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Alban Beikircher

Der in Bruneck (Südtirol) geborene Geiger Alban Beikircher wuchs in München auf und besuchte dort das humanistische Willhelmsgymnasium sowie das Richard-Strauss-Konservatorium. Sein Hochschulstudium absolvierte er bei Prof. Joshua Epstein in Saarbrücken sowie in der Solistenklasse des Carl-Flesch-Schülers Prof. Yfrah Neaman an der Guildhall School of Music and Drama in London.
Eine umfangreiche Konzerttätigkeit führte Alban Beikircher durch fast alle Länder Europas, nach Israel, China, Saudi-Arabien und Ägypten. Er war Gast auf zahlreichen europäischen Musikfestivals, u.a. auf dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, dem Internationalen Beethovenfest Bonn, sowie den Festivals in Bregenz, Lausanne, Windsor. Als Solist spielte Alban Beikircher mit Orchestern wie den Münchner Sinfonikern, der Rumänischen Staatsphilharmonie Arad, dem Sinfonieorchester der Staatsoper Szeged und zuletzt mit dem Münchner Kammerorchester unter Christoph Poppen.
Noch während seines Studiums war Alban Beikircher Konzertmeister des Pottersbar Symphony Orchestras sowie Gastkonzertmeister beim Folkwang Kammerorchester Essen. Kammermusikalische Zusammenarbeit verbindet ihn mit Künstlern verschiedenster Provenienz, u.a. Alfredo Perl, Daniel Müller-Schott, Stefan Tönz, Mirijam Contzen, Gottfried Schneider, Stefan Johannes Bleicher und Benedikt Koehlen. Seit 2005 besteht eine intensive musikalische Zusammenarbeit mit dem Cembalisten und Pianisten Anthony Spiri, mit dem er auf Einladung der Philharmonie Essen alle Sonaten W.A. Mozarts sowie Werke zeitgenössischer Komponisten zur Aufführung brachte. Seit 2006 ist Alban Beikircher Primarius des von ihm gegründeten Korngold Quartetts.
Alban Beikircher engagiert sich stark für die zeitgenössische Musik und spielte beispielsweise Uraufführungen von Werken von Ernst Krenek, Wilfried Hiller, Peter Michael Hamel oder Klaus Hashagen.
Rundfunkaufnahmen, u.a. für Radio Suisse Romande, den Saarländischen Rundfunk, Süddeutschen Rundfunk und Rai dokumentieren seine musikalische Arbeit.
Seit 1999 verbindet ihn eine Partnerschaft mit dem SonyBMG Label Arte Nova, für das er bisher Lutoslawskis Partita, Beethovens Kreutzer-Sonate sowie die Violinsonaten Robert Schumanns aufgenommen hat. Zuletzt erschien bei Arte Nova seine viel beachtete Einspielung aller Werke für Violine und Klavier von Gabriel Fauré.
Seit 1999 ist Alban Beikircher künstlerischer Leiter des Tonkunst Festivals Bad Saulgau, das sich durch seine anspruchsvollen und interdisziplinären Programme inzwischen überregionaler Bedeutung erfreut. Seit 2002 ist der Geiger Mitglied des deutsch-israelischen Künstleraustauschprogramms Young Leaders Exchange der Bertelsmann-Stiftung.
Alban Beikircher spielt eine Violine von Martin Schleske (2010).
Als Pädagoge engagiert sich Alban Beikircher seit Jahren sehr erfolgreich in der Jugendarbeit. Seine Schüler erreichen Preise bei Jugend musiziert auf Landes- sowie auf Bundesebene. 2008 gründete er das überregionale Jugendorchester Junge Philharmonie Oberschwaben. Seit 2000 ist er regelmäßig Dozent an der Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg in Ochsenhausen und seit 2008 gab er im Rahmen des Schwäbischen Kunstsommers der Universität Augsburg Meisterkurse.


Quellen:
Bild: Alban Beikircher
Fotograf: Ingo Rack


 

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