Streichorchester
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Olaf Bär

Der Bariton Olaf Bär begann seine musikalische Ausbildung schon in früher Jugend mit dem Eintritt in den Dresdner Kreuzchor. Ab 1978 besuchte er die Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden und gewann Preise bei verschiedenen internationalen Wettbewerben.
Der erste Preis beim Walther-Gruner-Wettbewerb für deutsches Lied in London markiert den Beginn der internationalen Karriere als Konzert- und Liedsänger. Heute ist Olaf Bär weltweit einer der führenden Vertreter seines Stimmfachs sowohl in der Oper, als auch im Konzert und insbesondere Liedgesang. Neben regelmäßigen Liederabenden in allen großen Musikzentren Europas führen Tourneen ihn seither immer wieder durch die ganze Welt mit besonderen Schwerpunkten in Japan und Nordamerika. Sein Debut mit den New Yorker Philharmonikern fand Anfang 1998 unter Kurt Masur mit der Matthäuspassion statt. Zeugnis vom Rang Olaf Bärs als Konzertsänger ist die Zusammenarbeit mit so bedeutenden Dirigenten wie John Eliot Gardiner, Sir Georg Solti, Nicolaus Harnoncourt, Sir Simon Rattle oder Riccardo Muti, um nur einige zu nennen.
Auch als Opernsänger ist Olaf Bär auf vielen wichtigen Bühnen der Welt etabliert. Der Semper-Oper in Dresden ist er seit Jahren mit einem Gastvertrag verbunden. Im Januar wird er dort in einer Neu-Produktion der „Fledermaus“ den Dr. Falke interpretieren (Manfred Honeck / Günter Krämer), im Sommer 05 den „Capriccio“-Grafen unter Bernhard Haitink und im Frühjahr 06 Weber’s „Euryanthe“ (Lysiart) unter Jun Märkl. Seit Ende der 80er Jahre trägt Olaf Bär den Ehrentitel eines Kammersängers der Sächsischen Staatsoper. 1998 wurde ihm der Robert-Schumann-Preis in Zwickau, der Geburtsstadt des Komponisten, verliehen.
Gastspiele führten ihn weiterhin an das Royal Opera House Covent Garden London, die Mailänder Scala, die Wiener Staatsoper, die Deutsche Staatsoper unter den Linden in Berlin, sowie die Opernhäuser in Zürich, Amsterdam, Frankfurt, das Glyndebourne-Festival und die Lyric Opera Chicago. Im Mai 1997 wirkte der Künstler dann bei einer Produktion der Oper „Alfonso und Estrella“ bei den Wiener Festwochen im Theater an der Wien mit. Am selben Ort fand im Mai 1999 anläßlich dieses Festivals die Neuproduktion der „Fledermaus“ unter Nikolaus Harnoncourt statt, in der Olaf Bär den Dr. Falke gab. Im September 2000 sang Olaf Bär den Grafen in „Capriccio“, im Februar 2001 die Neuinszenierung von „Alfonso und Estrella“ unter Nikolaus Harnoncourt am Züricher Opernhaus - Regie Jürgen Flimm. 2001 folgte die Fledermaus (Dr. Falke) bei den Salzburger Festspielen unter Marc Minkowski - Regie Hans Neuenfels. Mit großem Erfolg sang er im Frühjahr den Spielmann in einer Neuproduktion „Die Königskinder“ in Neapel - Dirigent Jeffrey Tate. Weitere Opern-Neuproduktionen waren in Turin „Capriccio“ (Graf), Dirigent Jeffrey Tate, in Zürich Korngold’s „Die tote Stadt“ - Dirigent: Franz Welser-Möst und „Zauberflöte“ bei der Ruhr-Triennale in Recklinghausen.
Das Jahr 2004 begann in Amsterdam als Faninal in „Der Rosenkavalier“, Leitung Edo de Waart und Inszenierung Willy Decker. In Dresden mit „Wie liegt die Stadt so wüst“ von Heinrich Schütz – Regie führte hier Herbert Wernicke.. Nach Bayreuth kehrte Olaf Bär im Sommer zurück, wo er 2002 debütierte und sang dort erneut Gunter und Donner im letzten Zyklus der Ring-Inszenierung. Im Herbst sang Olaf Bär in Paris unter der Leitung von Armin Jordan den Musiklehrer in “Ariadne auf Naxos”, danach folgte ebenfalls in Paris „Die Zauberflöte“ (Sprecher) unter Marc Minkowski, eine Produktion, die er auch im Mozart-Jahr 2006 in Wien und Aix-en-Povence unter Daniel Harding singen wird. Zu Beginn des Mozart Jahres steht in Dresden eine Neuproduktion von „Euryanthe“ auf dem Programm, gefolgt von zahlreichen Liederabenden. Orchesterkonzerte folgen über das Jahr verteilt. Im Herbst 2006 folgen wiederum in Paris Faninal in „Der Rosenkavalier“ und in Amsterdam „Capriccio“ (Graf) unter Hartmut Haenchen (Regie: Andreas Homoki).
Zahlreiche Einspielungen bei EMI, Decca und Philips dokumentieren einen Teil der Sängerpersönlichkeit Olaf Bärs. Seit Dezember 2004 ist Olaf Bär ordentlicher Professor an der Hochschule für Musik in Dresden und leitet die Liedklasse.

 

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