Streichorchester
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Jayne Casselman

Nach einem abgeschlossenen Studium an der University of Kansas kam Jayne Casselman nach Deutschland, um ein Engagement am Pfalztheater in Kaiserslautern anzutreten. Sie begann zunächst als Spielalt und wechselte dann ins lyrische und schließlich ins dramatische Mezzosopranfach, wo sie u.a. Partien wie Cenerentola, Rosina, Hänsel, Dorabella, Charlotte in Massenets Werther, Glucks Orpheus, Marina in Boris Godunov und Tatjana in Eugen Onegin sang.
Im Jahr 1992 holte Intendant Michael Leinert sie nach Kassel, wo sie mit der Übernahme von Rollen wie Senta in Der Fliegende Holländer und Agathe in Der Freischütz, Salome, Butterfly und Sieglinde einen Fachwechsel vollzog.
1995 ging sie nach Dortmund zu John Dew und erweiterte ihr Repertoire mit Rachel in La Juive, Leonore in Forza del Destino, Genevieve in Chaussons Le Roi Arthus, Kundry, Didon und Cassandre in Les Troyens und Isolde in 2000.
1999 wechselte sie an das Nationaltheater in Mannheim, wo sie alle drei Brünnhilden, Isolde, Salome, die Marschallin, Elisabeth und Venus in Tannhäuser, Kundry, Agathe, Fidelio Leonore und kürzlich die Katerina Ismailowa in Schostakovichs Lady Macbeth von Mzensk gab.
2006 hatte sie ihr Debüt als Elektra am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken.
Zahlreiche Gastspiele führten sie nach Rio de Janeiro, Salzburg, Bonn, Köln, Düssel-dorf, Neapel, Rom, Barcelona, Genf, Graz, Antwerpen, Montpellier, Bordeaux, Innsbruck, Karlsruhe, Dresden, Berlin, Leipzig, Philadelphia, Mexico City und San Sebastian. Sie arbeitete mit den Dirigenten Jeffrey Tate, Adam Fischer, Bertrand de Billy, Sebastian Weigle, Axel Kober, Kazushi Ono, Jun Märkel, Francesco la Vecchia, Armin Jordan, Marc Albrecht, Marco Letonja, Ulf Schirmer, M. A. Gomez Martinez, Ivan Törz und Leopold Hager und mit folgenden Regisseuren: Robert Carsen, Nicolas Lehnhoff, Harry Kupfer, Torsten Fischer, Stein Winge, Dietrich Hilsdorf, Brigitte Fassbaender, Chris Alexander, John Dew, Tilman Knabbe, Ivo van Hove, Martin Schüler und Michael Leinert.

 

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