Streichorchester
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Renée Morloc

Renée Morloc erhielt nach einem Viola- und Klavierstudium an der Stuttgarter Musikhochschule und einem Germanistik-Studium ihre Gesangsausbildung bei Prof. Georg Jelden und Prof. Grace Hoffman. Sie vervollständigte ihre Studien am Pariser Conservatoire und an der Sorbonne; eine dreijährige Gesangs- und Opernausbildung führte sie schließlich an das Mozarteum Salzburg zu Prof. Rudolph Knoll. Am Nationaltheater Mannheim debütierte sie 1990 in Wagners "Ring" als Erda ("Siegfried"), Fricka ("Walküre") und Waltraute ("Götterdämmerung"). Von 1992 bis 1996 war Renée Morloc an der Niedersächsischen Staatsoper in Hannover engagiert, seit 1996 gehört sie dem Ensemble der Rheinoper Düsseldorf an. Zu ihren Partien, die sie auch bei zahlreichen Gastspielen, u.a. an der Deutschen Oper Berlin, an der Semperoper Dresden, in Hamburg, Wiesbaden, Kassel, Helsinki, Nantes, Liège und Prag singt, zählen Carmen, Azucena in Verdis "Troubadour", Amneris in Verdis "Aida", Brangäne ("Tristan") und alle großen Mezzo- und Altpartien in Wagners "Ring", Klytämnestra in "Elektra" und Herodias in "Salome" von Richard Strauss und Kabanicha in Janáceks "Katja Kabanova".

Ihr umfangreiches Konzertrepertoire reicht von Bachs oratorischen Werken, Händels "Messias", den "Stabat Mater"-Vertonungen von Dvorák und Szymanowski über das gesamte symphonische Werk Gustav Mahlers (2., 3. und 8. Symphonie, "Lied von der Erde", "Kindertoten-Lieder", Rückert-Lieder) bis zum Requiem von Ligeti. Sie wirkte 1998 bei der Uraufführung von Wolfgang Rihms "Deutsches Stück mit Hamlet" in Frankfurt am Main mit. Die Künstlerin arbeitete mit Dirigenten wie Edo de Waart, Rafael Frühbeck de Burgos, Miguel Gomez-Martinez und Christian Thielemann sowie dem Orchester des Bayerischen Rundfunks, den Münchener Philharmonikern, dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin, dem MDR-Sinfonieorchester, den Hamburger und Bamberger Sinfonikern, dem Jerusalem Symphony Orchestra, dem Helsinki Philharmonic Orchestra, den Prager Symphonikern, der Philharmonia Hungarica, dem Orquesta Nacional de España Madrid und dem Orquesta de Valencia zusammen. Sie wirkte bei CD- und Rundfunkproduktionen, bei live-Mitschnitten für Rundfunk und Fernsehen und als Darstellerin in der Kino-Produktion "Passio secundum Joannem" von Hugo Niebeling mit.


 

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