Streichorchester
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Alexander Kolodochka

Alexander Kolodochka wurde 1984 in Moskau als Kind einer Musikerfamilie geboren. Mit sechs Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht an der Staatlichen Chopin Musikschule in Moskau. Seine außerordentliche Begabung zeigte sich bereits im frühesten Alter. Mit 10 Jahren gab er seinen ersten Klavierabend.
1997:    Studium an dem Staatlichen Gnessin College in Moskau bei Prof. L. Ogrintschuk, einem Schüler des legendären Pianisten und Pädagogen Lev Naumow.
2001:    Abschlussdiplom mit Auszeichnung in den Fächern Solo-Klavier, Klavier-Kammermusik und Musik-Pädagogik.
In der Zeit spielte er zahlreiche Solo- und Kammermusikkonzerte im Moskauer Kammermusiksaal, im kleinen Saal des Tschaikovsky Konserva-toriums und im Glinka-Museumssaal.
2001:    Ergänzung der pianistischen Ausbildung an der Freiburger Hochschule für Musik bei Prof. M. Leuschner.
2003:    Schüler in der Klasse von Prof. Irina Edelstein an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.
Während seines Studiums gab er viel beachtete Solokonzerte in zahlreichen europäischen Städten, u. a. in Zürich, Colmar, Strassburg, Freiburg, Essen, Frankfurt am Main.
2004:    Gewinn des 1. Preises beim DAAD Wettbewerb und damit der erste international bedeutende Erfolg. Erster Preis bei der Konzertreihe "Stars von Morgen" in der Sparkasse Koblenz.
2006:    Preisträgerkonzert, Internationale Musiktage in Koblenz
Des weiteren besuchte er zahlreiche Meisterkurse u. a. bei M. Woskressensky (Tokyo-Moskau), S. Pochekin (Barcelona), F. Gottlieb (Freiburg), I. Edelstein (Frankfurt am Main). Weiterhin spielte er in den verschiedensten Konzerten z.B. : Klassikkonzert in der Medardus - Kirche in Bendorf, Benefizkonzert in der Stadthalle Kronberg.

"... virtuos beherrscht er die mit Staccati, Trillern und Arpeggien versetzten Sonaten von Scarlatti. Und das bis hin zum cis-Moll Scherzo op 39 Chopins, dessen Akkordkaskaden er spielerisch leicht herabrieseln lässt, stets um interpretatorische Delikatesse bemüht. Die zeigt er zuvor auch in Beet-hovens "Apassionata". Dass die Steigerung im Andante con moto eher entrückt als gewaltig ausfällt, ergibt sich folgerichtig aus seinem Ansatz, selbst im heftigsten Wüten noch Friedfertiges aufzuspüren ..."
Rheinzeitung vom 20.03.2006
"... Sein Spiel besticht durch phänominale Virtuosität, die zusammen mit seinem enormen Ausdrucksvermögen die Zuhörer begeistert. Mit seiner außergewöhnliche Interpretationsgabe und dem Feingefühl für Klang-gestaltung, gepaart mit Energie und Sensibilität gab er seiner Musik und seinem künstlerischen Tun eine eigene Persönlichkeit. ... Auch bei der Kammermusik und der Liedgestaltung zeigt er durch sein Einfühlungs-vermögen großes Talent ..."
Prof. Irina Edelstein, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (2005)
"... Applaus und Bravorufe bei der Verleihung des Sympathiepreises des Koblenzer Publikums. Effektvoll wusste sich der junge Russe mit der sechsten Klaviersonate von Sergej Prokofieff in Szene zu setzen: Rasant ließ er im ersten Satz schnelle Staccati erklingen, durchbrochen von kurzen Läufen, die für gewaltige Unruhe sorgten. Spektakuläre Klanggebilde präsentierte K. auch in dem Stück ‚Scarbo’ aus ‚Gaspard de la Nuit’ von Maurice Ravel, in dem er die oftmals abrupt endenden, rhythmisch komplexen Phrasen spannungsgeladen spielte ..."
Koblenzer Zeitung (2005)


 

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