Die Idee des Verflechtens („braiding“) von Werken der klassischen Musik, in diesem Falle des Barock, mit eigenen Kompositionen auf einem Tonträger entstand hauptsächlich aus der Improvisation, welche ein unentbehrlicher Teil meiner künstlerischen Aktivität ist, seit ich Musik ausübe. Aus dem freien Improvisieren oder einer eigenen Komposition heraus in einer Spontanidee in ein klassisches Werk zu münden hat mir bewußt gemacht, wie stark die gegenseitige Wirkung beider Stücke aufeinander ist und wie völlig neu die Hörerfahrung des klassischen Werks im Anschluß an ein Eigenes wird, auch wenn oder gerade weil es – wie ein einzelner Satz einer Sonate oder Suite – aus dem ursprünglich vom Komponisten definierten Zusammenhang genommen wird. Andreas Woyke
1 Bach Präludium C-Dur BWV 846a (Wohltemp. Klavier I) 2 Woyke Himalayan Sunrise 3 Bach Sarabande cis-moll aus der 6. Englischen Suite BWV 811 4 Woyke Desert's Song 5 Bach Sarabande a-moll aus der 2. Englischen Suite BWV 808 6 Woyke Primavera Friulana 7 Bach Sarabande D-Dur aus der 4. Partita BWV 828 8 Woyke Facing North 9 Bach Sarabande h-moll aus der 3. Französischen Suite BWV 814 10 Woyke Amelie 11 Bach Sarabande g-moll aus der 3. Englischen Suite BWV 809 12 Woyke After Sunset Over Green Trees 13* Bach Fuge C-Dur BWV 846b (Wohltemp. Klavier I)