Streichorchester
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Renate Brosch

Renate Brosch wurde in Ludwigsburg geboren und absolvierte an der Musikhochschule Stuttgart zuerst ein Schulmusikstudium, bevor sie sich von Friedhelm Hessenbruch und Sylvia Geszty zur Sängerin ausbilden ließ. 1984 war sie Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin und 1985 Finalistin des Deutschen Musikwettbewerbs. 1986 folgte ein Engagement an die Städtischen Bühnen Freiburg, 1987 bei den Eutiner Sommerspielen und in der Folgezeit bei verschiedenen freien Opernproduktionen als lyrische Soubrette. Nach einem Fachwechsel sang sie 1997 beim Bachfestival in Mulhouse die Elektra in Mozarts Idomeneo. In den letzten Jahren hat sie sukzessive ihr Repertoire im jugendlich-dramatischen Sopranfach um große Opernpartien erweitert wie Donna Anna (Don Giovanni), Elsa (Lohengrin), Ariadne (Ariadne auf Naxos), die Marschallin (Rosenkavalier), Madame Butterfly, Leonora (Troubadour) u. a.
Als Konzertsängerin verfügt Renate Brosch über ein weitgefächertes Repertoire und hat sich im In- und Ausland als Lied- und Oratoriensängerin sowie als Interpretin zeitgenössischer Musik einen Namen gemacht, was durch zahlreiche Rundfunkeinspielungen und CDs dokumentiert wird. Konzertreisen führten sie durch ganz Europa, nach Lettland, Israel, in die USA und nach Aserbaidschan. Sie trat auf bei zahlreichen Festivals, u.a. den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Schleswig-Holstein-Festival, dem Bodenseefestival, den Stuttgarter Tagen für Neue Musik und der Karlsruher Wintermusik. Zusammenarbeit mit verschiedenen Ensembles für zeitgenössische Musik, u. a. dem Ensemble 13 aus Karlsruhe, dem Ensemble Aventure aus Freiburg, den Neuen Vokalsolisten und dem Artemis-Ensemble aus Stuttgart.
Im Liedduo mit dem Pianisten Karl-Friedrich Schäfer experimentiert Renate Brosch mit neuen Liederabendkonzepten im Grenzbereich zu Oper, Märchen und Melodrama, wobei sie - u. a. mit eigenen Texten - ihre vielfältigen Erfahrungen mit der Subtilität des Liedgesangs, der Experimentierfreude der Neuen Musik und der Lust am Theater zu einer ganz eigenen Synthese verarbeitet. Zum Mörike-Jahr 2004 entstand eine neue Doppel-CD „Hugo Wolf an Eduard Mörike, ein fiktiver Briefwechsel mit Liedern aus dem Mörike-Liederbuch von Hugo Wolf“. Im Sommer 2005 traten Renate Brosch und Karl-Friedrich Schäfer in Montegrazie/Ligurien im Rahmen der Konzertreihe „Incontri con l’arte“ mit einem ungewöhnlichen neuen Programm auf, das neben klassisch-romantischer Klaviermusik eigene Bearbeitungen für Akkordeon und Sopran aus den Opern Donizettis und Verdis enthielt.

 

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