den folgenden Werken: Brahms Alto Rhapsody, Wagner Wesendonck-Lieder, Mahler Das Lied von der Erde, Rückert-Lieder, Symphonie Nr. 2 und 3, Berlioz Les Nuits d'Été und Berio Folk Songs sowie Coro.
Im Bereich ihres barocken Repertoires machte Kielland sich insbesondere mit ihren Bach-Interpretationen einen Namen. Sie war die erste weibliche Altstimme, die zusammen mit dem Bach Ensemble und Joshua Rifkin auftrat; sie nahm für Naxos Bachs Solo-Kantaten für Altstimme mit dem Kölner Kammerorchester und Helmut Müller-Brühl auf; und im März 2005 trat sie zusammen mit der schwedischen Sopranistin Susanne Rydén bei der Weltpremiere der neu interpretierten Bach-Kantate Vergnügte Pleissenstadt (BWV 216), die 2002 in Japan gefunden wurde, auf.
Zusammen mit dem Konzertpianisten Nils Anders Mortensen tritt Kielland regelmäßig auf. So konzertierten sie gemeinsam mehrere Male beim Lofoten International Festival, sie tourten durch ganz Norwegen, Estland und Finnland und ihre erste gemeinsame Aufnahme - Thommessen Veslemøy Synsk – wird 2010/11 erscheinen. Weitere gemeinsame Musikaufnahmen sind bereits geplant.
Marianne Beate Kielland sang Lieder und Kantaten unter Begleitung berühmter Pianisten wie Leif Ove Andsnes, Jos van Immerseel, Pascal Roge, Jean-Efflam Bavouzet, Uta Hielscher, Sergej Osadchuk und Einar Henning Smebye.
Mit ihrer Studienarbeit (How to interpret and perform graphically notated music) gelang ihr ein ausgezeichneter Einstieg in die zeitgenössische Musik. Im Anschluss daran brachte sie Werke von Maja Ratkje, Wolfgang Plagge, Christian Eggen, Juliane Klein, Willy Daum, Ralf Ollertz, Nils Henrik Asheim und Iver Kleive zum ersten Mal an die Öffentlichkeit. Von 2005 bis 2009 übernahm sie die Leitung des Festivals für zeitgenössische Musik ILIOS in Harstad, Norwegen.
Unter ihren mehr als 20 Tonaufnahmen, u. a. für Harmonia Mundi, ZigZag, Avie records, Capriccio, Naxos, 2L und Kirkelig Kulturverksted, befinden sich mehrere Bach-Interpretationen mit Helmut Müller-Brühl und Joshua Rifkin, Musik von Martin in Begleitung von Daniel Reuss, Werke von Beethoven und Haydn zusammen mit Jos van Immerseel, Haydn mit Michael Willens sowie Lieder von Schumann, Brahms und dem norwegischen Komponisten Alf Hurum.
Marianne Beate Kielland ist sowohl in ihrer Heimat Norwegen als auch im internationalen Rundfunk und Fernsehen oft zu hören.


 

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