Heinrich Anton Hoffmann – Streichquartette op. 3, Nr. 1

Sofia de Salis – Shades of Love

Fabian Müller – Zürcher Kammerorchester

April 2019

Heinrich Anton Hoffmann – Streichquartette op. 3, Nr. 1

April 2019

Heinrich Anton Hoffmann (1770–1842), ein zu seiner Zeit nicht gerade unbekannter Komponist und Violinvirtuose, war nur wenige Monate älter als Ludwig van Beethoven. Im Juni 1770 in Mainz geboren, entstammt er einer höchst kultur- und musikliebenden Familie. Er steht in hörbarer Nähe zu seinen Wiener Zeitgenossen, sieht jedoch immer wieder eigene Gestaltungsmöglichkeiten. Er präsentiert einen fein empfundenen und wohl durchdachten Quartettstil mit durchaus eigenständigen Stimmführungen.

Hier eine ERSTEINSPIELUNG mit 'Alte Musik Köln': Christine Rox - Christoph Hesse - Antje Sabinski - Klaus-Dieter Brandt.

Sofia de Salis – Shades of Love

April 2019

Sofia de Salis (Flöte) und Iryna Krasnovska (Klavier) spielen Werke, die eigentlich für andere Instrumente komponiert wurden:

Franz Schubert: Sonate a-Moll für Arpeggione und Klavier D 821, bearbeitet für Flöte und Klavier von Konrad Hünteler sowie Zwei Walzer für Klavier (Atzenbrugger Tanz Nr. 3 D 365 und Valse sentimentale A-Dur D 779, bearbeitet für Flöte und Klavier von Tatiana Smirnova und das „Ständchen“, Nr. 4 aus „Schwanengesang” D 957, bearbeitet für Flöte und Klavier von Sofia de Salis

César Franck: Sonate A-Dur für Violine und Klavier op. 120, bearbeitet für Flöte und Klavier von Douglas Woodfull-Harris

Robert Schumann: Drei Romanzen für Oboe und Klavier op. 94, bearbeitet für Flöte und Klavier von Jacques Larocque

Dass auch die Querflöte den Schönheiten der Werke gerecht werden kann, beweist die vorliegende Aufnahme.

Fabian Müller – Zürcher Kammerorchester

April 2019

Fabian Müllers (*1964) Werke wurden durch große Musiker unserer Zeit wie David Zinman, Andris Nelsons, Sir Roger Norrington, Christopher Hogwood oder Steven Isserlis aufgeführt und erklangen in den renommierten Sälen der Welt wie der Carnegie Hall, Berliner Philharmonie, dem Teatro Colón, der St. Petersburger Philharmonie oder der Tonhalle Zürich.

Zahlreiche CD-Aufnahmen unter anderem mit dem Philharmonia Orchestra (unter David Zinman), dem Royal Philharmonic Orchestra in London, dem Zürcher Kammerorchester oder dem Petersen Quartett Berlin (für ARS Produktion col legno, Capriccio, Sony Classical u.a.) zeugen von seinem vielseitigen Schaffen. Im Anschluss an seine Cello-Ausbildung am Zürcher Konservatorium bei Claude Starck studierte Fabian Müller Komposition in Zürich und den USA, wo er 1996 den Jacob Druckman Award for Orchestral Composition gewann.

Für sein bisheriges Schaffen erhielt er 2006 eine kulturelle Auszeichnung des Kantons Zürich und 2012 den Kunstpreis Zollikon. 2016 gehörte er zu den Nominierten des «Schweizer Musikpreis» des Bundesamtes für Kultur.

Nebst seiner Tätigkeit als Komponist gilt sein Interesse der Volksmusik. Während zehn Jahren (1991–2002) arbeitete er an der Herausgabe der Hanny Christen-Sammlung, einer zehnbändigen Volksmusik-Anthologie mit über 10.000 Melodien aus dem 19. Jahrhundert.

Das Zürcher Kammerorchester unter der Leitung von Willi Zimmermann spielt hier die Werke «Pentaptychon – Five alpine Pictures for String Orchestra» (2015) «Canto» (2015) «La Folia-Variationen» (2014) «Labyrinth» (2005), dirigiert von Ruben Gazarian