Streichorchester
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Jean Decroos

Geboren in Calais. Im Pariser Konservatorium machte er zuerst Studien bei Paul Tortelier, später bei André Navarra. 1962 wurde er zum Solocellisten im berühmten Concertgebouw Orkest Amsterdam ernannt. Er gewann den ersten Preis im Concours International Casals-Kreisler in Lüttich und den ersten Preis im Concours Pablo Casals in Tel-Aviv. Mit seiner Frau, der Pianistin Danièle Dechenne, erhielt er noch mal den ersten Sonatenpreis im Concours International von Genf. Zahllose Schallplatten von Jean Decroos sind erschienen, unter anderem das Cellokonzert von Dvorak, Frank Martin (mit dem Concertgebouw Orkest unter der Leitung von Bernard Haitink), Cellosonaten von Brahms, Fauré und Debussy, sowie die sechs Cello-Solo Suiten von Johann Sebastian Bach.
Jean Decroos spielte ein wunderschönes Instrument von 'Giovanni Baptista Rogeri', gebaut in Brescia 1696. Er war Dozent an den Konservatorien von Den Haag und Amsterdam. Seine Gastspielreisen führten ihn während der letzten Jahrzehnte quer durch die Welt. Jean Decroos gab mit seiner Frau einen sehr beliebten Meisterkurs in Cervera (Spanien) und war Professor am Conservatori Superior de Musica del Liceu in Barcelona.

Jean Decroos verstarb am 27. April 2008 nach einem Konzert.

Foto: Jean Decroos, Danièle Dechenne


 

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