Streichorchester
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Reinild Mees

Reinild Mees studierte bei Gérard van Blerk (Amsterdam), Noël Lee (Paris) und Malcolm Frager (USA). Nach ihrem Studium konzentrierte sich die holländische Pianistin auf die Begleitung von Sängern und Instrumentalisten. Bei hochrangigen Interpreten wie Elly Ameling, Gérard Souzay und Jörg Demus konnte sie sich in diesem anspruchsvollen Metier vervollkommnen.
Heute ist Reinild Mees eine vielgefragte Begleiterin bei Liederabenden und Duo-Abenden. An der Seite von Solisten wie Olaf Bär, Claudia Barainsky, Marlis Petersen, Camilla Nylund, Iwona Sobotka, François Le Roux, Sergei Leiferkus oder Piotr Beczala konzertiert Reinild Mees regelmäßig in wichtigen europäischen Musikzentren. Diese Konzerte werden oft in TV und Rundfunk übertragen. Sie begleitete viele Meisterkurse, u.a. von Elisabeth Schwarz-kopf, Grace Bumbry, Irmgard Seefried und Galina Wischnewskaia, und internationale Wettbewerbe wie den IVC Wettbewerb ’s Hertogenbosch und den Königin Elisabeth Wettbewerb Brüssel. Sie korrepetierte an der Niederländischen Oper, an der Musikhochschule Amsterdam und war an der Musikhochschule Utrecht und beim Opera Studio Nederland als Gastprofessorin tätig.
Bevor Reinild Mees sich dieser Aufnahme von Mendelssohns ‘Lieder mit und ohne Worte’ widmete, nahm sie für Channel Classics Records schon das gesamte Liedschaffen von Ottorino Respighi, Franz Schreker, Edward Elgar und Karol Szymanowski auf. Momentan spielt sie als Partnerin des deutschen Baritons Jochen Kupfer die Liedzyklen von Robert Schumann auf einem historischen Flügel aus Schumanns Zeit ein. Die erste CD dieser Schumann-Reihe wurde von der angesehenen englischen Zeitschrift ‘Gramophone’ mit der besten Kritik des Jahres in der Liedkategorie ausgezeichnet. Ihr großes Engagement für das Liedschaffen von Karol Szymanowski brachte Reinild Mees vor Kurzem den Szymanowski-Award und zu gleicher Zeit einen Orden des polnischen Kulturministeriums ein. Neulich wurde die Szymanowski-CD-Box ausgezeichnet mit dem wichtigen polnischen Schallplattenpreis FRYDERYK AWARD für die beste Aufnahme polnischer Musik.
Um die ‘vergessenen’ Lieder von Komponisten aus dem Interbellum zu rehabilitieren und zu fördern, gründete Reinild Mees die Stiftung ‘20ste-eeuwse Lied’ (Das Lied im 20. Jahrhundert).
Ziel der Stiftung ist es, das Liedrepertoire des 20. Jahrhunderts, und insbesondere der Zeit zwischen den Weltkriegen, zu pflegen und wieder stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Komponisten, deren Werke in der Zwischenzeit beinahe vergessen waren, haben durch die Arbeit der Stiftung wieder einen festen Platz im heutigen Konzertleben gefunden. Dabei steht der permanente Austausch zwischen Musikern, Presse, Institutionen und dem Publikum im Mittelpunkt. In letzter Zeit hat die Stichting 20ste-eeuwse Lied die CD-Reihe ‘Complete Songs’ veröffentlicht, die mit mehreren internationalen Preisen ausgezeichnet wurde. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die ‘Spotlights’-Konzerte, in denen die künstlerische Leiterin Reinild Mees für die Stiftung in halbszenischer Form Lieder und Texte zu einem Komponisten oder einem Thema präsentiert. Dabei wirken sowohl junge einheimische Künstler als auch international renommierte Gesangssolisten und Schauspieler mit, die szenische Leitung haben bekannte Regisseure.


 

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