Streichorchester
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Susan Owen

Die amerikanische Sopranistin Susan Owen studierte in den USA Gesang und Musikpädagogik. Ihr Studium schloss sie mit dem Master of Music Degree der Universität von Austin / Texas ab.
1990 gewann sie den renommierten Metropolitan Opera Wettbewerb und ein Jahr später den Opera America Award. Daniel Barenboim entdeckte sie für Deutschland und holte sie an die Staatsoper Unter den Linden (Berlin), wo sie u.a. die "Senta" im "Fliegenden Holländer" mit Franz Grundheber in der Titelpartie sang. In den USA hat sie u.a. die "Elisabeth" im "Tannhäuser", die "Tosca" und die "Irene" (Rienzi) gesungen. Von 1995 bis 1999 war Susan Owen am Staatstheater Kassel engagiert. Hier sang sie mit überregionalem Erfolg die drei "Brünnhilden" in der Neuinszenierung "Der Ring des Nibelungen" und die "Marie" in Alban Bergs "Wozzeck". Partien wie die "Senta", die "Jenufa", die "Santuzza" (Cavalleria rusticana) und die "Leonore" (La Forza del destino) gehören ebenso zum Repertoire der Künstlerin wie zum Beispiel Richard Strauss' "Vier letzte Lieder", Arnold Schönbergs "Erwartung", die "Wesendonck-Lieder" von Richard Wagner oder die 1.Sopranpartie in Gustav Mahlers "8. Sinfonie".
Seit 1999/2000 sang Susan Owen am Staatstheater Darmstadt Partien wie die "Färberin" (Richard Strauss "Die Frau ohne Schatten"), die "Emilia Marty" in Janácˇeks "Vec Makropulos" und die "Isolde" in Richard Wagners "Tristan und Isolde". Im Februar 2002 debütiert sie mit der Partie der "Ortrud" (Lohengrin) am Staatstheater Darmstadt. An der Oper Bonn war Susan Owen 1998/99 mit der "Brünnhilde" in Wagners "Die Walküre" engagiert. In einer Neuproduktion des "Ring des Nibelungen" am Opernhaus Triest (musikalische Leitung: Stefan Anton Reck) sang sie mit großem Erfolg die "Brünnhilde". Mit der "Elektra" von Richard Strauss konnte die Künstlerin 1998/99 am Staatstheater Darmstadt ein triumphales Debüt feiern. Ein ähnliches Echo bei Publikum und Presse errang sie bei den 1. Internationalen Antikenfestspielen 1998 in Trier mit dieser Partie, dort alternierend mit Hildegard Behrens. Im Frühjahr 2000 sang Susan Owen die "Elektra" am Aalto Theater in Essen, ein Jahr später ebenso erfolgreich an der Staatsoper Hannover. Im Mai 2001 debütierte sie unter Christian Thielemanns Dirigat mit der "Isolde" an der Deutschen Oper Berlin. Bei den "Richard-Strauss-Tagen 2001" sang sie anlässlich einer "Hommage à Inge Borkh" ebenfalls die "Elektra". Im Frühjahr 2002 wird Susan Owen die Doppelpartie der "Venus/Elisabeth"(Tannhäuser) in den USA singen. Sie ist ab 2002/03 die "Brünnhilde" im neuen „Ring des Nibelungen“ an der Royal Opéra Wallonie von Liège/Belgien.

 

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