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"Wes10brass – old friends"

Komponist: Praetorius, Biber, Fantini, Monteverdi, Gabrieli, Bendinelli, Holborne

Interpret(en): wes10brass mit Koen Plaetinck, Schlagwerk

Aufnahme: 19.-22.7.2011

Qualität: DSD

EAN: 4260052381069

Bestell-Nr.: ARS 38 106

Preis: 21,00 €

Spieldauer:

Veröffentlicht: 1.5.2012


Old Friends
Eine Blechrenaissance

Alte Freunde gut gelaunt
Neu aufgelegt

Biber und Bendinelli!
Musik, die die Welt schon
So lang begleitet
Fantini!
Gespielt auf alten und
Neuen Instrumenten
Monteverdi!
Sakrale Musik und weltlicher Tanz
Praetorius!
Abenteuerlustig und tiefgreifend
Gabrieli!
Farben der Renaissance,
Die nicht durch den Rost
Der Erinnerung gefallen sind
Holborne!
Die uralte Vertaktung des Lebens
Neu entdeckt:

Wahrheiten liegen immer hinter uns.
Das Jetzt bleibt Vermutung.

Auf alle alten Freunde!

Michael Praetorius (1571-1621)
1-8 Suite aus „Terpsichore“
arranged by Peter Reeve für 4 Trompeten, 4 Posaunen, Horn, Tuba und Schlagzeug
1 Entrée
2 Ballet du Roy
3 Volte
4 Courante de Perichou
5 La Canarie
6 La Bourée
7 La Pavane Courante
8 Finale

Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704)
9 Sonata Sancti Polycarpi
arranged by wes10brass nach Edward Tarr für 4 Trompeten, 4 Posaunen und Pauken *

Girolamo Fantini (1600-1675)
Sonata „detta del Nero“
10 Nr. 8 aus: 8 sonate per tromba e basso continuo
arranged for 4 Posaunen und 1 Trompete *

Claudio Monteverdi (1567-1643)
11-13 aus: Vespro della beata vergine (Marienvesper)
arranged by wes10brass für 4 Trompeten, 4 Posaunen, Horn und Tuba
11 Toccata
12 Nisi Dominus
13 Lauda Jerusalem

Girolamo Fantini (1600-1675)
14 Sonata imperiale I
arranged by wes10brass nach Edward Tarr für 4 Trompeten, 4 Posaunen und Pauken *

Giovanni Gabrieli (um 1554/57-1612)
15 Jubilate Deo omnis terra (W.-Nr. C17)
arranged for 4 Trompeten und 4 Posaunen
16 Sonata XX (W.-Nr. 214) für vier Posaunen *
arranged by Keith Brown
17 Canzon Septimi Toni à 8 (W.-Nr. 172)
arranged by Robert Paul Block für 4 Trompeten und 4 Posaunen

Cesare Bendinelli (um 1542-1617)
18 Sonata No. 336 für 5 Trompeten *
arranged by wes10brass nach Edward Tarr für 4 Trompeten, 4 Posaunen und Pauken

Anthony Holborne (1545-1602)
19-25 Suite „The Fairie Round“
arranged by Roger Harvey für 4 Trompeten, 4 Posaunen, Horn, Tuba und Schlagzeug
19 The Fairie Round
20 The Hornie Suckle
21 The Choise
22 Muy Linda
23 Last Will and Testament
24 Galliard
25 The Night Watch

* auf historischen Instrumenten eingespielt

auf historischen und modernen Instrumenten eingespielt
wes10brass mit Koen Plaetinck – Schlagwerk

Info zu den Künstlern:
http://www.wes10brass.de

Inhalt des Albums
Titel Dauer Bitrate   Aktion Preis
01. Canzon Septimi Toni à 8 (W.-Nr. 172)   320 kbit/s   
 
1,20 € 
02. The Choise   320 kbit/s   
 
1,20 € 
CDs / SACDs
Titel Dauer Medium   Aktion Preis
Wes10brass – old friends  
21,00 €

Rezensionen
Zweites Glanzstück

klassik.com


wes10brass gelingt mit "old friends" eine weitere herrlich kurzweilige Einspielung von Werken des 17. Jahrhunderts, deren tänzerisch-bewegter Charakter durch schlanke Tongebung und feine Artikulation aufs Trefflichste präsentiert wird.

Nach seinem höchst erfolgreichen und launigen Platten-Debüt mit einer ‚very british‘ überschriebenen Zusammenstellung legt das Blechbläser-Ensemble wes10brass nun mit einer musikalisch nicht weniger spannenden und ebenso kurzweiligen Einspielung nach. Auch sie erscheint bei Ars Produktion als hybride SACD, die in Bezug auf räumliche Tiefenstaffelung des Klanges, dynamische Bandbreite und Strahlkraft der Klangfarben keine Wünsche offen lässt. Unter dem Titel ‚old friends. Eine Blechrenaissance‘ sind Werke des 17. Jahrhunderts zusammengefasst. Arrangiert wurden sie zum Teil vom Ensemble selbst.

wes10brass ist ein Zusammenschluss von zehn Blechbläsern aus diversen Orchestern Nordrhein-Westfalens, denen offensichtlich auch eine gute Portion Humor zu eigen ist, wie man unschwer an der zweiten Seite des Booklets (so etwas wie ein Trinkspruch auf alle Komponisten dieser Einspielung) sehen kann oder an manch selbstironischer Formulierung in den Lebensläufen, die man in anderen Künstlerbiographien, in denen lediglich Wettbewerbssiege aneinandergereiht werden, vergeblich sucht.

Im Gegensatz zu ihrer ersten Einspielung wird das Klangfarbenspektrum hier insofern erweitert, als in einer Reihe von Stücken historische Instrumente zu Einsatz kommen. Das schafft nicht nur Abwechslung in der Klang(farben)regie, sondern verleiht den Stücken durch das spezifische Timbre der historischen Trompeten und Posaunen eine angenehm pikante Schärfe. Erfreulicherweise ist der Klangunterschied zwischen den Stücken mit modernem und historischem Instrumentarium nicht allzu groß, weil das Ensemble auch bei den modernen Instrumenten auf einen leicht ansprechenden, fein artikulierten und durchaus schlanken Klang Wert legt, der das tänzerisch Bewegte dieser Musik mit federndem Schwung unterstreicht. Im Gegensatz zu manch anderem Blechbläser-Ensemble, das Musik des 17. Jahrhunderts mit unveränderter Tongebung zu jüngerem Repertoire präsentiert – opulent und gewissermaßen mit Bauchansatz –, schafft wes10brass ein sehr schön bewegtes, von brillanter Artikulation bestimmtes Klangbild. Das lässt die hier aufgenommenen Werke von Michael Praetorius, Heinrich Ignaz Franz Biber, Girolamo Fantini, Claudio Monteverdi, Giovanni Gabrieli, Cesare Bendinelli und Anthony Holborne in schönstem Lichte erstrahlen.

Mit stilistisch passender Phrasierung – Soggetti werden mit Elan angestoßen und verflüssigen sich, dynamisch leicht abnehmend, in ihrem Verlauf –, sorgsam ausgehörter Staffelung der Klangstärken und einer brillanten Balance zwischen rundem Ensembleklang und Transparenz des Satzgeflechts gelingt es den Musikern, die Qualitäten dieser rhythmisch lebhaften Musik zu vermitteln: Selbst aus dem begrenzten Tonvorrat jener im Blick auf Naturtrompeten geschaffenen Stücke wird ein Maximum an Spannung durch dynamische Steigerung und Verdichtung erreicht.

Unterstützt wird das von Michael Forster geleitete Ensemble im ersten und letzten Programmpunkt durch Koen Plaetnick an Pauken und sonstigem Schlagwerk – in der 'Canarie', dem fünften Satz einer Suite, die man aus Praetorius‘ ‚Terpsichore‘-Sammlung zusammengefügt hat, kommt gar eine Zwitschermaschine zum Einsatz, die amüsant zum Vogelstimmenimitat der Oberstimme präludiert. Ausgestattet ist diese rundum erstklassige Produktion mit einem geschmackvollen Cover und knappen Hinweisen zu den eingespielten Stücken im Booklet. Man darf gespannt sein, was wes10brass, ‚Blech aus dem Westen‘, als nächstes aufs Tapet bringt.
 
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