Streichorchester
Solisten A-Z

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Masha Dimitrieva

 „... ist eine glänzende Pianistin, die eine ausgeprägte und anziehende Individualität ausstrahlt. Sie ist eine suchende und seriöse Musikerin voller schöpferischer Unrast ...”; so beurteilt M. A. Fjödorowa, Professorin am Tschaikowski-Konservatorium in Moskau, die in Simferopol auf der Halbinsel Krim geborene Solistin.
Nach dem Abschluss des Moskauer Konservatoriums mit Auszeichnung kam Masha Dimitrieva mit Anfang zwanzig nach Deutschland, wo sie in der Meister-klasse von Prof. David Wilde (England) an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover mit Solistendiplom absolvierte. Wesentlichen Einfluss auf ihre künstlerische Entwicklung nahm Prof. Conrad Hansen (Deutschland), der berühmte Pianist und Schüler Edwin Fischers. 1998 perfektionierte sie Ihr Können durch Meisterkursen bei Murray Perahia.
Ein Soloauftritt in Seattle wird zum ersten, großen Erfolg. Ihr Können begeistert nicht nur das Publikum, sondern vor allem etliche Chefdirigenten, wie Bramwell Tovey (Canada), Professor Klauspeter Seibel (USA), Sergiu Comissiona (Canada), Werner Andreas Albert (Deutschland). Einladungen zu gemeinsamen Auftritten mit dem Louisiana Philharmonic Orchestra (New Orleans, USA); dem Winnipeg Symphony Orchestra (Winnipeg, Canada) und dem Vancouver Symphonie Orchester (Vancouver, Canada) resultieren daraus.
Im Anschluss an ihre nordamerikanische Karriere fokussiert sie ihren Arbeitsschwerpunkt auf Deutschland. Es folgen Konzerte mit den Bamberger Symphonikern, den Hamburger Symphonikern, Baden-Badener Philharmonikern, Kieler Philharmonikern und Münchner Symphonikern sowie diverse Radio und TV-Produktionen mit dem NDR, SWR und BR. Ihre internationalen Beziehungen hält sie mit Hörfunkproduktionen aufrecht, z.B. mit Radio King (USA) oder Radio Opole (Polen).
Im Jahr 2000 lernt sie den Komponisten und Weltenbummler Gordon Sherwood kennen. Beeindruckt von ihrem Können und begeistert von Ihrer musikalischen Ausdruckskraft und Interpretationsstärke schreibt und widmet dieser ihr sein Klavierkonzert. Die erfolgreiche Aufführung fand 2004 in Deutschland statt. In 2006 bringt sie weitere Soloklavierwerke des Komponisten zur Uraufführung.
Masha Dimitrieva zählt zu den gefragten Solistinnen der etablierten, jungen Pianistengeneration. Sie ist zu hören auf CDs mit Werken von F. Chopin und J. Brahms (Seattle, USA), F. Liszt (Bayerische Rundfunk, München), „Tänzerische Rhythmen“ (Bayerische Rundfunk, München), G. Sherwood, N. Mjaskowski und zuletzt Ignaz Joseph Pleyel im Pleyel-

Museum auf dem Original Ignaz Pleyel Hammerflügel, Opus 1614, Jänner 1831.


 

E-Mail

Passwort

 

 
 
award