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"opera fantasias from the shadowlands"

Komponist: Heinrich Marschner, Ludwig van Beethoven, Erich Wolfgang Korngold, Jacques Offenbach, Richard Strauss, Giacomo Meyerbeer

Interpret(en): Le Quatuor Romantique, Vassili Voronin, Edward John Semon, Joachim Diessner, Markus Märkl

Aufnahme: Nov. 2009

Qualität: DSD

EAN: 4260052380758

Bestell-Nr.: ARS 38 075

Preis: 21,00 €

Spieldauer: 75:38

Veröffentlicht: 01.04.2010


Heinrich Marschner (1795-1861)
Ouverture zur Oper ‚Der Vampyr’
    Allegro con fuoco

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate Nr. 14, cis-moll op. 27 Nr. 2
    1. Satz – Adagio ‘Quasi una fantasia’

Erich Wolfgang Korngold (1897-1957)
Große Fantasie aus der Oper ‘Die tote Stadt’
    Largo – Mariettas Lied zur Laute (piu lento) –
    Lied des Gaston (a rigor di tempo) –
    Mit dithyrambischem Schwung –
    Mariettas Tanz (mit impetuosem Schwung) –
    Franks Warnung (sehr ruhig) –
    Pauls Erzählung (mit ekstatischem Ausdruck) -
    Brügge-Motiv (sehr ruhig und getragen) –
    Barcarole (burlesk) –
    Lied des Victorin (wiegend-graziös) –
    Pierrots Tanzlied (sehr zurückhaltend) –
    Warm und gesanglich –
    Mit größtem dämonischen Ausdruck –
    Sehr ruhig –
    Mariettas Lied (sehr langsam mit tiefer Empfindung)

Jacques Offenbach (1819-1880)
Ouverture zur Opéra bouffe ‚Orphée aux Enfers’
    Allegro con fuoco – Allegretto – Lento – Allegro vivace –
    Allegretto – Lento – Allegro

Richard Strauss (1864-1949)
Große Fantasie aus der Oper ‘Ariadne auf Naxos’
    Andante – Moderato – Allegro risoluto – Andante –
    Piu vivo – Moderato – Allegretto – Assai moderato –
    Piu lento – A tempo moderato – Largamente

Giacomo Meyerbeer (1791-1864)
Fantasie über Motive aus der Oper ‘Robert le Diable’
    Andante maestoso – Moderato – Piu animato – Allegro spirito -
    Andantino – Allegro – Andantino – Allegro con moto - Presto


Le Quatuor Romantique:
Vassili Voronin, Violine (Christian Erichson, nach Joseph Joachims Stradivari, 2005)
Edward John Semon, Violoncello (Giuseppe Ornati, Milano 1922)
Joachim Diessner, Harmonium (Debain, Paris ca. 1867)
Markus Märkl, Klavier (Helmholz, 1910)

Inhalt des Albums
Titel Dauer Bitrate     Aktion
01. Marschner: Ouverture zur Oper ‚Der Vampyr’ 07:37  320 kbit/s       
02. Beethoven : Sonate Nr. 14, op. 27 Nr. 2, 1. Satz - Adagio ‘Quasi una fantasia’ 06:25  320 kbit/s       
03. Korngold: Große Fantasie aus der Oper ‘Die tote Stadt’ 25:27  320 kbit/s       
04. Offenbach : Ouverture zur Opéra bouffe ‚Orphée aux Enfers’ 08:50  320 kbit/s       
05. Strauss: Große Fantasie aus der Oper ‘Ariadne auf Naxos’ 16:27  320 kbit/s       
06. Meyerbeer: Fantasie über Motive aus der Oper ‘Robert le Diable’ 13:45  320 kbit/s       
CDs / SACDs
Titel Dauer Medium   Aktion Preis
opera fantasias from the shadowlands 75:38 SACD  
21,00 €
Tipps

Rezensionen
Kultura extra
Andre Sokolowski von Kultura extra äußerte sich am 12.04.2010 über diese Cd folgendermaßen:
"Lauter Fledermäuse

In Köln gibt es eine Kammermusikvereinigung, die nennt sich Le Quatuor Romantique, und Joachim Diessner hatte sie von ein paar Jahren aufgestellt. Inzwischen hatte sich das Personal in ihr um zwei Solisten ab- und aufverändert; und seit etwa einem Jahr spielen Vassili Voronin (Violine), Edward John Semon (Violoncello), Joachim Diessner (Hamonium) sowie Markus Märkl (Klavier) in dem besonderen Quartett.
Das Besondere daran ist die Zusammenstellung der vier Instrumente und die Suche/Findung nach dem hierfür passenden Konzert-Repertoire.

"Die ‚Alte Musik’ hat sich längst über Händel und Bach hinausentwickelt. Große Entdeckungen wurden gemacht, sodass Porpora, Bassani, Gasparini u.v.a. heutzutage keine Unbekannten mehr sind – und das ist gut so. Längst werden Wiener Klassik und Frühromantik, ja selbst Brahms und Verdi auf historischem Instrumentarium wiedergegeben, was der Musik unbestritten eine völlig neue Dimension verleiht. Nun wird es Zeit, sich den Werken des späten, ausgehenden 19. Jahrhunderts mit Ambition zu widmen. Die Suche nach Noten in Archiven und Antiquariaten ist eine hoch spannende Sache und die Musik dieser Epoche wieder zu entdecken, mit neuem Leben zu erfüllen, ihre ganze Dramatik und Süße in unseren Proben zu erleben und in Konzerten mit einem Publikum zu teilen, ist das Ziel des Quatuor Romantique", schreibt Joachim Diessner auf der musikerinternen Homepage (http://www.quatuor-romantique.de).

Jetzt haben sie eine CD bespielt; die ist seit ein paar Tagen nun im Handel. "opera fantasias from SHADOWLANDS" nennt sie sich weltstädtischer Weise, und das kleine Label mit dem Namen Ars Produktion Schumacher hat sie für die Konsumenten hergestellt.

Sechs Stücke zählt die Scheibe; fünf beinhalten Arrangements zu Opern oder Operetten Marschners, Korngolds, Offenbachs, Strauss' sowie Meyerbeers; eins hatte sich mit einer hausfrauträchtigen Bearbeitung von MONDSCHEIN (also Beethoven, Mondscheinsonate) unterschmuggelt. Insgesamt - über eine Stunde und 20 Minuten - lauschte man dann so den tortenvollmundigen Kängen wie als säße man, also wie früher wo die Wiesen dann noch grün gewesen wären, "nebenkonzentriert" (also Gesprächsbereitschaften Umsitzender oder Umstehender entgegenwartend) mittendrin in einem dieser bürgerlich-großbürgerlichen Kunst- oder Musiksalons... Es ist schon, in der Tat, so eine Art von Schattenwelt, in der man plötzlich hockt und irgendwie gefangen ist; das Booklet will uns auch, obzwar ein bisschen umständlich, erklären, wie/warum/wieso/weshalb gerade diese fünf bzw. sechs der von/durch Le Quatuor Romantique "ausgegrabnen" Werke auf der Scheibe so vereint sind; nichts darf ja dem Zufall überlassen werden; und so lesen wir von der Gespenster-/Geisterära, und sie wird uns sehr plausibel dann als Gothic allgemein und im Besonderen erklärt und vorgeführt...
Gemeint ist freilich - haben wir ja längst erkannt und auch begriffen - all das "Schattenhafte", also das was in uns Menschen unerklärlich wirkt und ist, ja und weswegen es so schöne kitschschwangere Opern wie DIE TOTE STADT, ROBERT DER TEUFEL, DER VAMPYR und andere zu Haufe gibt...

O ja, diese CD ist eine Sensation!!!

Und Le Quatuor Romantique wird dann drei der Stücke (Korngold, Meyerbeer und Marschner) live erklingen lassen: 25. April 2010, 11 Uhr, Belgisches Haus Köln, Ceecilienstr. 46
Zuschauer und Zuhörer sollten sich auf ein Matineeerlebnis allererster Güte freuen und recht mordsmäßig (blutsaugerisch) hierauf gespannt sein - so wie ich."
 
WDR 3 TonArt, 24.6.2010
Desirée Kuthe (Moderation: Jörg Lengersdorf) äußerte sich im WDR am 24.06.2010 über diese Cd folgendermaßen:
"[...] Für evokative, unheimliche Klänge ist die Besetzung des Kölner Quatuor Romantique wie geschaffen: Geige, Cello, Klavier, dazu ein Harmonium. Das aerophone Tasteninstrument funktioniert ähnlich wie ein Akkordeon oder eine Mundharmonika. Sein schwebender, leicht quäkender Klang irgendwo zwischen Orgel, Leierkasten und Akkordeon ist schwer zu fassen. An einigen Stellen kann das Ensemble diesen Effekt sehr geschickt nutzen: das Harmonium gibt dem Klang des Quartetts etwas Beunruhigendes.
Aber Besetzung und Sujets hin oder her - so finster wie der Titel der CD glauben machen will, ist die Musik auf „Opera Fantasies from Shadowlands“ dann doch nicht – zumindest nicht durchgehend.
[...] Gerade Beethoven hätte sich dagegen gewehrt, mit der Schwarzen Romantik in Verbindung gebracht zu werden. Für ihn war die Mondscheinsonate einfach die Sonate Nr. 14 in cis-moll; mit Mondschein oder anderem romantischem Blödsinn hatte sie für ihn nichts zu tun. Umso erstaunlicher, dass gerade sie der stärkste Moment der CD ist: Hier können Le Quatuor Romantique das Potenzial ihrer ungewöhnlichen Besetzung voll ausspielen. Man sieht beim Hören förmlich das fahle Mondlicht über langsam aufsteigenden Nebeln leuchten, in denen sich Gott weiß was verbergen mag.
Auf den ersten Blick steht die neue CD von Le Quatuor Romantique in der Tradition der Salonmusik: kammermusikalische Bearbeitungen von bekannten Opern- und Operettenmelodien. Die sind allerdings gelungen: Meistens schafft es das Quartett, den Orchesterklang geschickt nachzuahmen. Wirklich beeindruckend sind aber jene Passagen, die sich das Quartett zu eigen macht - die klingen, als hätte der Komponist genau diese Besetzung im Sinn gehabt.
Über weite Strecken präsentieren Le Quatuor Romantique auf „Opera Fantasies from Shadowlands“ nichts anderes als atmosphärische, virtuos gespielte Salonmusik. Aber dann gibt es einige Stellen, wo sie mehr als das schaffen: Da sind ihre Arrangements nicht nur schön und stimmungsvoll, sondern aufregend, unerwartet. Da reißen sie den Hörer mit einem mal aus der behäbigen Träumerei und treiben ihn mit ihrer Musik auf die Stuhlkante, an der er sich mit weißen Knöcheln festhalten wird, bis die Stelle vorbei und wieder Ruhe eingekehrt ist. Für diese Momente allein lohnt sich der Kauf."
 
Klassik.com
Klangqualität: 4 Sterne
Repertoirewert: 4 Sterne

Dr. Jürgen Schaarwächter schrieb für klassik.com am 22.08.2010 Folgendes über diese Cd:
"Apart


Le Quatuor Romantique ist ein Ensemble, das das heute weitgehend vergessene Repertoire der Musik für Violine, Violoncello, Harmonium und Klavier wiederbeleben möchte. Ein wichtiges Unternehmen, das eine ganze Traditionslinie an Musik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts wieder bewusst machen will. Der Titel ‚Opera Fantasias from Shadowlands‘ soll dabei Programm sein – Ziel ist eine Spurensuche nach Musik, die sich auf unterschiedlichste Weise mit dem Jenseits, mit Schattenwelten, vor allem der Unterwelt befasst. Ein spannendes Konzept. Rund hundert Jahre umfasst die abgeschrittene Zeitspanne, auf der einen Seite mit Beispielen der französischen und deutschen Schaueroper, auf der anderen Strauss’ 'Ariadne auf Naxos' und Korngolds 'Die tote Stadt'.

Das Ensemblespiel der vier historisch informiert spielenden Musiker ist bewunderungswürdig, es präsentiert sein klares Interesse an historisch reflektierten Klängen – die Anteile von Violinist Vassili Voronin, Cellist Edward John Semon, Pianist Markus Märkl und Harmoniumspieler Joachim Diessner verschmelzen zu teilweise ganz eigenen Klängen, an die sich der Hörer erst gewöhnen muss. Gleich das Eröffnungsstück hat es in sich. Heinrich Marschners Oper 'Der Vampyr' (1828) hat, trotz mehrfacher Wiederbelebungsversuche, nach dem Ersten Weltkrieg stark an Popularität eingebüßt, obwohl die Musik jener Carl Maria von Webers in nichts nachsteht. Die Ouvertüre zu der Oper in Kammermusikfassung bietet viele der originalen Klangfarben, verblüffend viele, auch wenn man in Momenten, in denen das Harmonium solo spielt, etwas merkwürdig berührt wird – in gewisser Weise tut sich hier durchaus eine jenseitige Welt auf. Ähnlich steht es mit der Ouvertüre zu Offenbachs 'Orphée aux Enfers' – einer Ouvertüre, die allerdings leider kaum etwas mit der Unterwelt zu tun, vielmehr ein Potpourri unterschiedlichster Melodien ist. In exponierten Lagen sollte Voronin, ohne Netz und doppelten Boden spielend, in Zukunft noch verstärkter darauf achten, dass sein vibratoarmer Ton ganz exakt zu den Tasteninstrumenten passt (wunderbar der warme Klang des Helmholz-Flügels von 1910).

Adolf Schreiner schuf um 1920 eine Fantasie über Motive aus Meyerbeers Oper 'Robert le diable', u.a. für Salon-, Militär- und Sinfonieorchester. Die vorliegende Fassung wirkt genuin für diese Besetzung entwickelt, sie funktioniert bestens und macht Appetit auf mehr; die Tradition der Opernparaphrase hat ihre ganz eigene Ästhetik, der sich die Musiker vollauf bewusst sind. Die kurzweilige Fantasie ist, dies sei am Rande vermerkt, drei Minuten kürzer als im Booklet angegeben. In Emile Tavans bereits 1913 entstandener Großen Fantasie aus der Oper 'Ariadne auf Naxos' (elegant zwischen der Nymphen-Ariadne-Commedia dell’Arte-Welt changierend) kommt besonders effektvoll das Debain-Harmonium von ca. 1867 zur Geltung, und auch, dass Voronin hier mit mehr Vibrato spielt, tut dem Werk gut. 1921, ein Jahr nach seiner Uraufführung, erschien bereits Leo Artoks von Korngold autorisierte Große Fantasie aus 'Die tote Stadt' – ein fast halbstündiges anspruchsvolles Werk (mit überzeugender Glocken-Imitation), das aus weiter Ferne an die besten Opernparaphrasen aus dem 19. Jahrhundert denken lässt.

Einen Track hat sich der Rezensent bis zum Schluss aufgehoben – den Eröffnungssatz von Beethovens Sonate cis-Moll 'quasi una fantasia' op. 27 Nr. 2, auch unter dem Namen ‚Mondschein-Sonate‘ bekannt. Was für eine Veränderung im Charakter, was für teilweise orgelmäßige, teilweise orchestrale Klänge – der Satz wird in dieser Fassung, auch durch die bewusst gedämpften Tempi, zeitlos-unzeitgemäß – ein spannendes, ein lohnendes Erlebnis. Der brillante SACD-Sound fängt die vier Instrumente in ihrer Vielfarbigkeit ein [...] eine unterhaltsame CD mit guter Musik in ungewohntem Gewand – warum denn nicht?"
 
Ensemble 04/2010
Repertoirewert: 4 Sterne
Klang: 5 Sterne
Interpretation: 4 Sterne

Carsten Dürer schrieb in Ensemble Folgendes über diese Cd:
"Salonmusik-Besetzung

Opern, die sich im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert mit dem Dunklen im Menschen, den Untoten beschäftigen, sind die Grundlage für diese kammerrmusikalisch so besondere Einspielung. Mit der Besetzung Violine, Cello, Klavier und Harmonium hat sich das Ensemble "Le Quatuor Romantique" zum Ziel gesetzt, den Produktionen der Salonnmusik des 19. Jahrhunderts neues Leben einzuhauchen. Und das tut es hier mit den kammermusikalischen Bearbeitungen von Werken wie den Opern-Highlights aus "Der Vampir" von Marschner, Strauss' "Ariadne auf Naxos", Komgolds "Die tote Stadt", Offenbachs "Orphée aux Enfers" und Meyerbeers "Robert le Diable". Themen, die die Schattenseiten der menschlichen Seele offenbaren. Berauschend und agogisch bestechend klar wissen die vier Musiker die Opernaktion in ihren eigens angefertigten Versionen darzustellen. Ob Beethovens "Mondscheinsonate" nun wirklich in dieses Feld hineinpasst, ist wohl sehr zweifelhaft ¸und sie passt auch nicht ganz zu den Salons des 19. Jahrhunderts, mag sie dort auch noch so beliebt gewesen sein. Dennoch lässt diese Debüt-CD des Ensembles erkennen, wie sehr diese so sonderrbar klingende Besetzung funktioniert, wie orchestral und dennoch transparent die so bekannten Themen klingen, wie grandios sich das Harmonium in das Klanggefüge einbettet, wenn so klar und deutlich musiziert wird wie hier. Eiine spannende Einspielung."
 
Audiophile Audition
Steven Ritter schrieb in Audiophile Audition am 27.11.2010 Folgendes zu dieser Cd:
"Come over to the dark side, if only for a little while…

I cannot tell you how surprised I am at myself for liking this album. Recently I reviewed a Christmas disc by these same forces to great acclaim, and I was startled then as well. This disc was the second I listened to, and I was not looking forward to it; at least with the Christmas disc I knew it would have a seasonal flavor and could be excused on the grounds that the odd instrumentation (violin, cello, harmonium, piano) was perhaps seasonal also. So I put this one off for a couple of weeks, actually dreading it, as I don’t in general like transcriptions and arrangements and those sorts of things.

But Le Quatuor Romantique fools me once again and turns in a marvelous disc of arrangements of transcriptions based on the notion of emergence of the “dark side” in post-enlightenment thought, a time when Dracula, Frankenstein, and even the fairy tales of the Brothers Grimm were making their appearance. It seems that the darker side of human nature was taking root as a new sort of aesthetic beauty, and tales of the not-quite-dead, those coming back from the dead, the luminosity of the hideous, the attraction of the netherworld, and the refusal to disconnect from those loved spawned a whole new genre that is with us still today—the Gothic.

I suppose that one could argue the Gothic started with Hamlet or Macbeth, and musicians were quick to pick up on it, especially in opera, and the tales opened a wide road for all sorts of dramatic music and special effects on stage. Ghosts, spirits, devils, longing, loss, even murder and other kinds of human perversions all make for potent opera, and each of the works on this disc—sans Beethoven—provide examples of the art spanning a hundred years. Regarding the man from Bonn, the Moonlight Sonata was not intended as any sort of diabolical sequence, but only as a sort of fantasia, even though it is still a sonata. But we can forgive this brief aberration as the rest of the program works so well, and even the Moonlight is atmospheric in this arrangement. The rest of the music will provide many surprises when played in sequence, and provoke thought as to the great variety of music—and its emotional tone—found in this subject matter. I mean, doesn’t Orpheus in the Underworld have a Can-Can? And how nice to hear the main subjects of Die Tote Stadt in such an effective setting.

So this is far from parlor music, and the players are quite accomplished and persuasive, aided by magnificent surround sound. If you are looking for something different—and a real change of pace—you have just discovered it."
 
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