Streichorchester
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Claudio Otelli

Claudio Otelli wurde 1960 in Wien geboren. Nach erfolgreichem Abschluß des Gesangsstudiums an der Hochschule in Wien wurde er vorerst in das Studio der Staatsoper Wien und anschließend als Ensemblemitglied an dieses Haus verpflichtet, wo er zahlreiche Partien, u.a. den Heerrufer aus Wagners "Lohengrin", erfolgreich gesungen hat. In dieser Zeit gastierte er mit Opernproduktionen und Konzerten u.a. in Berlin, Frankfurt, München, Düsseldorf, Bonn, Tokyo, Triest, Zürich, Madrid, Paris, Liege, Barcelona und bei den Salzburger Festspielen.
Seit 1994 ist er freischaffend tätig und debutierte als Silvio und Tonio im "Bajazzo" unter der Regie von Zeffirelli (Oper Rom), als Alfio und Tonio in "Cavalleria rusticana"/"Bajazzo" sowie als Escamillo in "Carmen" an der Oper in Rotterdam, in "Antigone" (Orff) an der Staatsoper München und in Köln, als Minister in "Fidelio" bei den Bregenzer Festspielen, in der Titelpartie des "Don Giovanni" sowie als Carlos in "La Forza del Destino" an der Oper Aachen, als Graf in "Figaros Hochzeit" mit der Württembergischen Philharmonie und als Wolfram in "Tannhäuser" in Graz. Von der Wiener Staatsoper wurde er wiederum für den Grafen in "Capriccio" engagiert. 1996 debutierte er an der Staatsoper Hamburg als Escamillo und an der Mailänder Scala unter Riccardo Muti in "Rheingold", des weiteren am Teatro Verdi in Triest als Eugen Onegin. Seinen ersten Danilo gab er mit der Württembergischen Philharmonie sowie in Antwerpen.
Die letzten Gastspiele führten den Künstler u.a. nach Toronto zu seinem Debut als Orest, als Tonio und Scarpia nach Livorno, als Amonasro nach Amsterdam sowie zu einer Neuproduktion als Herzog Blaubart nach Neapel. 1998 sang er u.a. den Macbeth (Karlsruhe), Don Giovanni (Karlsruhe und Frankfurt), Mandryka, den Grafen im "Figaro", Marcello (Essen), den Jochanaan in "Salome" (Santa Fe und Frankfurt), den Gunther in der "Götterdämmerung" (Scala Milano unter Muti). Am Staatstheater Kassel erschien er als Wotan/Wanderer in den "Ring"-Opern  "Rheingold", "Walküre" und "Siegfried", sowie als René im "Maskenball".
Claudio Otelli hat zahlreiche Platten für Capriccio, Decca, Koch/Schwann, Naxos, Philips und Sony aufgenommen, so u.a. komplette Opernproduktionen von "Don Giovanni", "André Chénier", "Der ferne Klang", "Kleider machen Leute", "Viaggio à Reims", "Der gewaltige Hahnrei", "I Medici" (Leoncavallo), "Cavalleria rusticana"/"Bajazzo" (Alfio/Tonio). Außerdem erschien er als Jack Rance in "La Fanciulla del West", als Escamillo, als Amonasro sowie in der 9. Sinfonie von Beethoven.
Der Künstler arbeitet(e) mit großen Dirigenten und bedeutenden Regisseuren wie Abbado, Albrecht, Marriner, Muti, Paternostro, Sawallisch, Schneider, Steinberg, Viotti, Dresen, Mussbach, Schaaf und Zeffirelli.

 

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