Gerit Lense – Joseph Haas Klavierwerke 2

Der Titel steht für die Idee des Neu-Färbens – für das bewusste Hinterfragen von Hörerwartungen und musikalischen Zuschreibungen, zwischen Tradition und Aufbruch. Was geschieht, wenn klassische Formen, harmonische Kontraste und zeitgenössische Klangsprachen aufeinandertreffen?

In der seltenen Besetzung von Harfe, Klarinette und Violoncello des Ensembles Trianima entsteht ein feines, transparentes Klanggewebe, das Raum für Nuancen und Zwischentöne öffnet.

re:colored bewegt sich zwischen Klassik, Jazz und Avantgarde, zwischen Struktur und Improvisation. Bekannte Kompositionen von Johannes Brahms, Dmitri Schostakowitsch, Ludwig van Beethoven, Camila Cabello, Fabio Devigili, Daniel Schnyder, Justin Hurwitz, Gilad Cohen, Edvard Grieg, Eric Whitacre und Antonin Dvorak werden neu eingefärbt, Fragmente und Motive verwandeln sich, vertraute Klangwelten erscheinen in unerwarteten Schattierungen. Farbe wird zur Metapher für Wahrnehmung, Musik zur Sprache des Wandels.


Trianima – re:colored

Der Titel steht für die Idee des Neu-Färbens – für das bewusste Hinterfragen von Hörerwartungen und musikalischen Zuschreibungen, zwischen Tradition und Aufbruch. Was geschieht, wenn klassische Formen, harmonische Kontraste und zeitgenössische Klangsprachen aufeinandertreffen?

In der seltenen Besetzung von Harfe, Klarinette und Violoncello des Ensembles Trianima entsteht ein feines, transparentes Klanggewebe, das Raum für Nuancen und Zwischentöne öffnet.

re:colored bewegt sich zwischen Klassik, Jazz und Avantgarde, zwischen Struktur und Improvisation. Bekannte Kompositionen von Johannes Brahms, Dmitri Schostakowitsch, Ludwig van Beethoven, Camila Cabello, Fabio Devigili, Daniel Schnyder, Justin Hurwitz, Gilad Cohen, Edvard Grieg, Eric Whitacre und Antonin Dvorak werden neu eingefärbt, Fragmente und Motive verwandeln sich, vertraute Klangwelten erscheinen in unerwarteten Schattierungen. Farbe wird zur Metapher für Wahrnehmung, Musik zur Sprache des Wandels.


Friedrich Schneider – CHRISTUS DER ERLÖSER Oratorium

Mit Christus der Erlöser findet Friedrich Schneiders (1786–1853) monumentale Christus-Trilogie ihren Abschluss. Der Dessauer Hofkapellmeister hatte in den 1820er Jahren den Plan gefasst, das Leben Jesu in einer Folge von vier Oratorien darzustellen – ein Vorhaben, das er zwar nicht vollendete, aus dem jedoch drei vollständige Werke hervorgingen: Christus das Kind (erschienen 2022), Christus der Meister (erschienen 2023) und Christus der Erlöser.

In Christus der Erlöser wendet sich Schneider der Leidensgeschichte Christi zu und führt den musikalischen Zyklus, der mit der Geburt beginnt, zu einem eindrucksvollen Höhepunkt. Das Werk zeugt von Schneiders großem dramatischem Gespür, seiner tiefen religiösen Überzeugung und seiner Meisterschaft im Umgang mit Chor und Orchester.

Die Wiederentdeckung dieser lange vergessenen Trilogie offenbart ein bedeutendes Kapitel der frühen romantischen Oratorienkunst – mit Christus der Erlöser als ihrem bewegenden Abschluss.


Rocco Rescigno – Echoes of Now

Neun Werke – neun musikalische Mikrokosmen: Diese CD vereint zeitgenössische Monologe für Posaune, komponiert von einer internationalen Riege bedeutender Komponist:innen. Zwischen expressivem Klangtheater, inneren Zwiegesprächen und ekstatischen Ausbrüchen entfaltet sich eine eindrucksvolle Klanglandschaft, die die Posaune in all ihren Facetten zeigt – poetisch, radikal, virtuos.

Mit Werken von Jorge Antunes, Simone Fontanelli, Karen Keyhani, Bruno Zanolini, Martin Lichtfuss, Davide Pitis, Paolo Longo, Antonio Agostini und Sonia Bo.


Simona Saturova – NOCTURNO

Die in Bratislava geborene Sopranistin Simona Šaturová, international bekannt durch ihre Opern- und Oratorienauftritte, widmet sich in NOCTURNO der Faszination von Abend und Nacht – jener Zeit zwischen Traum, Sehnsucht und Stille, die seit jeher Komponisten und Dichter inspiriert.

Das Programm spannt den Bogen von Mozarts „Abendempfindung“ über Schubert und Schumann bis zur Spätromantik und frühen Moderne. Neben der deutschen Liedtradition erklingen Werke von Debussy, Dvořák, Martinů, Szymanowski und Samuel Barber.

Den Rahmen bilden zwei Lieder von Richard Strauss – „Die Nacht“ als stimmungsvoller Beginn und „Morgen“ als hoffnungsvoller Ausklang. Zwei Klavierstücke, Chopins Nocturne Des-Dur op. 27 Nr. 2 und Schumanns „In der Nacht“, spiegeln das nächtliche Empfinden in rein instrumentaler Form.

Ein farbenreiches musikalisches Mosaik – eine poetische Reise durch die Nacht