Mario Häring - Russian Moments

Paul Badura-Skoda sagt über ihn: "Er hat mich durch sein sensibles und musikalisches Klavierspiel sehr beeindruckt." Trotz seines jungen Alters gewann Mario Häring von 1995 bis heute sowohl im solistischen, als auch im kammermusikalischen Bereich 16 erste Preise. Mario ist seit 2006 Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben und seit 2010 Stipendiat der Oscar und Vera Ritter-Stiftung. Außerdem ist er seit 2011 Stipendiat der Internationalen Musikakademie im Fürstentum Liechtenstein und nimmt dort regelmäßig an Intensivwochen und Aktivitäten der Akademie teil. "Russian Moments" heißt seine erste Einspielung mit Werken von Rachmaninow ("Six Moments Musicaux" op. 16), Prokofjew (Sonate Nr. 2 d-Moll op. 14, Sonate Nr. 3 a-Moll op. 28), Kapustin (aus "Acht Konzertetüden" op. 40)

Andreas Domjanic

Andreas Domjanić wurde 1995 in Vaduz geboren. Er begann im Alter von sechs Jahren Klavier zu spielen und mit 11 Jahren wurde er als Jungstudent am Pre-College Cologne an der Hochschule für Musik in Köln bei Prof. Dr. Arbo Valdma aufgenommen. Im Jahr 2010 wechselte er in die Förderklasse für musikalische Hochbegabungen an das Vorarlberger Landeskonservatorium und ab dem Wintersemester 2012 ist er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz inskribiert. Andreas wird seit 2010 von Frau Prof. Dr. Milana Chernyavska unterrichtet. Er besucht die Intensiv-Wochen an der Internationalen Musikakademie im Fürstentum Liechtenstein.

Andreas hat bereits zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe gewonnen. Beim Musikwettbewerb in Liechtenstein erhielt er in den Jahren 2003 bis 2011 jeweils den 1. Preis mit Auszeichnung für Klavier und Kammermusik. Den Podium Preis 2007 in Liechtenstein erhielt er für sein jugendliches Talent und sein hohes künstlerisches Potential, 2012 folgte der Podium-Förderpreis. Bei den Landes und Bundeswettbewerben "Prima la Musica" sowie den Schweizer Jugendmusikwettbewerben wurde er mehrfach mit 1. Preisen ausgezeichnet. Mit dem Trio "Ingenium Musicum" erhielten sie die höchsten Auszeichnungen, unter anderem gewannen sie den KIWANIS Musikpreis für Kammermusik 2009 in der Schweiz.

Er nahm an Meisterkursen bei Prof. A. Valdma, Prof. G. Mantel, Prof. Dr. M. Chernyavska, Prof. B. Glemser und Prof. K. H. Kämmerling teil. Im Jahr 2009 wirkte er beim Festival „Kammermusik Bodensee“ mit und war 2010 Gast beim Epidaurus Festival in Kroatien. Andreas konzertierte bereits in verschiedenen Ländern wie Liechtenstein, Schweiz, Österreich, Kroatien, Slowenien, Deutschland und Frankreich und hatte Auftritte beispielsweise in der Tonhalle Zürich, Musikverein und Lisinski Hall in Zagreb, Philharmonie Köln, Centre Culturel in Paris, Knezev Dvor in Dubrovnik, davon spielte er als Solist mehr als 20 Konzerte mit Orchester.

La Fenice – Passaggi da Napoli à Venetia

Das Ensemble La Fenice unter der Leitung von Jean Tubéry führt den Zuhörer von Neapel (Andrea Falconiero) über Rom (Girolamo Frescobaldi), Florenz (Giovanni Battista Ferrini, Tarquinio Merula, Giulio Caccini / Jan-Jacob Van Eyck), Mailand (Cipriano da Rore / Giovanni Battista Bovicelli, Orlando Lasso / Francesco Rognoni, Giovanni-Pier-Luigi da Palestrina / Francesco Rognoni) nach Venedig (Giovanni Picchi,  Giovanni Battista Fontana, Girolamo Kapsberger, G. B. Fontana) - eine spannende musikalische Reise.

„Was die Art und Weise betrifft, die passaggi auszuführen, war ich erstaunt, einen großen Stilunterschied zwischen denjenigen zu bemerken, die schon welche geschrieben hatten, und mir … Ich habe trotzdem nicht aufgegeben, scheint mir doch diese Vielfalt an Dingen und Meinungen der Welt von großer Schönheit und Ausschmückung zu sein.“

So drückt sich Giovanni Battista Bovicelli in seinem Vorwort zu den 1594 in Mailand veröffentlichten Regole & Passaggi di musica (Regeln und Verzierungen der Musik) aus. Solche wunderbare Offenheit spiegelt den Geist der Toleranz und der Entdeckung wieder, der gegen Ende jenes Jahrhunderts innerhalb der florentinischen humanistischen Kreise herrschte, aus denen Giulio Caccini stammte. Der stile nuovo (neuer Stil), der daraus entstand, verbreitete sich recht schnell in ganz Italien: das Erscheinen der Vokal-, dann der Instrumentalmonodie, gewann die Oberhand auf Kosten der grossen klassischen Polyphonie. Letztere sah im Laufe des gleichen Jahres 1594 seine zwei grossen Hauptvertreter verschwinden, Orlando di Lasso und Pierluigi da Palestrina, deren Motetten, Madrigale und französischen Lieder dennoch zur Grundlage für die folgende Generation von Sängern und Instrumentalisten dienen sollte, wie auch G. B. Bovicelli bezeugt: „Wie das Sprichwort sagt, ist es leicht, zu dem, was schon geschrieben ist, etwas hinzuzufügen … so haben sich viele darin versucht, das zu vollenden, was ursprünglich grob (sic) war, und es zu einer Vervollkommnung zu bringen, die die Musik heute erreicht hat“, In der Tat ist das Jahrzehnt, das Bovicellis Veröffentlichung vorangeht, reich an Abhandlungen über Verzierungen, mitsamt der passaggi (auch genannt minute, oder diminutioni), die nötig sind, um die friedliche Polyphonie des alten Stils (stile antico) in ebenso viele eloquente und virtuose Monodien umzuwandeln, die den modernen Stil (stile moderno) ankündigen.

Antonio Vivaldi – Concerti für Fagott, Streicher und Basso continuo

Das Barock-Ensemble Ensemble F wurde 2009 auf Anregung der Fagottistin Miho Fukui gegründet und legt seinen Schwerpunkt auf die Musik des 18. Jahrhunderts. Auf historischen Instrumenten will es dem Zuhörer insbesondere die Schönheit und überströmende Energie der Musik A. Vivaldis nahebringen. Der Kern des Ensembles hat seine Ausbildung an der Schola Cantorum Basilensis in Basel absolviert. Zwischen 2009 und 2011 verzeichnete das Ensemble F eine rege Konzerttätigkeit in der Schweiz. Infolgedessen fand 2013 ein Rezital in Tokyo statt und führte zur dieser Aufnahme.

ensemble mini – Mahler 9

„Klein ist das neue Groß.“ Eine große Sinfonie als Kammermusik? Das ENSEMBLE MINI zeigt wie es geht: Unter der künstlerischen Leitung des Briten Joolz Gale spielen junge Musiker Gustav Mahlers 9. Sinfonie für Kammerensemble, arrangiert von Klaus Simon, dem führenden Spezialisten für Mahler-Kammerbearbeitungen. http://minimahler.com