Streichorchester
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Friedrich Kleinhapl

Der österreichische Cellist mit belgischen Wurzeln erhält nach dem Studium ein mehrjähriges Staatsstipendium. Zuletzt wird er von einem der weltweit besten Lehrer ausgebildet: Philippe Muller in Paris. Begegnungen mit großen Musikern folgen: Claudio Abbado erachtet "sein Talent als in hohem Maße förderungswürdig", Yehudi Menuhin drückt ihm seine Anerkennung aus und beschreibt ihn als "sehr begabten jungen Cellisten". Der berühmte Cellist Paul Tortelier ist beeindruckt von der "brillanten Technik" und seiner Persönlichkeit, welche "ernsthafte Hoffnungen auf eine Cellokarriere erlaubt". Tibor Varga bemerkt seine Sicherheit im Spiel und seine spontane Intuition, "eine Fähigkeit, die nur echten Begabungen eigen ist". Diese Persönlichkeiten fördern, bestärken, animieren zu Kreativität, Experimentierfreudigkeit und Offenheit - aber auch zur Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik.
Ein erste Schritt in Richtung Musik des 20. und 21. Jahrhunderts bedeutet Friedrich Guldas Cellokonzert mit Blasorchester (2001 auf CD eingespielt), zu dessen gefragtesten Interpreten Friedrich Kleinhapl mittlerweile zählt. Der Cellist widmet sich daraufhin der Solo- bzw. Kammermusikliteratur für Cello und Klavier und intensiviert damit seine Konzerttätigkeit.
Er tritt in London, Paris, Brüssel, Antwerpen, Berlin, München, Bonn, Hamburg, Kopenhagen, Bologna, Triest, Warschau, Budapest, Zagreb u.v.a. Städten in Erscheinung, konzertiert aber ebenso in den USA, Kanada, Mexico oder beim Fajr Festival in Teheran.
Zunehmend erwirbt sich Friedrich Kleinhapl einen Namen als Interpret für Uraufführungen von Cellokonzerten bedeutender zeitgenössischer Komponisten: Christoph Cechs Cellokonzert im Konzerthaus Wien, "Fantasy for Cello and Big Band" von Ed Neumeister (2001 auf CD eingespielt für Ars Produktion), Johannes Berauers Konzert mit Vokalensemble und Percussion bei Nikolaus Harnoncourts Festival "styriarte", Peter Herberts Cellokonzert bei den Bregenzer Festspielen und der styriarte oder Dirk D´Ases Cellokonzert mit dem Wiener Konzerverein unter Ulf Schirmer im Wiener Musikverein und bei den Bregenzer Festspielen.
2003 übernimmt Friedrich Kleinhapl die künstlerische Leitung der bekannten ORF Konzertreihe "Eggenberger Schlosskonzerte". Durch den großen Erfolg der Saison 2003 wird er gebeten, die künstlerische Verantwortung bis 2006 zu übernehmen, um daraus ein Festival auf internationalem Niveau zu gestalten.

"Eines ist sicher: die Aufnahmen dieser beiden Künstler sind individuell, lebendig und berauschend inspiriert!"
(Musikzeitschrift "Ensemble", Carsten Dürer in einem Portrait über Friedrich Kleinhapl und Andreas Woyke) 

 

siehe auch Trio Triton


 

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