Komponist: Franz Schubert, Max Bruch, Dmitri Schostakowitsch
Interpret(en): Paul Coletti, Philip Bush
Aufnahme: 1999
Qualität: DDD
EAN: 4011407973169
Bestell-Nr.: FCD 368 316
Spieldauer: 62:47
Veröffentlicht: 1999
Nach dem Aufenthalt Franz Schuberts im Mai 1824 bei der Esterhazy-Familie in Ungarn fanden seine Freunde ihn "wunderbar lustig und verjüngt". Im gleichen Monat komponierte er die A-moll Sonate für Arpeggione und Klavier. Das Arpeggione war im wesentlichen eine Kreuzung zwischen der Viola da Gamba und Gitarre. Es wurde zwischen den Knien gehalten und mit einem Bogen gespielt.
In seinen späteren Jahren entwickelte Max Bruch eine Vorliebe für den Alto-Klangbereich, besonders die Bratsche und die Klarinette, die in einer Reihe von Werken für diese Instrumente Ausdruck fand, darunter auch die Romanze für Bratsche und Orchester, die er 1911 im Alter von 73 Jahren komponierte.
Dmitri Shostakovitsh erholte sich nie wieder völlig von den Folgen eines schweren Herzanfalls im Jahre 1966. Der Verfall seiner Kräfte überschattete die letzten neun Jahre seines Lebens. Es ist also nicht verwunderlich, daß er sich häufig mit dem Gedanken des Todes beschäftigte und sich seiner eigenen Sterblichkeit immer stärker bewußt wurde. Die erstaunliche 14. Sinfonie von 1969, ein Liedzyklus, der auf elf Gedichten über das Thema Tod beruht, stellt wohl den bekanntesten Ausdruck dieses Bewußtseins dar.
Franz Schubert (1797-1828)
Sonata in A-minor "Arpeggione"
Allegro moderato
Adagio
Allegretto
Max Bruch (1838-1920)
Romanze op. 85
Andante con moto
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
Sonata op. 147
Moderato
Allegretto
Adagio
Paul Coletti, Viola
Philip Bush, Klavier