Valerie Eickhoff

Wie sie einmal in einem Gespräch formulierte, gehe es der 1996 in Herdecke geborenen Mezzosopranistin Valerie Eickhoff vor allem um die Erzeugung eines verbindenden Moments mit ihrem Publikum. Nach einem Studium bei Konrad Jarnot (mit Bestnote) markierten Preise beim internationalen ARD Musikwettbewerb, dem SWR Wettbewerb „Junge Opernstars” sowie dem „Concours musical international de Montréal” einen Durchbruch für Valeries Karriere. Schon früh sang sie bedeutende Rollen an internationalen Opernhäusern, etwa an der renommierte Königlichen Oper Kopenhagen, wo sie als Mercédès in Barrie Koskys „Carmen”-Produktion brillierte.

Im Alter von 24 Jahren begann ihr dreijähriges Engagement an der Deutschen Oper am Rhein, wo sie zahlreiche bedeutende Rollen verkörperte. Bei den Tiroler Festspielen Erl und am Theater an der Wien überzeugte sie das Publikum als Ramiro in „La finta giardiniera” sowie als Dryade in „Ariadne auf Naxos” an der Bayerischen Staatsoper.

In Zusammenarbeit mit renommierten Liedpianisten wie Eric Schneider und Benjamin Mead steht Valerie Eickhoff außerdem bei prominenten Liederabenden im Rampenlicht, zum Beispiel beim Düsseldorfer Schumannfest, beim Life Victoria in Barcelona oder bei Radioproduktionen des SWR. Ihre musikalische Entwicklung wurde durch zahlreiche Stipendien von namhaften Institutionen wie der Internationalen Meistersinger Akademie, der Georg Solti Akademie und der Yehudi-Menuhin Stiftung „LiveMusicNow” unterstützt. In Meisterkursen bei renommierten Persönlichkeiten wie Brigitte Fassbaender, Bernarda Fink, Richard Bonynge und Ann Sophie von Otter baut sie ihr Können weiter aus.