Streichorchester
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Elisabeth Schwarzkopf

Elisabeth Schwarzkopf (1915 – 2006)

Die aus Posen gebürtige, in Berlin ausgebildete Sopranistin gilt als „Hohepriesterin der Kunst“. Sie selbst nannte sich „Her Master’s Voice“, in Anspielung auf das Platten-Label Ihres Ehemannes, des EMI-Produzenten Walter Legge. „Stimme ihres Herrn“ war sie insofern, als sie sich von Legge leiten und formen ließ: Sie kultivierte ihre Eigen-Art bis zum Manierismus. Der farbenreiche, ausgefeilte Klang ihrer Stimme ging auf zahllosen Platten als Markenzeichen um die Welt. Außer der Callas hat keine Sängerin so polarisiert wie sie: Sie wurde grenzenlos bewundert und gnadenlos abgelehnt, vor allem, weil sie sich niemals eindeutig zu ihrer Haltung im „Dritten Reich“ äußerte.


 

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