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"Philip Klüser – Reflections"

Komponist: Franz Schubert, Sergej Rachmaninoff, Jörg Widmann, Leopold Godowsky, Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Liszt, Karol Szymanowski

Interpret(en): Philip Klüser

Aufnahme: 26.–28.6.2023

Qualität: DSD

EAN: 4260052383629

Bestell-Nr.: ARS 38 362

Spieldauer: 60´18

Veröffentlicht: 01.01.2024


Musikalische Vertonungen von Literatur habe mich schon immer begeistert. Daraus ergibt sich die Vorgeschichte zu diesem Projekt. Ebenso sind Transkriptionen von literarischen oder musikalischen Vorbildern ein beliebtes Diskussionsthema mit meinem Konzertpublikum.

Der Ausgangspunkt für dieses Projekt waren drei Lied-Transkriptionen von Franz Schubert (1797-1828). Also drei Mal Schubert, jeweils von einem anderen, später lebenden Komponisten reflektiert und für Klavier-Solo transkribiert.

Eine weitere Säule im Programm markieren jene drei Stücke, die Karol Szymanowski (1882-1937) unter dem Titel „Masques Op 34“ zusammengefasst hat. Aber auch mit den anderen Stücken auf dieser CD möchte ich etwas „Neues“ bieten jenseits des meistgespielten Klassiker-Repertoires. Angesichts von mehreren Bedeutungsebenen bei solchen Vertonungen bin ich hier in aufregenden „Zwischenwelten“ unterwegs und experimentiere auch gerne mit der Gewichtung. Mal habe ich die Stücke sehr frei gespielt, dann wieder strukturierter und fast schon wieder klassisch. So etwas hält meinen Arbeitsprozess kontinuierlich frisch.

Die Bearbeitung des Schubert-Liedes „An Mignon“ durch Leopold Godowsky (1870-1938) ist wahrscheinlich noch unbekannter als die Ausdeutung des Schubert-Liedes „Wohin?“ durch Sergei Rachmaninow (1873-1943).

Als ich Godowsky und Rachmaninow ins Programm genommen hatte, wurde mir klar, dass auch an Franz Liszt (1811-1886) kein Weg vorbeiführt. Denn Liszt hat das Genre der Transkriptionen maßgeblich mitgeprägt und dabei eine reflektierte Auseinandersetzung mit seinen Zeitgenossen betrieben.

Die Opernarie „Unser dummer Pöbel meint...“ von Christoph Willibald Gluck (1714-1787) bringt eine heitere Note ins Spiel und das wiederum traf den Nerv von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), der lustvoll über die Melodie zu improvisieren begann. Humor und Mozart sind ohnehin zwei Dinge, die untrennbar zusammengehören.

Eines der neuesten, spannenden Beispiele kommt vom zeitgenössischen Komponisten Jörg Widmann (*1973), der sich Wolfgang Amadeus Mozarts „Sonatina Facile“ angenommen hat. Widmanns Herangehensweise fühlt sich für mich vollkommen anders an als die von Rachmaninow oder Godowsky. Seine von mir für dieses Programm ausgewählte „Sonatina Facile“ wurde 2017 in der Elbphilharmonie uraufgeführt. Ich freue mich sehr, dass ich sie hier zum ersten Mal für eine Aufnahme einspielen kann. Max Philip Klüser (im Gespräch mit Stefan Pieper) 

Franz Schubert (1797–1828) / Sergei Rachmaninow (1873–1943)
1 Wohin? | 2: 34

Jörg Widmann (*1973)
Sonatina facile
2 I. Allegro | 4:05
3 II. Andante 4:26
4 III. Rondo | 5:00

Franz Schubert / Leopold Godowsky (1870–1938)
5 An Mignon | 4 :06

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791 )
6 Zehn Variationen über ‚Unser dummer Pöbel meint‘ KV 455 14 : 03

Franz Schubert / Franz Liszt (1 811 –1886)
7 Die Forelle 3:37

Karol Szymanowski (1882–1937)
Masques Op. 34
8 I. Shéhérazade | 10:06
9 II. Tantris le Bouf fon | 6:08
10 III. Sérénade de Don Juan | 5:58


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