Streichorchester
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Christel Nies

erhielt ihre Gesangsausbildung in Düsseldorf, Philadelphia und in Kassel. Sie studierte außerdem Klavier und Kirchenmusik und war aktive Teilnehmerin bei den Sommerkursen im Schönberghaus in Mödling. Hier studierte sie mit Rudolf Kolisch die Sprechstimme von Schönbergs Pierrot lunaire ein, und es gab Aufführungen dieses Werkes mit ihr u.a. in Wien und 1997 beim Kammermusikfestival in Kfar-Blum/Israel.
Schwerpunkt ihres Konzertrepertoires sind Werke der neuen Musik und Werke von Komponistinnen, die oftmals für sie geschrieben und von ihr urauffgeführt wurden. Christel Nies gab Konzerte bei renommierten Konzertreihen und Festivals wie z.B. beim "Int. Congrès Femmes et Musiques" in Paris, bei "la otra historia de musica" in Madrid und 1999 bei den "Welt-Musiktagen" der IGNM in Rumänien. Sie machte Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen und hielt Vorträge und Seminare an verschiedenen Musikhochschulen und Universitäten im In- und Ausland zu den Themen "Komponistinnen" und "Neue Vokalmusik".
Sie war künstlerische und organisatorische Leiterin von drei internationalen Komponistinnenfestivals "Vom Schweigen befreit" in Kassel und gründete 1990 die Konzertreihe "Komponistinnen und ihr Werk", die sie seitdem leitet. Christel Nies ist Herausgeberin von drei Buchdokumentationen und Autorin von Buchbeiträgen und Artikeln zum Thema Komponistinnen. Für ihr vielfältiges Engagement wurde sie mehrfach ausgezeichnet, darunter 1996 mit der Ehrenurkunde für Kultur und Kunst des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

 

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