Details

"Tausendsakerlott"

Komponist:

Interpret(en): Gottfried Blumenstein, Karin Fischer, New Elysium Sprechquartett

Aufnahme: Schillerjahr 2005

Qualität: DDD

EAN: 4260052389034

Bestell-Nr.: ARS 38 903

ISBN: 3-937925-03-1

Spieldauer: 1:12:19

Veröffentlicht: 2005


oder Friedrich Schillers sämtliche Werke
subtil gekürzt und brachial umgeschrieben.

Frei nach dem schillernden Motto
"Die Axt im Haus erspart den Zimmermann"

als Ohrenproduktion anheim gestallet von
Gottfried Blumenstein

01   Friedrich von Schiller,
       zehn Jahre jünger als Goethe

02   "Die Räuber"
       Schauspiel

03   Friedrich Schiller;
       wir schreiben das Jahr 1782

04   "Kabale und Liebe"
       Bürgerliches Trauerspiel

05   Der Bühnenerfolg von
       Kabale und Liebe hätte

06   Das Balladenjahr 1797

07   Die Schillerschen Balladen sind am trefflichsten

08   "Wallenstein"
       Dramatisches Gedicht

09   Nun geht es Schlag auf Schlag, was

10   Von Frankreich geht es ab nach Italien

11   "Die Braut von Messina"
       Trauerspiel mit Chören

12   Jetzt kommt´s!
       Ein Volksstück sondergleichen

13   "Wilhelm Tell"
       Schauspiel

14   Es geht zu Ende.
       Im Februar 1805 erkankt

15   "Demetrius"
       Dramenfragment

16   Obduktionsbericht der Doctores Huschke und von Herder;
       Adagio von Friedrich Wilhelm Rust, Quartett für Nagelgeige, zwei Violinen und Violoncello
 

Karin Fischer

New Elysium Sprechquartett:
Katka Kurze
Dirk Glodde
Günter Kurze
David Minetti

Tipps

Rezensionen
Klassik.com
Rebecca Vogels von klassik.com schrieb am 04.08.2006 Folgendes über diese Cd:
"'Er reicht ja für alle, unser Schiller. Aber eben darum sage ich doch: jedem seinen Schiller ' - so der Schriftsteller Martin Walser. Und eben unter diesem Motto ist die CD „Tausendsakerlott“ oder „Schillers sämtliche Werke subtil gekürzt und brachial umgeschrieben“ zu hören. Allein der Titel ist eine Frechheit, eine Anmaßung, eine Provokation. Was sich dahinter verbirgt ist ein Abriß des Schillerschen Lebens samt Einführung, Übersicht und Interpretation seiner berühmtesten Werke. So gelangt man von Schillers Geburt in Marbach (1759) zu detaillierten Beschreibungen des Obduktionsberichtes seiner Leiche; von den ersten literarischen Anfängen seiner „Räuber“ bis zu seinem unvollendeten „Demetrius.“ Dabei wechselt sich die informative Darstellung seiner Biografie mit der Vorstellung, Verballhornung, Umdichtung seiner Werke ab. Beide Darstellungsformen jedoch folgen der Maxime, den alten Schiller einem neuen, jungen Publikum schmackhaft zu machen. So spart man nicht mit Anglizismen, Vergleichen zur heutigen Zeit und Politik und versucht Schiller als aktuellen Klassiker zu verkaufen. Ergänzt wird das Hörspiel durch Musikeinlagen die direkt oder manchmal auch nur ganz subtil etwas mit Schillers Leben und Wirken gemein haben. Da erklingt z.B. die von Beethoven vertonte „Ode an die Freude“ neben einem Song von Bob Dylan, eine Arie von Giuseppe Verdi neben dem Adagio für Nagelgeige von Friedrich Rust.
[...] Schiller ist lesenswert, er ist zitierfähig, er hat mehr zu bieten als pointierte Sprüche á la: „Dem Manne kann geholfen werden.“ Seine Themen wie: Freiheit, Ziele, Freundschaft, Verstrickungen von Macht und Ohnmacht haben auch 200 Jahre nach seinem Tod nichts an Aktualität verloren."
 
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