Florian Noack

Florian Noack wurde für die Einspielung Transcriptions & Paraphrases in der Kategorie Nachwuchskünstler des Jahres mit dem ECHO Klassik 2015 ausgezeichnet.

Matthias Rácz – Tomasi, Jolivet, Villa-Lobos, Francaix – Fagottkonzerte

Matthias Rácz, Fagott
Stuttgarter Kammerorchester
Johannes Klumpp

Überhaupt ist der Charakter des Instruments so verschiedenartig, daß der Tonsetzer Ursache hat, auf dessen Eigenheiten besonders zu achten… [So] hat der Ton eine weiche und doch durchdringende Fülle, eine sanft würdige Gewalt, jene stille, feierliche, die sogar etwas Geisterartiges hervorzaubert; Sanftmuth, Sehnsucht und Innigkeit zeichnen ihn aus, sodaß sich Rührung und Männlichkeit mit einander vereinen. Nur das Pomphafte muß er nicht wollen. Gottfried Wilhelm Fink, 1847

Mit diesen wohlwollenden Worten beschrieb Fink in seiner Musikalischen Kompositionslehre den Klang des Fagotts. Es geschah erst kurz zuvor, dass durch bautechnische Entwicklungen – besonders von Carl Almenraeder und Johann Adam Heckel – das Instrument die Gestalt erhielt, auf die auch die meisten heute produzierten Fagotte beruhen. Zu diesem Zeitpunkt konnte es bereits auf eine lange Geschichte zurückblicken, deren Anfänge im ausgehenden Mittelalter zu suchen sind.

Jean Françaix / Henri Tomasi / André Jolivet / Heitor Villa-Lobos

Matthias Rácz, Fagott
Stuttgarter Kammerorchester
Johannes Klumpp

Überhaupt ist der Charakter des Instruments so verschiedenartig, daß der Tonsetzer Ursache hat, auf dessen Eigenheiten besonders zu achten… [So] hat der Ton eine weiche und doch durchdringende Fülle, eine sanft würdige Gewalt, jene stille, feierliche, die sogar etwas Geisterartiges hervorzaubert; Sanftmuth, Sehnsucht und Innigkeit zeichnen ihn aus, sodaß sich Rührung und Männlichkeit mit einander vereinen. Nur das Pomphafte muß er nicht wollen. Gottfried Wilhelm Fink, 1847

Mit diesen wohlwollenden Worten beschrieb Fink in seiner Musikalischen Kompositionslehre den Klang des Fagotts. Es geschah erst kurz zuvor, dass durch bautechnische Entwicklungen – besonders von Carl Almenraeder und Johann Adam Heckel – das Instrument die Gestalt erhielt, auf die auch die meisten heute produzierten Fagotte beruhen. Zu diesem Zeitpunkt konnte es bereits auf eine lange Geschichte zurückblicken, deren Anfänge im ausgehenden Mittelalter zu suchen sind.

La Fenice – Natale in Italia
Musik zur Geburt Christi im Italienischen Barock

La Fenice
Dagmar Saskova – Sopran
Jan van Elsacker – Tenor

Jean Tubéry – Flauto / Zink / Stiller Zink
Stéphanie Pfister – Violine
Lucas Peres – Viola da Gamba
Philippe Grisvard – Orgelpositiv / Cembalo / Basso
Nicolas Achten – Theorbe / Tripelharfe / Barockgitarre / Baryton

Angelus ad pastores ait:
annuntio vobis gaudium magnum,
quia natus est vobis hodie Salvator mundi.

These first few words, from the antiphon for Christmas, throw light upon the musical abundance created by this great celebration of the Christian liturgy. They introduce two traditional figures whose image is associated with the gesture of the musician: the angel (angélus) of the celestial spheres and the shepherd (pastor) of the material world. The great joyful news (gaudium magnum) announced by the angel (from aggelos, the messenger) to the shepherds is also a reason for celebration, in which music is absolutely necessary. Indeed, the music is triggered by the promise of a better world (Salvator mundi), but also by the birth of a child (quia natus est vobis) who needs to be rocked in a cradle… To perform this Christimas program, Ensemble La Fenice has surrounded itself with two of the most beautiful and touching voices, fine experts in this repertoire: Dagmar Saskova and Jan van Elsacker. They both sing hymns and madrigals by Monteverdi, as well as a selection of rare pieces by Graziani, Carissimi, Loth, Bernhard and Marini… all of whom were prominent composers in the Seicento (17th century).

Weihnacht in Maulbronn

Weihnachtliche Musik von Bach, Händel, Babell, Mendelssohn, Cornelius, Rheinberger und Reger und weihnachtliches Liedgut…

Sibylla Rubens – Sopran
Julia Ströbel-Bänsch, Oboe
Joachim Bänsch, Hörner
Erika Budday, Orgel

Weihnachten ist die Zeit, in der man sich gerne wieder an Traditionen erinnert, Schönes genießt und auch mal mehr klassische Musik hört als vielleicht sonst im Jahr, oder einfach zur Ruhe kommen will. Die Idee unserer CD ist, all dies in einer Weise zu verbinden, die eben diese Gedanken und Gefühle vereint. Wir haben eine bunte Mischung von relativ kurzen Stücken ausgewählt, die folgendes beinhalten soll: Wiedererkennen von alten, bekannten Weihnachtsmelodien und Texten, gepaart mit barocker und romantischer Musik, die weihnachtliche Emotionen hervorruft. Musik, die uns teils besinnlich, teilsfestlich berührt. Und dazu der Ort Maulbronn mit seinem Kloster, an dessen Orgeln die Aufnahmen entstanden sind – ein Symbol der kulturellen und kirchlichen Traditionen in unserer Region.

Ein Sinnbild für Schönheit.

Duo Aliada

New Colours of the past

Michał Knot, saxophone
Bogdan Laketic, accordion

Werke von Händel, Barók, Debussy, Berg, Vivaldi, Bach, Penderecki, De Falla, Piazzolla

Das Saxophon sowie das Akkordeon zählen zu den jüngsten und oft unterschätzten Instrumenten, werden sie doch hauptsächlich mit Jazz oder Volksmusik in Verbindung gebracht. Duo Aliada verbindet jene zwei Instrumente in einem etwas waghalsigen jedoch umso spannenderen Projekt. Die beeindruckende Annäherung an bekanntes, klassisches Repertoire zeigt das immense Potenzial, welches in dieser Formation liegt. Der Name Aliada betont den verwandten Klang („allied sound“) des Saxophons und Akkordeons, da bei beiden Instrumenten die Luft zur Klangerzeugung dient. Die vielfältigen Möglichkeiten, in technischer und akustischer Hinsicht dieses Ensembles ermöglichen einen noblen, vereinten Klang.