Reinfeld / Nuss – debut

Mit Konstantin Reinfeld und Benyamin Nuss treffen zwei Shooting-Stars der deutschen Musikszene aufeinander und kreieren ein unvergleichliches Programm für zwei Instrumente, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Konstantin Reinfeld ist einer der wichtigsten Mundharmonikaspieler weltweit und Benyamin Nuss ist einer der wenigen Pianisten, die es schaffen ein junges Publikum in die großen Konzerthallen der Welt zu locken.

Anfang 2017 begann das Duo damit, Transkriptionen von klassischen Werken auf der diatonischen Mundharmonika und dem Klavier zu interpretieren. Das ist ein Novum und eine Notwendigkeit zur selben Zeit – das klassische Repertoire für die diatonische 10-Loch Mundharmonika ist bis jetzt noch sehr limitiert. Früh entdeckt das Duo auch seine Begeisterung für Filmmusik, Weltmusik und Jazz und feiert im Mai 2017 erfolgreich Bühnenpremiere mit Werken. Das unglaublich vielfältige Programm des Duos bietet dem begeisterten Publikum ein ebenso fesselndes wie individuelles musikalisches Erlebnis.

Schließe Deine Augen, öffne Deine Ohren – und genieße!


Boris Bloch – Schubert

Der aus Odessa stammende Pianist und Dirigent Boris Bloch gehört seit langem zu den wichtigsten Interpreten der klassischen und romantischen Klaviermusik. Aus-gebildet am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium, wo er die Meisterklasse des international bedeutenden Klavierpädagogen Dimitri Bashkirow besuchte, erarbeitete er sich früh ein breites Repertoire, das von Scarlatti und Bach, der Wiener Klassik, Chopin und Liszt über die deutsche und russische Romantik zu den wichtigen Komponisten des 20. Jahrhunderts reicht und das er ständig erweitert. Blochs detaillierte Kenntnis der Klavierliteratur der letzten drei Jahrhunderte, sein umfassendes Wissen über die Musikgeschichte und ihre Protagonisten sowie seine stupende Pianistik und vor allem seine starke Künstler-Persönlichkeit sind Grundlage für die vielfach gerühmte Ausdruckstiefe, den Farbenreichtum, die verblüffende Stilechtheit und das unvergleichliche „Singen“ seines Klavierspiels und finden ebenso ihren Niederschlag in den sorgfältig zusammengestellten Programmen seiner Recitals.

Boris Bloch: Prompt zum 190. Todestag von Franz Schubert (19. November 1828 in der Kettenbrückengasse 6 in Wien) lege ich meine jüngste Einspielung aus drei bedeutendsten Klaviergattungen seines Schaffens vor: Impromptus, Fantasie, Sonate. Schubert verfügte über eine solche Reinheit seelischer Regungen, dass sich die verborgene Schönheit unserer Welt ihm vielleicht stärker als allen anderen offenbarte!


Stefan Zweig Trio – Korngold, Zemlinsky

Mit den Klaviertrios von Alexander Zemlinsky (1871-1942) und Erich Wolfgang Korngold (1897-1957), in den Jahren 1896 und 1909/10 entstanden, vereint diese SACD Kompositionen, die – passend zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert – Rückschau und Ausblick vereinen.

Das Stefan Zweig Trio wurde 2012 von Sibila Konstantinova (Klavier), Kei Shirai (Violine) und Tristan Cornut (Violoncello) in Wien gegründet. Seine an bedeutenden europäischen Musikuniversitäten ausgebildeten Mitglieder gingen als Preisträger aus wichtigen internationalen Wettbewerben wie dem Internationalen Wettbewerb der ARD München, der Melbourne International Chamber Music Competition und der Sendai International Music Competition hervor. 2013 erreichten die Musiker gemeinsam das Semifinale des Münchener ARD-Wettbewerbs, 2015 gewannen sie den Ersten Preis und den Publikumspreis beim Internationalen Joseph Haydn Kammermusikwettbewerb in Wien. Wichtige künstlerische Impulse erhielt das Ensemble durch Johannes Meissl, Avedis Kouyoumdjian und Hatto Beyerle im Rahmen der European Chamber Music Academy (ECMA).

2015 gab das Stefan Zweig Trio sein Debut in der Wigmore Hall London, 2016 tratt es zum ersten Mal im Gläsernen Saal des Musikvereins Wien auf.

Mit der Wahl des Wiener Schriftstellers Stefan Zweig zum Namenspatron ihres Ensembles bringen die drei Musiker zugleich ihre Affinität zur hiesigen Musiktradition und ihr künstlerisches Credo in Anlehnung an das charakter- und gefühlvolle Werk des Schriftstellers zum Ausdruck.


Rheinberger – Liederbuch für Kinder op.152 (Welt-Ersteinspielung / World Premiere Recording)

Das zwischen Ende November und Weihnachten 1887 von Josef Rheinberger komponierte Liederbuch für Kinder op. 152 beinhaltet 30 Lieder, die in naiv-geistreicher Art verschiedenste Situationen und Begebenheiten im Leben von Kindern, quasi „Kinderszenen“, darstellen. Diese Welt-Ersteinspielung wird mit jungen Sängerinnen gestaltet, die zwar mit professionell geschulter Stimme singen, jedoch auch in der Lage sind, gleichsam in das Klanggewand einer kindlichen Stimme zu schlüpfen. Nebenbei sei auch nicht verschwiegen, dass man damit, rein sängerisch gesehen, kaum „brillieren“ kann. Ein wichtiger Aspekt ist , dass alle acht Sängerinnen durch ihre Herkunft aus Vorarlberg, Süddeutschland und der Schweiz sowie ihr Studium in Feldkirch gleichsam „Landsfrauen“ Rheinbergers sind und die deutsche Sprache als Muttersprache ihr Eigen nennen, was nicht zuletzt auch zum Verstehen des soziokulturellen Hintergrundes dieser Texte und Lieder beiträgt.

Rheinbergers Kinderlieder wirken in ihrer Grundstimmung fast immer hell, freundlich und tröstlich – selbst bei Texten von tiefster Traurigkeit und Melancholie. In ihrer Klarheit, Klangschönheit und Lebenszugewandtheit vermögen sie auch heute noch, obgleich sich das „Kinderland“ des späten 19. Jahrhunderts von dem unserer Tage zumindest in vielen äußeren Dingen und Befindlichkeiten unterscheidet, zu bezaubern.


Charlotte Schäfer – Dolci affetti

Nach Sol nascente erscheint nun mit Dolci affetti das zweite Solo-Album der jungen Koloratursopranistin Charlotte Schäfer beim Label ARS Produktion. Stilsicher und einfühlsam begleitet das Originalklangensemble Concerto con Anima sie unter der Leitung von Michael Preiser durch wahre Juwelen des 18. Jahrhunderts, die in Vergessenheit geraten waren und nun von der Musikwissenschaftlerin Christine Lauter wiederentdeckt wurden. Die empfindsamen Virtuosenarien entspringen allesamt dem Opernlibretto "Demofoonte" von Pietro Metastasio und sind wahre Kleinode der filigranen Koloraturkunst. Zu den Komponisten der hier welterstmalig eingespielten Schätze zählen u.a. Johann Christian Bach, Pasquale Anfossi und Giuseppe Sarti.


OPUS KLASSIK 2018

Unser Streicherensemble ENSEMBLE ESPERANZA ist mit dem neuen Deutschen Musikpreis "OPUS KLASSIK 2018" ausgezeichnet worden.

Preis für Nachwuchsförderung


OPUS KLASSIK 2018

Unsere SACD-Produktion WAR NO MORE ist mit dem neuen Deutschen Musikpreis "OPUS KLASSIK 2018" ausgezeichnet worden.

Chorwerkeinspielung des Jahres