Streichorchester
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Paul Coletti

Yehudi Menuhin beschrieb den noch sehr jungen Paul Coletti als einen "hervorragenden Bratschisten mit einem herrlichen Ton" und als einen "erstklassigen Musiker". Die New York Times bewunderte ihn nach seinem "vielversprechenden" New Yorker Debut für "seine Meisterschaft und seine makellose Technik" und bezeichnete ihn als "eine bemerkenswerte, elegante, ausgeprägte künstlerische Persönlichkeit". In San Francisco schrieb der Examiner: "Er erinnert uns an den großen William Primrose zu seiner besten Zeit", und in der Schweiz bemerkte der Bund beeindruckt: "Es war atemberaubend. Man konnte sich einfach keine bessere Aufführung vorstellen".

In Schottland geboren, studierte Paul Coletti an der Royal Scottish Academy, der International Menuhin Music Academy, dem Banff Center und der Juilliard School. Hauptsächlich beeinflussten ihn sein Lehrer Alberto Lysy, der bei Konzert- und Kammermusikaufnahmen auch sein Kollege war, Sandor Végh, mit dem er ab 1979 jährlich musizierte, Donald McInnes, Johannes Eskaer, James Durrant und William Lincer.
Paul Colettis Konzerttätigkeit führte ihn in alle Welt: In seine Heimatstadt Edinburgh, nach Tokio, Genf, New York, London, Buenos Aires, Toronto, Paris und nach Berlin, wo er unter der Leitung von Yehudi Menuhin Bela Bartoks Bratschenkonzert spielte. Diese Aufführung wiurde vom Fernsehen in ganz Europa übertragen.
Als Kammermusiker nahm Paul Coletti  an vielen der wichtigsten Festspiele der Welt teil. In ca. 80 Aufführungen pro Jahr musizierte er mit Ensembles wie dem Menuhin Festival Piano Quartet und in Amerika mit den Kammermusikvereinigungen des Lincoln Centers sowie von Boston, Seattle und Washington. Seine Plattenaufnahmen bieten eine Vielfalt von Sonaten, Konzerten und Kammermusik.

Siehe auch Menuhin Festival Piano Quartet


 

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